Aktuelles
30.10.2015
12:41
Augsburg (pca). Bischof Dr. Konrad Zdarsa hat die Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber und Flüchtlinge in der Augsburger Calmbergstraße besucht und sich aus erster Hand informiert. Sein Urteil danach: „Ich bin einigermaßen entsetzt, solche Zustände wie hier vorzufinden.“ Da blättert nicht nur die Farbe von der Decke, Toiletten sind nicht nutzbar, Modergeruch herrscht vor, die Wände sind verdreckt, die Heizungen völlig überaltert, der Zustand der Fenster ist schlecht. Bischof Konrad wünscht sich deshalb, dass die Verantwortlichen in der Einrichtung dort öfters vorbeischauen und sich um die Beseitigung dieser Zustände kümmern.
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"WIR im Bistum"
Heimat sein in der Fremde - Beraterinnen des SkF sind mit den Schicksalen von Flüchtlingsfrauen konfrontiert
29.10.2015
10:08
Eleonore Wolf und Cornelia Hoffmann sind seit 15 Jahren in der Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen in Neu-Ulm tätig. Ihre neue Herausforderung: Die Beratung von Flüchtlingsfrauen. Für die aktuelle Ausgabe des Newsletters "WIR im Bistum" haben wir die beiden Frauen in Neu-Ulm besucht. Wir haben mit ihnen über ihre Arbeit und die Not der geflüchteten Frauen gesprochen. Welche Rolle dem Bischöflichen Hilfsfonds zur Linderung akuter Notlagen bei Frauen beikommt, haben uns die Beraterinnen dabei auch erklärt. Den vollständigen Artikel können Sie auf den Seiten des Newsletters lesen. Wenn Sie den Newsletter in Zukunft regelmäßig erhalten möchten, können Sie sich hier bequem anmelden.
"WIR im Bistum"
Diözesaner Flüchtlingsbeauftragter: „Vernetzung der Flüchtlingsarbeit ist zentrales Thema für mich“
28.10.2015
10:46
Zwei Orte in Augsburg, ein Thema: hier der erste Besuch in einem der ältesten deutschen Flüchtlingsheime in der Calmbergstraße, da ein Vortrag über das vielschichtige Thema „Flüchtlinge in Deutschland“ bei der jüngsten Dekanatskonferenz im Pfarrheim Heiligste Dreifaltigkeit in der Ulmer Straße. Nur wenige Minuten und sechs Kilometer lagen in der vergangenen Woche zwischen den beiden Nachmittagsterminen des neuen diözesanen Flüchtlingsbeauftragten Diakon Ralf Eger. In der aktuellen Ausgabe des Newsletters "WIR im Bistum" haben wir ihn und seine neue Aufgabe kurz vorgestellt. Das Porträt über den neuen Flüchtlingsbeauftragten finden Sie auf den Newsletter-Seiten. Wenn Sie konkrete Fragen rund um die Flüchtlingsarbeit im Bistum Augsburg haben, können Sie sich auch gerne direkt per Mail (r.eger@caritas-augsburg.de) an Diakon Eger wenden.
19.10.2015
16:07
Mitreißende Trommelrhythmen begleiteten den Gottesdienst am gestrigen Sonntagvormittag in der Biberbacher Wallfahrtskirche. Syrer, Nigerianer, Äthiopier und Deutsche vom Asyl-Unterstützerkreis aus dem benachbarten Langweid, die sich regelmäßig zum Trommeln treffen, brachten einige Stücke davon beim Begegnungstag für Helfer in Asylkreisen und Asylbewerber in der barocken Pfarrkirche St. Jakobus der Ältere nördlich von Augsburg zu Gehör. Begegnung, Austausch und Information standen bei der Veranstaltung der Abteilung Mission-Entwicklung-Frieden und der aktion hoffnung der Diözese Augsburg im Zentrum. Pfarrer Dr. Ulrich Lindl dankte in seiner Predigt den ehren- und hauptamtlichen Helfern für ihren grandiosen Einsatz für die vielen Flüchtlinge, die derzeit in unsere Heimat kommen. Mehr über den Begegnungstag lesen Sie auf den Seiten der Abteilung Mission - Entwicklung - Frieden.
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Caritas
Flüchtlinge: Politik soll keine Ängste schüren
15.10.2015
19:00
„Probleme werden nicht dadurch gelöst, indem man Parolen verbreitet, Ängste schürt, Stimmung gegeneinander macht, sondern indem man die Probleme anpackt. Dafür haben wir unsere Politiker gewählt.“ Mit dieser Aussage nimmt Augsburgs Diözesan-Caritasdirektor Dr. Andreas Magg Stellung zur aktuellen Flüchtlingsdebatte. Auch Caritas-Präsident Dr. Neher positioniert sich in der Flüchtlingsfrage und macht auf die Bedeutung von Integration aufmerksam. Den vollständigen Artikel finden Sie auf den Seiten des Caritasverbandes für die Diözese Augsburg e.V.
Deutsche Bischofskonferenz
"Bleiben Sie engagiert!" Wort der deutschen Bischöfe zur Hilfe für die Flüchtlinge
05.10.2015
14:22
Flucht und Asyl – dieses Thema bewegt Kirche und Gesellschaft derzeit wie kaum ein anderes. Die bloßen Zahlen und Fakten sagen noch nichts über die leidvollen Erlebnisse der Flüchtlinge und Asylsuchenden aus, doch lassen sie zumindest die Ausmaße der gegenwärtigen Probleme erahnen. Bei der Herbstvollversammlung in Fulda haben sich die deutschen Bischöfe für die große Solidarität bedankt, die hierzulande speziell auch in vielen Pfarrgemeinden geleistet wurde und wird. Im Wort der deutschen Bischöfe zur Hilfe für die Flüchtlinge „Bleiben Sie engagiert!“ rufen sie dazu auf, sich von Hindernissen und Schwierigkeiten nicht entmutigen zu lassen. Zudem gibt es auf den Seiten der Bischofskonferenz aktuelle Informationen zur Flüchtlingshilfe in den deutschen Diözesen, der kirchlichen Hilfswerke und Ordensgemeinschaften.
Diözesanrat der Katholiken
„Wir wollen die Probleme nicht verschweigen“ - Caritas informiert auf Fachtagung über Flüchtlingssituation
04.10.2015
11:48
In über 150 katholischen Pfarrgemeinden im Bistum Augsburg engagieren sich Christen ehrenamtlich für Flüchtlinge und Asylbewerber. Sie geben Sprachunterricht, begleiten bei Arztbesuchen oder Behördengängen, übernehmen Fahrdienste zum Einkaufen oder leisten Hausaufgabenhilfe bei Flüchtlingskindern. Oder sie beraten in Alltagsfragen oder helfen durch Geld- und bzw. oder Sachspenden. So stellen sich ihnen viele praktische Fragen nach der Haftpflichtversicherung, den gesundheitlichen Eigenschutz, ob Führerscheine aus den Herkunftsländern gelten oder warum in manchen Fällen Anerkennungsverfahren "so lange" dauern. Am Freitagabend hatte deshalb der Diözesanrat der Katholiken im Bistum Augsburg die Fachleute des Diözesan-Caritasverbands zu einer Fachtagung eingeladen. Auch der neue Flüchtlingsbeauftragte der Diözese Augsburg, Diakon Ralf Eger, stellte sich vor. 160 Frauen und Männer nahmen teil. Mehr dazu finden Sie auf den Caritas-Seiten.
21.09.2015
10:00
Augsburg (pca). Gut eine Million Flüchtlinge und Asylbewerber kommen nach jüngsten Schätzungen dieses Jahr nach Deutschland. Viele Deutsche erfüllt diese Entwicklung mit Sorgen, manche sogar mit Angst vor einer unsicheren Zukunft. Der Caritasverband für die Diözese Augsburg e. V. ruft nun die vielen Gläubigen in den katholischen Pfarrgemeinden dazu auf, sich nicht einfach in diese Angstbekundungen mit einzureihen. „Angst ist kein guter Ratgeber, um Herausforderungen gut bewältigen zu können, denn Angst lähmt nur.“ Diözesan-Caritasdirektor Domkapitular Dr. Andreas Magg ruft stattdessen die Christen in den Pfarreien dazu auf, sich persönlich „für alle Menschen in Not bei uns zuhause“ einzubringen. Die Caritas-Sammlung vom 27. September bis zum 4. Oktober sei ein guter Anlass, Hilfen verschiedenster Art zu ermöglichen.
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20.09.2015
21:42
Augsburg (pba). Das Geläut des Augsburger Doms erklang, als heute Nachmittag mehrere hundert Menschen schweigend von der Kundgebung für verfolgte Christen auf dem Rathausplatz in Richtung Kathedrale zogen. Die Glocken schlugen sinnbildlich für die vielen tausend Christen, die um ihres Glaubens willen verfolgt, vertrieben und getötet worden sind. Die Schirmherrschaft übernahm zum wiederholten Mal Augsburgs Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl. Für ihn sei diese inzwischen mehrjährige Tradition zu einer Veranstaltung des gegenseitigen Trostes geworden, die uns Mut und Zuversicht gäbe, so Gribl. Auf dem Rathausplatz verwiesen mehrere Vertreter aus Politik und Kirche, darunter Volker Kauder, der Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, auf die aktuell prekäre Situation verfolgter und vertriebener Christen weltweit, speziell in Syrien und im Irak. Sie gaben gemeinsam mit den Teilnehmern der Kundgebung ein deutlich vernehmbares Zeugnis der Solidarität für die Glaubensgeschwister.
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18.09.2015
14:00
Augsburg (pba). Bischof Dr. Konrad Zdarsa ist sehr bewegt von der großen Hilfsbereitschaft, die in den vergangenen Tagen den vielen Flüchtlingen spontan entgegengebracht wurde. „Besonders gerührt war ich von den Bildern der Mütter mit ihren Kindern. Was müssen sie auf ihrem Weg bis zu uns schon alles an Schlimmem erlebt haben? Umso wichtiger ist es, gerade ihnen jetzt schnell und unbürokratisch zu helfen.“
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