Predigten - Ansprachen - Vorträge
26.04.2026
18:00
Liebe Mitglieder des Arbeitskreises „80 Jahre Vertreibung“, liebe Schwestern und Brüder! „Erst die Fremde lehrt uns, was wir an der Heimat besitzen“ – so schrieb einst der bekannte Schriftsteller Theodor Fontane (1819-1898) in seinen „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“. Ein kurzer Satz, der jedoch ein tiefes Gefühl zum Ausdruck bringt, das wohl viele der heute hier Anwesenden nachempfinden können.
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26.04.2026
10:32
Ich bin mir sicher: unserer heutigen Jubilarin, der heiligen Crescentia, hätte es zu Lebzeiten sehr gut gefallen, dass sie dieses Jubiläum ausgerechnet am Gut-Hirten-Sonntag feiern darf! Denn nicht nur war Christus für sie selbst der Gute Hirt, dessen Stimme ihr zuinnerst vertraut war, sondern sie hat mit brennendem Herzen tagtäglich in ihrem Apostolat die Verbindung zwischen Christus und den Menschen hergestellt. So wurde sie zur lebendigen, einladenden Brücke, die vom Ufer der Verhaftet-heit im rein Innerweltlichen zum transzendenten „Leben in Fülle“ (Joh 10,10) hinüberführt.
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25.04.2026
09:30
Lieber Herr Gärtner, liebe Frau Dr. Hofstätter, liebe Mitglieder des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, liebe Schwestern und Brüder, es ist schön, dass wir uns mitten in der Osterzeit treffen, um Gott „Danke!“ für 75 Jahre Landeskomitee der Katholiken in Bayern zu sagen. Ostern – und freilich auch den Frühling – verbindet man mit einer Aufbruchsstimmung. Der Herr ist auferstanden, das Leben ist in seiner Fülle da, und wir haben Lust, dies zu feiern und davon zu erzählen.
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24.04.2026
09:21
Als Christen sind wir heute Abend hier versammelt und wollen im Rahmen dieser Vesper in ökumenischer Perspektive auf Edith Stein blicken. Ich darf Ihnen anvertrauen, dass sie mein Jahr schon von Beginn an begleitet, da ich Sie als Jahresheilige gezogen habe. Was gibt sie uns mit? Ich denke wir können einige Wegweiser von dieser modernen Heiligen entgegennehmen - auch für die Frage nach geeigneten Formen von Synodalität, die uns derzeit in der Katholischen Kirche vermehrt beschäftigt.
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24.04.2026
09:18
Das Anliegen der Begegnung und des Dialogs durchtränkt das Leben und Denken Edith Steins, der späteren Schwester Theresia Benedicta vom Kreuz. Als Brückenbauerin zwischen Philosophie und Theologie, Judentum und Christentum, Theorie und Praxis inspiriert und fasziniert diese mutige Frau all jene, die sich für eine Einheit mit starken geistigen Fundamenten, aber auch greifbaren praktischen Ergebnissen einsetzen. Mit der Kraft ihres Denkens und Zeugnisses für das Evangelium ermutigt sie die leider noch immer getrennten Christen dazu, einander näher zu kommen.
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19.04.2026
17:24
Liebe Mitglieder des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes, liebe Schwestern und Brüder, „Jauchzt vor Gott, alle Menschen der Erde! Spielt zum Ruhm seines Namens! Verherrlicht ihn mit Lobpreis! Halleluja.“ So lautet der Eröffnungsvers für diesen dritten Sonntag der Osterzeit.
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05.04.2026
10:15
Vor ein paar Jahren war ich mit Ständigen Diakonen im Heiligen Land. Obwohl ich schon öfter mit diesem sog. „Fünften Evangelium“ in Berührung kam, gab es auch auf dieser Reise für mich noch Neuland zu entdecken: die Ausgrabungen bei Magdala, dem Ort am See Gennesaret, aus dem eine biblische Maria stammte.
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05.04.2026
00:52
Sein oder Nicht-Sein. Manchmal geht es im Leben um alles. Schauen wir in die Welt des Sports: Am Ende der Saison geht es oft um alles: Aufstieg oder Abstieg? Meister oder nicht? Championsleague oder Eurocup? Im Theaterstück „Hamlet“ von Shakespeare wird dies auf den Punkt gebracht: „Sein oder Nicht-Sein. Das ist hier die Frage.“
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02.04.2026
20:00
Liebe Schwestern und Brüder, diese Frage stellt Jesus seinen Jüngern, nachdem er ihnen die Füße gewaschen hat: Dem Petrus, dem butterweichen Felsenmann. Dem Andreas, der seinen jüngeren Bruder Simon Petrus zu Jesus geführt hat. Dem Philippus, der aus der strengen Schule der Johannesjünger zu Jesus gefunden hat.
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01.04.2026
10:30
„Wir können nicht auf unsere Versammlungen am Sonntag verzichten. Wir können nicht ohne das Mahl des Herrn leben.“ Dieses Bekenntnis mussten die Märtyrer von Abitina unter Kaiser Diokletian mit dem Leben bezahlen. Aus der Zeit der frühen Kirche haben wir viele Zeugnisse dafür, dass die Teilnahme an der sonntäglichen Eucharistie für die Christen Gütesiegel und Markenzeichen war.
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