Beten um Berufungen für den kirchlichen Dienst - Gebetsinitiative der Diözese Augsburg startet demnächst im Dekanat Mindelheim
Eine besondere Gebetsinitiative nimmt seit dem 2. Februar ihren Lauf durch die Diözese Augsburg: Bischof Konrad Zdarsa entsandte eine Berufungsmonstranz, die von Papst Johannes Paul II. im Jahr 2004 persönlich gesegnet wurde. Diese Monstranz tritt nun ihre Reise durch die Dekanate der Diözese an. Überall wo sie hinkommt, laden die Pfarreien zur Anbetung vor dem ausgesetzten Allerheiligsten ein. Bis zur Ulrichswoche im Juli in Augsburg wird das Gebetsanliegen in allen 23 Dekanaten der Diözese jeweils eine Woche lang an verschiedenen Orten aufgegriffen. „Wie eine Stafette soll das Gebet durch unsere Diözese gehen und die Pfarreien in der Anbetung mit der Bitte um geistliche Berufungen zusammenschließen", erklärt Dekan Andreas Straub. Er unterstützt das Anliegen der Diözese: „Ich lade alle Gläubigen ganz herzlich ein, diese Zeiten des Gebets vor dem Allerheiligsten zu nutzen. Wir spüren den Nachwuchsmangel sehr deutlich und fühlen uns hilflos. Legen wir unsere Bitten und Sorgen in Gottes Hände und folgen wir damit dem Aufruf Jesu." Am 26. Februar startet die Initiative im Dekanat Mindelheim. Den Auftakt macht die Pfarreiengemeinschaft Pfaffenhausen. Insgesamt 21 Stationen (siehe Übersichtsplan) wird die Berufungsmonstranz im Mindelheimer Dekanat durchlaufen. Auch in der Nacht werden sich Gläubige zum Gebet treffen. Den Abschluss bilden die Gebetsstunden am 4. März in der Klosterkirche der Dominikanerinnen in Bad Wörishofen. Dann geht die Berufungsmonstranz weiter ins Dekanat Benediktbeuren.