Das Sakrament der Versöhnung - Die Beichte

 

Gott ist wie ein barmherziger Vater. Er nimmt uns mit all unseren Fehlern und Schwächen und unserem Versagen an und schenkt uns immer wieder neu seine Liebe und sein Erbarmen. Sein Sohn Jesus Christus hat es uns vorgelebt. Er hat uns durch sein Leben, sein Sterben und durch seine Auferstehung gezeigt, dass Gottes Liebe stärker ist als Streit, Hass und Gewalt. Um diese Liebe geht es im Sakrament der Versöhnung, in der Beichte. Es geht hier um die Befreiung von Schuld und um das Sensibel werden für das eigene Fehlverhalten in einer Welt, in der die Menschen einander allzu oft die Liebe „schuldig“ bleiben. Der Mensch übernimmt also die Verantwortung für sein eigenes Handeln und öffnet sich damit immer wieder neu Gott und der Gemeinschaft der Kirche.

Die Beichte beginnt im Beichtstuhl oder im Rahmen eines Beichtgespräches mit dem Kreuzzeichen. Es ist das Vorzeichen, unter das wir unser eigenes Bekenntnis stellen. Es ist das Zeichen der grenzenlosen Liebe Gottes. Das Aussprechen und Benennen dessen, was uns belastet, ist ein wichtiger Schritt unserer Reflexion. Der Priester hört uns zu und bestärkt unseren Willen, neu anzufangen. Die auferlegte „Buße“, ein Gebet oder eine Betrachtung, macht uns dabei deutlich, dass zur Versöhnung immer auch das eigene Tun gehört. Abschließend schenkt die Lossprechung durch den Priester „im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“ Befreiung und einen neuen Anfang.

Falls Sie ein persönliches Beichtgespräch bei einem Priester wünschen, dürfen Sie sich gerne an das Pfarrbüro (Tel. 08272/4206) oder auch direkt an P. Tomasz Wesolowski bzw. an Pfarrer Alois Roßmanith wenden.

Vielleicht können Ihnen die Impulse im Gotteslob ab Nr. 599 für die Vorbereitung auf die persönliche Beichte hilfreich sein.

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Mittwoch von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Telefon: 08272/4206