Bildergalerien
Marienfried ist eine Gebetsstätte nahe Pfaffenhofen an der Roth im Landkreis Neu-Ulm. An der Gebetsstätte befinden sich die Gnadenkapelle, die Marienfriedkirche, die Pilgerheime Haus Marienfried, Haus Bethanien und Haus Tabor, eine Lourdes- und Fátima-Grotte, ein Rosenkranz- und Immaculata-Weg und ein Kreuzweg. Die Pfarrei St. Martin in Pfaffenhofen legte mit ihrem Pfarrer Martin Humpf im Kriegsjahr 1944 folgendes Gelübde ab: „Wenn die Pfarrgemeinde von den Kriegsschäden verschont bleibt, bauen wir der Gottesmutter zum Dank eine Kapelle.“ Dieses Gelöbnis wurde von einer Gruppe der Schönstatt-Mädchenjugend aufgegriffen. Die behaupteten Erscheinungen der Gottesmutter Maria im Jahr 1946 wurden mehrfach untersucht; zuletzt kam auch Bischof Viktor Josef Dammertz im Jahr 2000 zu der Entscheidung: „Es steht nicht fest, dass den Ereignissen von Marienfried aus dem Jahre 1946 ein übernatürlicher Charakter zukommt. Es bleiben ernste Zweifel bestehen, die es nicht erlauben, sie als echtes, übernatürliches Geschehen anzuerkennen.“ Die Marienfriedkapelle oder Gnadenkapelle („Dreimal Wunderbare Mutter und Mittlerin der Gnaden“) wurde am 18. Mai 1947 mit bischöflicher Genehmigung geweiht. Am 4. Juli 1995 verlieh Bischof Dammertz einer neu erbauten Kirche den Namen „Maria, Mutter der Kirche“ und errichtete Marienfried als Kirchenstiftung. In den Jahren 2010 und 2011 wurde die Marienfriedkirche grundlegend um- und neugebaut und am 23. Oktober 2011 von Bischof Konrad Zdarsa feierlich konsekriert (geweiht). Neben regelmäßigen Gottesdiensten und Lichterprozessionen finden in der Gebetsstätte Marienfried Gebets- und Einkehrtage sowie Exerzitien statt. Die Jugendbewegung Jugend 2000 führt dort gelegentlich eines ihrer internationalen Prayerfestivals durch. Die Pilgerheime bieten auch die Möglichkeit zu Erholungsaufenthalten, in einem Wallfahrtsladen stehen religiöse Artikel zum Verkauf. Gottesdienste Marienfried: Maria, Mutter der Kirche
Marienfriedstr. 62, 89284 Pfaffenhofen
Telefon: 07302 9227 0, Fax: 07302 9227 150
E-Mail: rektorat@marienfried.de Homepage Wikipedia Fotos: © Dr. Peter C. Düren
Marienfriedstr. 62, 89284 Pfaffenhofen
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Das Kloster Mönchsdeggingen ist ein ehemaliges Kloster der Mariannhiller Missionare in Mönchsdeggingen bei Nördlingen am südlichen Riesrand in Bayern in der Diözese Augsburg. Das St. Martin geweihte Kloster wurde im 10./11. Jahrhundert gegründet. Zunächst war es bis 1138 ein Benediktinerinnenkloster, 1142 erfolgte die Umwandlung in ein Mönchskloster der Benediktiner. Das 1512/13 abgebrannte Kloster wurde unter Abt Alexander Hummel wieder neu aufgebaut, die Wallfahrtskirche später barock umgestaltet. Das Benediktinerkloster wurde 1802 im Zuge der Säkularisation aufgelöst. 1950 übernahm die Kongregation der Missionare von Mariannhill das Kloster als Noviziat für die angehenden Priester. Zwischenzeitlich war auch das Generalat des Ordens hier untergebracht, das seit 1970 in Rom ansässig ist. Mit dem Wegzug des letzten Mitbruders 2009 wurde das Kloster endgültig aufgelöst. Die Wallfahrt wird nun von der Pfarreiengemeinschaft Reimlingen betrieben. Ziel der Wallfahrt ist Unsere Liebe Frau von Deggingen. Seit Jahrhunderten kommen Menschen in die Wallfahrtskirche Mönchsdeggingen, um ihr Herz bei Maria, der Mutter Gottes und der Mutter aller Menschen, auszuschütten und von ihr Hilfe, Kraft und Beistand zu erflehen. Auch heute steht dieser Ort der besonderen Nähe Mariens allen Menschen offen. Die Wallfahrtsstätte zu "Unserer Lieben Frau von Deggingen" will als geistliche Stätte Ruhepunkt und Kraftquell für die Menschen von heute sein, eine Stätte des Gebetes und der Feier des Gottesdienstes. Der monatliche Wallfahrtstag findet immer am 13. eines jeden Monats statt; wenn der 13. auf einen Sonntag fällt, wird der Fatimatag am Samstag, den 12. gefeiert.
8.00 Uhr Feierlicher Rosenkranz und Beichtgelegenheit
9.00 Uhr Hl. Messe zum Fatimatag
anschl. Aussetzung des Allerheiligsten mit meditativer Andacht, Segnung der Andachtsgegenstände und persönlichem Einzelsegen.
Danach Möglichkeit zur Einkehr im Café am Buchberg in Mönchsdeggingen. Gottesdienste Mönchsdeggingen: St. Martin
Klosterstraße 5, 86751 Mönchsdeggingen
Telefon: 09081 3344, Fax: 09081 2721903
E-Mail: pg.reimlingen@bistum-augsburg.de Homepage Geschichte des Klosters Wikipedia Fotos: © Dr. Peter C. Düren
8.00 Uhr Feierlicher Rosenkranz und Beichtgelegenheit
9.00 Uhr Hl. Messe zum Fatimatag
anschl. Aussetzung des Allerheiligsten mit meditativer Andacht, Segnung der Andachtsgegenstände und persönlichem Einzelsegen.
Danach Möglichkeit zur Einkehr im Café am Buchberg in Mönchsdeggingen. Gottesdienste Mönchsdeggingen: St. Martin
Klosterstraße 5, 86751 Mönchsdeggingen
Telefon: 09081 3344, Fax: 09081 2721903
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St. Alexander und Theodor ist die Kirche der oberschwäbischen Benediktinerabtei Ottobeuren im Landkreis Unterallgäu. Sie existiert ununterbrochen seit 764 und ist damit das in Deutschland am längsten bestehende Kloster. Das Gotteshaus der ehemaligen Reichsabtei gehört durch seine spätbarocke Ausstattung zu den Höhepunkten der Oberschwäbischen Barockstraße. Im Gegensatz zu vielen anderen Kirchen ist St. Alexander und Theodor wegen der Kreuzesform der gesamten Klosteranlage nicht geostet, sondern nach Süden ausgerichtet. Die seit 1804 dem Land Bayern gehörende Kirche erhielt 1926 von Papst Pius XI. den Ehrentitel Basilica minor. Die Kirche ist dem heiligen Alexander, Sohn der heiligen Felizitas, der mit seinen sechs Brüdern 162 n.Chr. in Rom als Märtyrer starb, und dem heiligen Theodor Tiro, einem Mitglied der thebaischen Legion, geweiht. Die erste Kirche muss mit der Klostergründung im Jahr 764 erbaut worden sein. 1204, 1217, 1553 und 1737-1766 erfolgten jeweils Neubauten. 1802 wurde die Reichsabtei im Zuge der Säkularisation aufgelöst, die Kirche ging in den Besitz des Kurfürstentums Bayern, später in das Königreich Bayern über. Einigen der damals 48 Mönche wurde erlaubt, das Klosterleben im oberschwäbischen Ottobeuren fortzuführen, was nur unter schwierigen Bedingungen möglich war. So blieb auch die Klosterkirche weiterhin als solche bestehen. Ab 1834/1835 wurden Kloster und Klosterkirche als abhängiges Priorat der Benediktinerabtei Augsburg weitergeführt und 1918/1919 wieder zur selbständigen Abtei erhoben. Zwischen 1960 und 1964 erfolgte eine umfassende Innen- und Außenrenovierung der Basilika. Die größte Sanierung der Kirche begann 2004 und wurde 2010 abgeschlossen. Im Jahr 2020 gedenkt die Abtei des 800. Jahrestags der Schaffung des Romanischen Kruzifix durch den seligen Abt Konrad (1194-1227) im Mittelpunkt der barocken Basilika. Als Wallfahrtsort bietet das Kloster neben großen Veranstaltungen auch Tage der Stille, Kloster auf Zeit und Einzelexerzitien. Der erste wichtige Wallfahrtstag ist der Pfingstmontag, an dem das Eldern-Fest (ULF von Eldern) gefeiert wird mit Prozession nach Eldern (mit Gnadenbild) am Vormittag (8 Uhr ab Marktplatz) und am Abend (Lichterprozession) 21 Uhr ab Eldern-Kapelle zurück, 2 km, je nach Wetterlage. Bei schlechtem Wetter ist der Wallfahrtsgottesdienst in der Basilika (9 Uhr), am Abend eine Marienfeier (19.30 Uhr). Patrozinium ist 10. Juli, das Pontifikalamt entweder am Sonntag vor oder nach dem 10. Juli. Auflegung des Alexander-Mantels nach allen Gottesdiensten und Gebet um Gesundheit. Am Fest Kreuzerhöhung 14. September an Wochentagen immer Abendmesse mit Auflegung des Kreuzpartikels. Für Tagesgäste gibt es ein Museum, einen Klosterladen und ein Klostercafé. Berühmt sind auch die Ottobeurer Konzerte. Gottesdienste Ottobeuren, Basilika St. Alexander und Theodor
Sebastian-Kneipp-Str. 1, 87724 Ottobeuren
Telefon: 08332 798 100, Fax: 08332 798 110
E-Mail: pg.ottobeuren@bistum-augsburg.de Homepage
Homepage Abtei
Wikipedia Fotos: © Dr. Peter C. Düren
Sebastian-Kneipp-Str. 1, 87724 Ottobeuren
Telefon: 08332 798 100, Fax: 08332 798 110
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Homepage Abtei
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Die Erzabtei Sankt Ottilien (lat. Archiabbatia Ottiliensis) ist ein Kloster der Missionsbenediktiner im oberbayerischen Landkreis Landsberg am Lech (nahe dem Ammersee). Die Benediktinerkongregation von St. Ottilien ist eine weltweite Ordensgemeinschaft mit 19 selbstständigen Klöstern und insgesamt 56 Niederlassungen. Sie gehört zur Benediktinischen Konföderation. Die knapp 1000 Mönche leben und arbeiten in Afrika, Amerika, Asien und Europa nach benediktinischer Tradition in weitgehend autarken Klostergemeinschaften. Der Lebensrhythmus dieser Klöster ist geprägt vom Stundengebet und der Arbeit zum Lebensunterhalt. Die Klöster erfüllen den missionarischen Auftrag der Kirche. Schwerpunkte des Missionsdienstes sind Seelsorge und Evangelisierung, Bildung, Krankenfürsorge und Armutsbekämpfung. Einen informativen Überblick über die Missionsgeschichte von St. Ottilien und die aktuellen Aktivitäten gewährt das Missionsmuseum. Das Kloster führt ein großes Exerzitienhaus, einen eigenen Verlag (EOS), eine stattliche Landwirtschaft, den Hofladen, den Klosterladen, das Rhabanus-Maurus-Gymnasium Sankt Ottilien für etwa 700 Schüler mit angeschlossenem Tagesheim und mehrere handwerkliche Betriebe. Ebenso betreibt das Kloster einen Jugendzeltplatz. Die Klosterkirche Zum Heiligsten Herzen Jesu von St. Ottilien wurde in den Jahren 1897 bis 1899 im Stil benediktinisch-zisterziensischer Neugotik nach den Plänen des Münchner Architekten Hans Schurr (1864-1934) errichtet. Die Grundsteinlegung durch den Apostolischen Nuntius, Dr. Benedetto Lorenzelli, fand am 1. August 1897 statt. 1899 erfolgte die feierliche Benediktion unter Einsetzung der ersten Farbglasfenster im Chor. Die Weihe fand am 29. Juni 1903 statt, nachdem das Kloster 1902 zur Abtei erhoben war. In den Jahren von 1992 bis 1994 erfolgte eine umfassende Renovierung der Kirche mit einer konzeptionellen Neugestaltung des Innen- und Außenbereichs. Seit 1994 beherbergt die Kirche zwei Orgeln der Firma Sandtner. Ihr spitzer, 75 Meter hoher Turm ist bereits aus großer Entfernung zu sehen. Unweit der Kirche befindet sich die Ottilienkapelle, deren Baugeschichte bis in das 14. Jahrhundert zurückreicht. Als Wallfahrtsort bietet sich die Abteikirche der Erzabtei Sankt Ottilien z.B. am Hochfest des Heiligsten Herzens Jesu (Patrozinium: Freitag der dritten Woche nach Pfingsten) und am Fest des hl. Benedikt von Nursia (11. Juli) an. Aktuelle Zeiten der Gottesdienste und des Stundengebets der Mönche sowie der Konzertreihe finden Sie unter Gottesdienstzeiten bzw. Ottilianer Konzerte. Erzabtei St. Ottilien
Erzabtei 1, 86941 St. Ottilien
Tel. 08193 710
Email: kontakt@ottilien.de
www.facebook.com/ottilien.de
www.instagram.com/sankt_ottilien Homepage Wikipedia Fotos: © Dr. Peter C. Düren
Erzabtei 1, 86941 St. Ottilien
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Die katholische Filial- und Wallfahrtskirche Zur Schmerzhaften Muttergottes in Vilgertshofen, einer Gemeinde im bayerischen Landkreis Landsberg am Lech, wurde Ende des 17. Jahrhunderts im Stil des Barock errichtet. Die Kirche ist mit reichem Wessobrunner Stuck und zahlreichen Deckenfresken ausgestattet. Sie ist der größte Vierkonchenbau in Bayern und gehört zu den geschützten Baudenkmälern. Schon im 10. Jahrhundert stand hier eine Kapelle, die dem hl. Stephanus geweiht war. Im Jahre 955 wurde sie beim Hunneneinfall zerstört und nach ihrem Wiederaufbau dem hl. Ulrich geweiht. Der Issinger Pfarrer Nikolaus Praun, der seit 1671 die Kirche betreute, erfuhr vor dem Gnadenbild, der spätgotischen Pieta, eine Heilung seiner Kopfleiden. Diese Begebenheit machte ihn zum entscheidensten Förderer der Marienwallfahrt in Vilgertshofen. Es entwickelte sich sehr rasch eine so rege Wallfahrt, dass die kleine, baufällige Kirche die Zahl der Gläubigen nicht mehr aufnehmen konnte. Am 12. Oktober 1692 weihte Bischof Eustach von Westernach den neuen Kirchenbau. Die Bruderschaft zur schmerzhaften Muttergottes, verbunden mit einem Seelenbund, besteht in Vilgertshofen schon seit 1708. Bis heute gehört an diesem Wallfahrtsort die Ausrichtung der „Stummen Prozession“ am Sonntag nach Maria Himmelfahrt neben bestimmten Gebetsauflagen zur Aufgabe der Bruderschaft. In dieser „Stummen Prozession“ werden Szenen aus dem Alten Testament und dem Passionsgeschehen dargestellt. Weit über 100 Mitwirkende aus den umliegenden Orten gestalten die Szenen. Selbst staatliche und kirchliche Verbote sowie die Säkularisation 1803 überlebte die „Stumme Prozession“. Anscheinend setzte sich die Bevölkerung nicht nur für Ihre Kirche, sondern auch für Ihre Wallfahrten hartnäckig ein. Gottesdienst Vilgertshofen: Mariä Schmerzen
Ulrichstr. 4, 86946 Vilgertshofen
E-Mail: pg.vilgertshofen-stoffen@bistum-augsburg.de Homepage Wikipedia Fotos: © Dr. Peter C. Düren
Ulrichstr. 4, 86946 Vilgertshofen
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Violau („Veilchenau“) ist ein Ortsteil der Gemeinde Altenmünster im schwäbischen Landkreis Augsburg in Bayern. Der kleine Ort, einen Kilometer nordwestlich von Unterschöneberg, ist ein bekannter Wallfahrtsort. Die Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Michael aus dem Jahre 1620 zählt zu den künstlerisch sehr bedeutsamen Bauten im Raum Augsburg. Seit 1466 ist eine Marien-Wallfahrt nach Violau verbürgt. 1688 kam das Gnadenbild der Schmerzhaften Muttergottes (Pietà) in die Kirche. Das Johanneshaupt (eine Holzplastik aus der Spätgotik um 1500) ist das zweite Gnadenbild der Kirche und zeigt auf einer versilberten Holzschale das Haupt des Johannes des Täufers (vgl. Mk 6,17–29, Mt 14,3–12). Es wird mehrmals im Jahr den Pilgern auf den Kopf gelegt, wodurch diese sich Hilfe bei Kopfschmerzen und anderen Kopf-Erkrankungen erhoffen. Aus verschiedenen Pfarreien pilgern die Gläubigen an festgelegten Tagen nach Violau. Die Pfarrei unterhält das Haus Nazareth; es wurde 1987 bis 1989 errichtet, 2016 renoviert und ist auch Heim für die Pilger. Gottesdienste Violau: St. Michael
Pius-Mozet-Straße 4, 86450 Altenmünster
Telefon: 08295 608, Fax: 08295 498
E-Mail: wallfahrtskirche.violau@bistum-augsburg.de Homepage Wikipedia Fotos: © Dr. Peter C. Düren
Pius-Mozet-Straße 4, 86450 Altenmünster
Telefon: 08295 608, Fax: 08295 498
E-Mail: wallfahrtskirche.violau@bistum-augsburg.de Homepage Wikipedia Fotos: © Dr. Peter C. Düren
Die Wieskirche ist eine bemerkenswert prächtig ausgestattete Wallfahrtskirche im zur Gemeinde Steingaden gehörenden Ortsteil Wies im sogenannten bayerischen „Pfaffenwinkel“. Der vollständige Name der Wieskirche lautet Wallfahrtskirche zum Gegeißelten Heiland auf der Wies. Patron der Kirche ist der hl. Josef. Die Gründung der Kirche geht auf eine Wallfahrt zurück, die seit 1739 bestand. Sie entstand aus der Verehrung einer Statue des gegeißelten Heilands, die 1730 im oberbayrischen Kloster Steingaden angefertigt wurde. Am 14. Juni 1738 bemerkte die Bäuerin Maria Lory in den Augen der Figur einige Tropfen, die sie für Tränen hielt. Im folgenden Jahr 1739 führten Gebetserhörungen und kleinere Wallfahrten zum Bildnis des Heilands zum Bau einer kleinen Feldkapelle. 1744 wurde die Erlaubnis eingeholt, in der Kapelle die Messe zu lesen, womit die Wallfahrten den offiziellen Segen der Kirche erhielten. Die heutige Wieskirche wurde von 1745 bis 1754 im Stile des Rokoko erbaut. 1983 wurde die Wieskirche zum Weltkulturerbe erklärt und von 1985 bis 1991 restauriert. Heute besuchen jährlich mehr als eine Million Menschen die Kirche. Sie ist regelmäßig Veranstaltungsort von kirchenmusikalischen Konzerten. Die großen Hauptfeste der Wallfahrtskirche auf der Wies sind: am 1. Mai die Eröffnung des Wallfahrtsjahres, am 14. Juni oder am folgenden Sonntag das Fest der Tränen Christi (Gedächtnis der Tränenwunders und Entstehung der Wallfahrt), das Schutzengelfest am ersten Sonntag im September zum Gedächtnis der Kirchweihe und das Fest der Bruderschaft zum gegeißelten Heiland auf der Wies am zweiten Sonntag im Oktober. Festlich begangen wird in der Wies auch die Kar- und Osterliturgie. An der Kirche besteht die „Confraternitas Domini Nostri Flagellati“ (Bruderschaft zum gegeißelten Heiland auf der Wies), deren Mitglieder sich der besonderen Verehrung des gegeißelten Heilands widmen. Sie umfasst heute über 350 Mitglieder, bestehend aus Priestern und Laien. Gottesdienste Wies: St. Josef Wallfahrts-Kuratie
Wies 12; 86989 Steingaden
Telefon: 08862 93293 0; Fax: 08862 93293 10 Homepage Wikipedia Fotos: © Dr. Peter C. Düren
Wies 12; 86989 Steingaden
Telefon: 08862 93293 0; Fax: 08862 93293 10 Homepage Wikipedia Fotos: © Dr. Peter C. Düren
Der Ursprung der Gebetsstätte Wigratzbad liegt im Bau einer Gnadenkapelle im Jahr 1938. Im Jahr 1970 entstand der Bauplan für die große Kirche. Mit der Weihe der Herz-Jesu- und Mariä-Sühnekirche am 30. Mai 1976 durch Bischof Dr. Josef Stimpfle (1963-1992) erfolgte die Anerkennung Wigratzbads als diözesane Gebetsstätte des Bistums Augsburg. Die dem Heiligsten Herzen Jesu und dem Unbefleckt empfangenen Herzen Mariens geweihte Sühnekirche wurde in den Jahren 1973/74 nach Plänen des Kölner Architekten Prof. Gottfried Böhm erbaut. Über dem Altar mit dem vom Freialtar auf dem Kreuzhügel übernommenen Kreuz erhebt sich ein großes, von einem Turmkreuz und von einer roten Spitze bekröntes Zelt. Es symbolisiert Christus, um den sich dargestellt in zwölf niedrigeren Zelten das Volk Gottes versammelt. Jedes dieser niedrigeren Zelte endet in einer Lichtkuppel und ist bekrönt von einer roten, als Lüftungsmöglichkeit genutzten roten Haube. Rot und grün sind die beherrschenden Farben. Sie symbolisieren die Schöpfung, in die Gottes Gnadenwirken einströmt. In den beiden Apsiden seitlich der Altarinsel finden sich auf den Seitenaltären stehend die Figuren des Heiligsten Herzens Jesu und der Gottesmutter von Fatima.Im 2016 blickte Wigratzbad auf 80 Jahre seit Erbauung der ersten Lourdesgrotte und 40 Jahre seit Bestehen als kirchlich anerkannte Gebetsstätte zurück. Die Gebetsstätte hat ein reiches Programm im Laufe des gesamten Jahres mit Gottesdiensten, Exerzitien und Vorträgen. Höhepunkt der Veranstaltungen ist die jährliche Fatima-Schiffsprozession am 15. August auf dem Bodensee. Gottesdienste Wigratzbad, Gebetsstätte Herz Jesu und Mariä
Kirchstr. 18, 88145 Opfenbach
Telefon: 08385 9207 0, Fax: 08385 9207 29
E-Mail: info@gebetsstaette.de Gebetsstätte
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Virtuelle Tour Fotos: © Dr. Peter C. Düren
Kirchstr. 18, 88145 Opfenbach
Telefon: 08385 9207 0, Fax: 08385 9207 29
E-Mail: info@gebetsstaette.de Gebetsstätte
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Virtuelle Tour Fotos: © Dr. Peter C. Düren