Bildergalerien
Wallfahrtskirchen - Infos
In der folgenden Bildergalerie finden Sie Informationen in Text und Bild
Es handelt sich um jene Kirchen, die zuletzt im Außerordentlichen Heiligen Jahr der Barmherzigkeit 2015/2016 für "die Begegnung der Gläubigen mit der Barmherzigkeit Gottes in den Sakramenten, besonders in der Feier des Bußsakramentes und der Eucharistie" empfohlen wurden (Abl 2015, S. 413f).
Für alle Bilder gilt: © 2019. Dr. Peter C. Düren
Die Basilika St. Michael entstand zwischen 1180 und 1220 als Pfarrkirche der später Altenstadt genannten Ursiedlung von Schongau in Oberbayern. Der spätromanische Tuffsteinbau ist nahezu vollständig in seiner hochmittelalterlichen Gestalt erhalten oder wiederhergestellt. Die Basilika ist der einzige durchgewölbte Sakralbau der Spätromanik in Bayern. Das bekannteste und bedeutendste Kunstwerk der Basilika ist der "Große Gott von Altenstadt". Der monumentale, 3,20 m hohe Gekreuzigte steht, flankiert von Maria und Johannes (Kopien, Originale im Bayerischen Nationalmuseum in München), auf dem modernen Lettnerbalken über dem Choreingang. Das Kunstwerk entstand am Anfang des 13. Jahrhunderts. Statt der Dornenkrone trägt der Erlöser einen Goldreif, ist also als Christkönig dargestellt. Im Chor und im Langhaus sind einige romanische und frühgotische Fresken erhalten bzw. freigelegt. Im rechten (südlichen) Seitenschiff sieht man über dem Taufstein die Kreuzigung, im Chor den Erzengel Michael als Seelenwäger und die Verkündigung. An der Innenseite der Westwand wurde 1994 beim Ausbau der alten Orgel eine acht Meter hohe Darstellung des heiligen Christophorus freigelegt (um 1200). Aus der Bauzeit der Kirche hat sich auch der originale Taufstein erhalten. Auf der kelchförmigen Schale sind der Erzengel Michael, die Madonna mit dem Kind, der heilige Johannes der Täufer und die Taufe Jesu als Reliefs ausgearbeitet. Als Wallfahrtstage bieten sich das Christkönigsfest (Sonntag vor dem 1. Advent) und das Fest der hl. Erzengel Michael, Gabriel und Raphael (29. September) an. Gottesdienste Altenstadt, Basilica minor St. Michael
St.-Michael-Str. 4, 86972 Altenstadt
Telefon: 08861 7315
E-Mail: st.michael.altenstadt@bistum-augsburg.de Pfarreihomepage Wikipedia Fotos: © Dr. Peter C. Düren
St.-Michael-Str. 4, 86972 Altenstadt
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Die Wallfahrtskirche zu Andechs ist nach Altötting der zweitgrößte Wallfahrtsort Bayerns und zusammen mit dem zugehörigen Kloster Andechs eines der bekanntesten Ausflugsziele im bayerischen Alpenvorland. Sie liegt oberhalb des Ortes Herrsching am Ammersee. Die gotische Hallenkirche von 1423 bis 1427 wurde im 17. Jahrhundert barockisiert und 1751 bis 1755 in Rokokoformen im Inneren umgestaltet. Die Wallfahrt zum „Heiligen Berg“ Andechs steht in enger Verbindung mit dem Fund wichtiger Reliquien im Jahr 1388 unter dem Altar der ehemaligen Burgkapelle der ruinösen Burg Andechs und der baldigen Einsetzung einer sich wiederholenden Reliquienweisung. Im Mittelpunkt der Verehrung stehen drei Heilige Hostien und verschiedene Christusreliquien wie Teile der Dornenkrone. Für die zahlreichen Pilger ließen die Augustiner-Chorherren von Dießen ab 1423 an dem Ort der alten Kapelle eine große Hallenkirche errichten. 1438 begründete Herzog Ernst zur Betreuung der Reliquien und Pilger ein Chorherrenstift für Weltpriester und drängte so langsam den Dießener Einfluss zurück. Sein Sohn Albrecht III. wandelte 1455 das Stift in eine Benediktinerabtei um, das bis zu seiner Säkularisation im Jahre 1803 bestand. Seit 1850 ist Andechs ein Priorat der Benediktinerabtei St. Bonifaz in München. Die Bedeutung der Wallfahrt zu den Drei Hl. Hostien und zur Gottesmutter ist ungebrochen; seit 1943 kam die Verehrung der hl. Hedwig (Gedenktag am 16. Oktober) hinzu. Ein Großteil der Wallfahrer wird sicherlich auch vom bekannten Andechser Klosterbier angezogen, das im „Bräustüberl“ neben der Kirche ausgeschenkt wird. Gottesdienste Andechs: Wallfahrts- und Klosterkirche St. Nikolaus und Elisabeth
Bergstr. 2, 82346 Andechs
Telefon: 08152 376-0, Fax: 08152 376-143
E-Mail: info@andechs.de Klosterhomepage Wikipedia Fotos: © Dr. Peter C. Düren
Bergstr. 2, 82346 Andechs
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Die Basilika St. Ulrich und Afra in Augsburg ist katholische Stadtpfarrkirche und ehemalige Benediktiner-Stiftskirche. Sie zählt zu den letzten großen spätgotischen Kirchenbauten in Schwaben. Die Kirche ist zugleich Wallfahrtskirche für die Augsburger Bistumsheiligen Ulrich, Afra und Simpert. Die heutige Kirche steht auf einem Gelände, das bereits vom 8. bis 15. Jahrhundert mehrere Kirchenbauten aufwies. Diese entstanden aus Wallfahrten zur Verehrung der heiligen Afra († 304). Der Augsburger Bischof Ulrich wurde 973 in der Nähe Afras beigesetzt. Seit 1012 wurde die heilige Stätte vom Benediktinerkloster St. Ulrich und Afra Augsburg betreut. Die Unterkirche mit den Grufträumen der Heiligen Ulrich und Afra wurde 1962 gestaltet. St. Ulrich und Afra ist eine steile dreischiffige Backsteinbasilika mit Querschiff und lang gestrecktem Ostchor. Seit 1594 zeigt der 93 m hohe „Zwiebelturm“ der katholischen Basilika ins schwäbische Land. Nur dieser – auch Afraturm genannte – Bau auf der Nordseite des Langhauses wurde Realität. Ein auf der Südseite geplanter Turm wurde wegen Geldmangels nie ausgeführt. An der Nordostseite der Kirche grenzt das Pfarrhaus der katholischen Gemeinde an. An der Südostseite befindet sich eine öffentlich nicht zugängliche Grünfläche mit Resten der Kapelle St. Godehard aus Merowinger- und vorromanischer Zeit. An der Südseite der Basilika grenzen die modernen Baulichkeiten des Tagungshotels Haus Sankt Ulrich der Diözese Augsburg an. Es wurde 1971–1974 als Bildungs- und Seelsorgezentrum nach Plänen des Münchner Architekten Alexander Freiherr von Branca im Stil der Postmoderne errichtet. Von 2006 bis 2009 wurde es saniert und neu gestaltet und nach Plänen des Münchner Architekturbüros Blum Architekten in ein Tagungshotel und Kongresszentrum umgewandelt. Auch die Westseite der Kirche ist von Gebäuden umgeben. Außerhalb des Langhauses ist das Ensemble mit der evangelischen Kirche St. Ulrich beeindruckend, ein gerne gewähltes Fotomotiv, das auch die Augsburger Parität symbolisiert. Die Wallfahrt führt zu den drei Bistumspatronen: Das Hochfest des hl. Bischofs Ulrich wird am 4. Juli gefeiert und mit einer feierlichen Ulrichswoche begangen. Das Hochfest der hl. Märtyrin Afra feiert das Bistum Augsburg am 7. August. Der liturgisch Gebotene Gedenktag des hl. Bischofs Simpert wird im Bistum am 13. Oktober begangen. Gottesdienste Augsburg: Basilica minor St. Ulrich und Afra
Ulrichsplatz 19, 86150 Augsburg
Telefon: 0821 34556-0, Fax: 0821 34556-40
E-Mail: ulrichsbasilika@bistum-augsburg.de Pfarreihomepage Wikipedia Fotos: © Dr. Peter C. Düren
Ulrichsplatz 19, 86150 Augsburg
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Der Augsburger Dom (auch: Hoher Dom Mariä Heimsuchung oder Mariendom) ist die Kathedrale des Bistums Augsburg und Stadtpfarrkirche der Dompfarrei Zum Heiligsten Herzen Jesu. Neben der Basilika St. Ulrich und Afra, der Moritzkirche und der Kirche St. Anna gilt der Dom als bedeutendster Kirchenbau und eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der Stadt Augsburg. Die Ursprünge des Domes werden auf das 8. Jahrhundert datiert. Die heutige Anlage entstand im Kern ab 995. Bei seinem Augsburg-Besuch feierte Papst Johannes Paul II. am 3. Mai 1987 die heilige Messe im Augsburger Dom. Von weiten Teilen der Augsburger Innenstadt lassen sich die beiden Glockentürme des Hohen Domes erblicken. Sie gehören mit 62 Metern Höhe neben der Basilika St. Ulrich und Afra und dem Perlachturm zu den höchsten Gebäuden in der historischen Altstadt von Augsburg. Der Dom ist 113,25 m lang und das Langhaus 38,70 m breit. Das Höhe des Mittelschiffs beträgt 17,80 m und die des Presbyteriums des Ostchors 28 m. Die fünf Glasgemälde der südlichen Mittelschiffswand enthalten die ca. 1000 Jahre alten Darstellungen der Propheten Jonas, Daniel, Hosea, David und Moses. Der Zyklus gilt als ältestes Beispiel seiner Art in Europa. Die neugotischen Altäre bergen einige bedeutende mittelalterliche Ölbilder und Skulpturen. Eine Wallfahrt zum Dom führt an den Wirkungsort der heiligen Bischöfe Ulrich und Simpert. Sonntags sind die Eucharistiefeiern um 7.30 Uhr (Frühmesse), 9.00 Uhr (Domkapitelamt), 10.30 Uhr (Gottesdienst der Dompfarrei) und 11.30 Uhr (Dompredigermesse). An jedem Werktag finden um 7 Uhr und um 9.30 Uhr heilige Messen statt; danach ist den ganzen Tag über eucharistische Anbetung in der Andreaskapelle. Gottesdienste Augsburg-Dom: Hlgst. Herz Jesu
Kornhausgasse 8, 86152 Augsburg
Telefon: 0821 3166 8511, Fax: 0821 3166 8519
E-Mail: dompfarramt@bistum-augsburg.de Pfarreihomepage Wikipedia -> Virtuelle 360°-Dom-Tour Fotos: © Dr. Peter C. Düren
Kornhausgasse 8, 86152 Augsburg
Telefon: 0821 3166 8511, Fax: 0821 3166 8519
E-Mail: dompfarramt@bistum-augsburg.de Pfarreihomepage Wikipedia -> Virtuelle 360°-Dom-Tour Fotos: © Dr. Peter C. Düren
Die Kirche St. Sebastian in Augsburg war bis 2008 ein Kapuzinerkloster, umgeben vom MAN-Firmengelände. Sie ist eine der wenigen Augsburger Kirchen, die den Zweiten Weltkrieg unbeschädigt überstanden haben und steht unter Denkmalschutz. Im Norden Augsburgs, außerhalb der Stadtmauern, wurde in den Jahren 1611 bis 1612 vom Rat der Stadt ein dem heiligen Sebastian geweihtes Gotteshaus als Kapelle erbaut, dazu „ein Haus für katholische Geistliche, die zur Pestzeit das Lazarett besorgen mußten“. Der Baumeister dieser St.-Sebastians-Kapelle war Elias Holl. Dieses Gotteshaus wurde 1632 von den Schweden zerstört und mehrfach durch Nachfolgebauten ersetzt. Nach 1724 war St. Sebastian eine Kirche mit barocker Ausstattung. 1843 kamen die Kapuziner wieder nach Augsburg. Da ihr früheres Kloster nicht mehr bestand, zogen sie zu St. Sebastian und gründeten dort ein neues Siechenhaus (Hospiz). 1908 wurde es zum Konvent erhoben. In den Jahren 1907-1909 wurde das Kloster erweitert und die heutige Kirche St. Sebastian im neuromanischen Stil erbaut. Am 26. Oktober 2008 wurde das Kapuzinerkloster aufgelöst. Die Kirche St. Sebastian ist eine dreischiffige Pfeilerbasilika in strengen neuromanischen Formen mit eingezogenem Chor und Dachreiter. Das Kircheninnere ist mit Fresken im Jugendstil geschmückt. Hervorzuhebende Stücke der Ausstattung der Kirche sind eine Muttergottes von Hans Degler sowie die Gebeine des heiligen Wolfhard von Augsburg und des heiligen Luzius von Chur. St. Sebastian wird heute von der Pfarrei St. Georg mitbetreut und dient daneben der kroatischen Kirchengemeinde als Versammlungsort. Auch finden dort einmal im Monat Gottesdienste im slawisch-byzantinischen Ritus (in deutscher Sprache) statt. Die Wallfahrt zum hl. Sebastian findet vor allem in der Sebastianioktav zum Gedenktag des hl. Sebastian statt: Sonntag bis Sonntag um den 20. Januar. Er ist Patron der Soldaten, der Polizisten in Deutschland und Italien, der Steinmetze, der Jäger, Waldarbeiter und auch der Sterbenden. Er wird bis heute angerufen gegen Seuchen. Gottesdienste Augsburg: St. Sebastian
Sebastianstraße 24, 86153 Augsburg
Telefon: 0821 519938, Fax: 0821 312896
E-Mail: st.georg.augsburg@bistum-augsburg.de Pfarreihomepage Wikipedia Fotos: © Dr. Peter C. Düren
Sebastianstraße 24, 86153 Augsburg
Telefon: 0821 519938, Fax: 0821 312896
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Im Zentrum von Benediktbeuern steht die um 739/740 gegründete ehemalige Benediktinerabtei. Die heutige barocke Form der Klosteranlage stammt aus den Jahren 1669 bis 1679. Der Bibliothekskomplex stammt aus dem Jahr 1722. Im Barocksaal des Klosters, der heute auch als Konzertsaal genutzt wird, befinden sich Deckengemälde von Stephan Kessler. 1803 wurde das Kloster Benediktbeuern säkularisiert. Seit 1930 bewohnen Salesianer Don Boscos das Kloster und unterhielten im Klosterareal bis 2013 die Philosophisch-Theologische Hochschule (PTH) Benediktbeuern. Außerdem ist im Kloster die Abteilung Benediktbeuern der Katholischen Stiftungshochschule München mit dem Studiengang Soziale Arbeit untergebracht. Ab dem WS 2014/15 wurde der Studiengang Religionspädagogik in den Räumen der ehemaligen PTH eingeführt. Die Klosterkirche St. Benedikt wurde 1680-1685 im Stil des italienischen Barock errichtet. Im Inneren sind Fresken von Hans Georg Asam zu sehen. Die Kirche erhielt 1972 den Rang einer Basilica minor. Als Wallfahrtstage bieten sich das Fest des hl. Benedikt von Nursia (11. Juli) und der Gedenktag des hl. Johannes Don Bosco (31. Januar, Gründer der Salesianer) an. Gottesdienste Benediktbeuern: St. Benedikt Basilica minor
Dorfplatz 4, 83671 Benediktbeuern
Telefon: 08857 69289 0, Fax: 08857 69289 18
E-Mail: pg.benediktbeuern@bistum-augsburg.de Pfarreihomepage Klosterhomepage Wikipedia Fotos: © Dr. Peter C. Düren
Dorfplatz 4, 83671 Benediktbeuern
Telefon: 08857 69289 0, Fax: 08857 69289 18
E-Mail: pg.benediktbeuern@bistum-augsburg.de Pfarreihomepage Klosterhomepage Wikipedia Fotos: © Dr. Peter C. Düren
Die katholische Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Jakobus, St. Laurentius und Heiliges Kreuz in Biberbach, einer Marktgemeinde im Landkreis Augsburg, wurde Ende des 17. Jahrhunderts im Stil des Barock errichtet. Seit dem 16. Jahrhundert wird in der Kirche das Herrgöttle von Biberbach verehrt, ein romanisches Holzkruzifix aus der Zeit um 1220, zu dem sich im 17. und 18. Jahrhundert eine vielbesuchte Wallfahrt entwickelte. Als Wallfahrtsort lädt Biberbach Einzelpilger und Pilgergruppen, auch Jakobspilger und Radwallfahrer ein. Gottesdienste Biberbach: St. Jakobus maj.
Am Kirchberg 24, 86485 Biberbach
Telefon: 08271 2936, Fax: 08271 427270
E-Mail: st.jakobus.biberbach@bistum-augsburg.de Pfarreihomepage Wikipedia Fotos: © Dr. Peter C. Düren
Am Kirchberg 24, 86485 Biberbach
Telefon: 08271 2936, Fax: 08271 427270
E-Mail: st.jakobus.biberbach@bistum-augsburg.de Pfarreihomepage Wikipedia Fotos: © Dr. Peter C. Düren
Die Studienkirche (Universitätskirche) gilt als eine der schönsten Kirchen des Bistums Augsburg. Ihre Architektur war Vorbild ungezählter Barockkirchen im deutschsprachigen Raum. Berühmte, meist biographisch mit der Stadt Dillingen verbundene Baumeister und Künstler gaben ihr Gestalt und heutiges Aussehen. Den theologischen und geistesgeschichtlichen Hintergrund bot der Jesuitenorden, der von 1563 bis 1773 die Leitung der Universität inne hatte. Der Grundriss zeigt ein gestrecktes Längsrechteck, das Schiff und Chor umschließt. Der Altarraum schließt gerundet gegen Osten ab. Durch die weit in den Raum des Schiffes hereinreichenden Wandpfeiler entstehen kapellenartige Zwischenräume. Der Chor erhebt sich an beiden Seiten in 2 Geschossen. Höhe, Länge und Breite : Höhe ca. 18 m, Länge 47m, Breite 20,5mm. Baumeister waren Hans Alberthal (*1575/+1657) und Johann Mathias Kager (*1575/+1634). Als Wallfahrtsort kann man in Dillingen neben der Studienkirche auch die in der Nachbarschaft gelegene Stadtpfarrkirche und Basilika St. Peter besuchen. Vor der Gründung der Universität Augsburg war Dillingen an der Donau jahrhundertelang (1550-1971) der Ort der Priesterausbildung des Bistums Augsburg, von 1551 bis 1803 sogar als Universitätsstadt. Nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil wurden 1969 in der Stadtpfarrkirche auch die ersten Ständigen Diakone geweiht. Gottesdienste Dillingen, Studienkirche Mariä Himmelfahrt
Kardinal-von-Waldburg-Straße, 89407 Dillingen an der Donau Homepage
Kirchenführer
Wikipedia Fotos: © Dr. Peter C. Düren
Kardinal-von-Waldburg-Straße, 89407 Dillingen an der Donau Homepage
Kirchenführer
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Das Kloster Heilig Kreuz in Donauwörth ist eine ehemalige Abtei der Benediktiner. Das dem Heiligen Kreuz geweihte Kloster wurde um das Jahr 1040 zunächst als Benediktinerinnenkloster gegründet. Als geistliche Gründungsgabe erhielt das Kloster einen Teil vom Kreuz Christi. Zu Anfang des 12. Jahrhunderts wurde das Nonnenkloster durch ein Männerkloster der Benediktinerregel abgelöst und an den Westrand der Stadt sowie gleichzeitig ihren höchstgelegenen geographischen Ort innerhalb des Mauerrings verlegt. Nachdem die Gebäude im Dreißigjährigen Krieg beschädigt wurden, begab sich Abt Amandus Röls nach den Spanischen Erbfolgekriegen an einen Neubau der Kirche. Im Zeitalter des Rokoko (1770/1780) wurden die Gebäude mehrmals um- und ausgebaut. Das Kloster wurde am 15. Januar 1803 im Zuge der Säkularisation aufgelöst. Die Klosterkirche blieb als Kirche der Pfarrei Heilig-Kreuz sowie als Wallfahrtskirche bestehen. Die Wallfahrtskirche lädt zu einer Wallfahrt zum heiligen Kreuz ein, an dem unser Herr Jesus Christus sein Erlösungsopfer dargebracht hat, das in jeder heiligen Messe sakramental vergegenwärtigt wird (Fest Kreuzerhöhung am 14. September). Gottesdienste Donauwörth: Kloster Heilig Kreuz
Heilig-Kreuz-Straße 19, 86609 Donauwörth
Telefon: 0906 70628 0, Fax: 0906 70628 88
E-Mail: pg.donauwoerth@bistum-augsburg.de Pfarreihomepage Wikipedia Fotos: © Dr. Peter C. Düren
Heilig-Kreuz-Straße 19, 86609 Donauwörth
Telefon: 0906 70628 0, Fax: 0906 70628 88
E-Mail: pg.donauwoerth@bistum-augsburg.de Pfarreihomepage Wikipedia Fotos: © Dr. Peter C. Düren
Die Wallfahrtskirche „Herrgottsruh“ (Unseres Herren Ruhe) liegt am östlichen Stadtrand der ehemaligen Grenzfestung Friedberg im Landkreis Aichach-Friedberg im heutigen Schwaben. Die Wallfahrt geht der Überlieferung nach auf ein Gelübde eines mittelalterlichen Jerusalempilgers zurück. Der Friedberger soll auf der Rückreise aus dem Heiligen Land in türkische Gefangenschaft geraten sein und den Bau einer Kapelle auf seinem heimischen Acker gelobt haben, falls er glücklich wieder nach Hause gelangen würde. Tatsächlich fand man 1964 die Fundamente einer kleinen Kapelle, die eine Nachbildung des Hl. Grabes gewesen sein dürfte. Am 2. Oktober 1496 weihte der Augsburger Weihbischof Johannes Kerer den Chor und den Hochaltar einer Wallfahrtskapelle an dieser Stelle. Diese kleine Kirche wurde ab 1599 nochmals vergrößert und 1606 konsekriert. Auf einigen Votivbildern ist ein einfaches Kirchlein mit einem Zwiebelturm überliefert, das 1632 während des Dreißigjährigen Krieges beschädigt, anschließend aber restauriert wurde. Die Wallfahrt erhielt immer zahlreicheren Zulauf. Man erzählte sich von Wunderheilungen und Gebetserhörungen. Der Zustrom an Hilfesuchenden und Pilgern wuchs stetig an, so dass man gegen 1720 einen Neubau der Kirche ins Auge fasste. 1727 wurde das erhaltene, aber etwas veränderte Priesterhaus errichtet. Am 16. Juni 1731 legte der bayrische Kurfürst Karl Albrecht schließlich den Grundstein der Wallfahrtskirche im Rokokostil, deren Rohbau 1738 vollendet war. Im Zuge der Säkularisation sollte auch dieses Gotteshaus abgerissen werden. Der Stadtrat bestimmte darauf hin die Wallfahrtskirche zur Friedhofskapelle und ermöglichte so die Erhaltung. Auch heute noch gibt es an diesem Wallfahrtsort ein lebendiges Wallfahrtsleben. Kamen die Menschen ursprünglich zur Verehrung des Heiligen Grabes Jesu nach Friedberg, so ist heute das spätmittelalterliche Gnadenbild „Christus in der Rast“ (linker Seitenalter) Ziel der Wallfahrer und Pilger. Ein etwa 7 km langer Pilgerweg kann gut zu Fuß bewältigt werden. Und es gibt eine eigene Wallfahrtsbruderschaft „vom bitteren Leiden und Sterben Jesu Christi und der sieben Schmerzen der allerseligsten Gottesmutter“. Gottesdienste Friedberg: Wallfahrtskirche Unseres Herren Ruhe
Herrgottsruhstr. 29, 86316 Friedberg
Telefon: 0821 601511, Fax: 0821 6080411
E-Mail: wallfahrt.herrgottsruh@pallottiner.org Homepage Wikipedia Fotos: © Dr. Peter C. Düren
Herrgottsruhstr. 29, 86316 Friedberg
Telefon: 0821 601511, Fax: 0821 6080411
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