ökumenische Hubertuskapelle in Forst

Öumenische St.-Hubertus-Kapelle, Forst

Dann machen wir's miteinand'

erbaut 1986-88

St. Hubertus verschont den Hirsch, in dessen Geweih er ein Kreuz sieht. Patron der Jäger, Forstleute, Schützengilden und Handwerker.

Gedenktag: 3. November

Ein besonders Juwel ist die ökumische Hubertuskapelle. Sie ist zum Wahrzeichen für gelebte und geliebte Ökumene in Scheidegg geworden. Und das kam so:

Es war ein Bauernbub aus Forst mit Namen Xaver, der hatte einen Traum. Wenn ich einmal groß bin, will ich für Forst eine Kapelle bauen. Es vergingen Jahre, Jahrzehnte, als er in der Wirtschaft beim Bier saß und davon erzählte. "Du, ich mich mit", unterstützte ihn ein Evangelischer mit Namen Leo. "Ich gebe dir 100 Mark, und ich helfe dir beim Kapellenbauen." "Aber ich muss auch in die Kapelle drürfen." "Wieso nicht?", fragte der Xaver den Leo. "Ja, du bist katholisch und ich bin evangelisch." Darauf der Xaver: "Dann machen wir's doch mitandand'."

Das ist in Scheidegg zm geflügelten Wort für Ökumene geweorden.

Etwas zusammen machen. Nicht ohne den anderen - oder gar gegen den anderen. Es gibt so viele Möglichkeiten. Zusammen singen und beten. Miteiander festliche Gottesdienste feiern, gemeinsame Wege gehen und auch bewusst jeder seinen eigenen Weg gehen. Sich begegnen und voneinander lernen. Die Schätze der Kichen entdecken - den Schatz der eigenen Kirche und die Schätze der anderen Kirchen genießen.

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