Texte & Predigten

08.06.2014 15:11 Liebe Schwestern und Brüder,
mit dem Titel „Hybris“ überschreibt er sein Buch, ein profilierter Vordenker, wie es heißt, mit dem er eine nach seinem Urteil überforderte westliche Gesellschaft an den Pranger stellt. In einer allgegenwärtigen Hybris – wir können auch von Größenwahn und Selbstüberschätzung sprechen – sieht er die wesentliche Ursache für die tiefgreifende Krise unserer westlichen Kultur. Mit dem Untertitel ‚Glückseligkeit‘ scheint er aber auch zugleich mit dem Christentum abzurechnen.
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20.04.2014 10:30 Es ist still geworden in Jerusalem. Kein Lärm und Geschrei mehr vor dem Sitz des Hohenpriesters. Keine Kreuzigungsrufe mehr vor dem Praetorium. Kein Gerangel auf dem Weg nach Golgota. Keine klagenden Frauen am Wegesrand. Keine Befehle mehr, kein Spott mehr und kein Hohn. Es ist still geworden, totenstill. Und es ist Nacht geworden.
Was waren da vielleicht erst ein paar Monate, Wochen zuvor die Massen unterwegs! Tausende, viertausend oder fünftausend Männer wiederholt bei der wunderbaren Speisung.
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31.12.2013 13:14 Liebe Schwestern und Brüder,
bei unserer diesjährigen adventlichen Feier mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bischöflichen Ordinariates wurde uns die Geschichte von der 25. Stunde vorgetragen.
Weil die Menschen keine Zeit mehr zum Beten fanden, hatten die Engel dem lieben Gott vorgeschlagen, ihnen eine 25. Tagesstunde zu schenken. Doch bei den Menschen, so die Geschichte, stieß diese Zweckbestimmung keineswegs auf einmütige Zustimmung.
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24.12.2013 12:28 "Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll" [1]
Liebe Schwestern und Brüder!
Ob sie wohl den Tempel gekannt haben, die Hirten, mit seinem Kult und seinen Opfern? Ob sie wohl regelmäßig Besucher der Synagogengottesdienste waren, die da Nachtwache hielten bei ihrer Herde?
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31.03.2013 10:55 Liebe Schwestern und Brüder,
auf die Frage, warum denn am Palmsonntag keine Predigt gehalten wurde, antwortete ich der Vertreterin des Fernsehteams, dass an diesem ersten Tag der Heiligen Woche – wie eigentlich in der gesamten Heiligen Woche – die liturgischen Vollzüge, Riten und Handlungen mehr als sonst für sich selbst sprechen. Am ehesten hätte eine Homilie gehalten werden können nach dem Evangelium vom Einzug Jesu in Jerusalem, draußen vor dem Portal des Domes, was in diesem Jahr schon wegen der eisigen Kälte als nicht geraten erschien.
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25.12.2012 09:13 „Gesegnet sei der König, der kommt im Namen des Herrn.“ (PS 118,26) „Im Himmel Friede und Herrlichkeit in der Höhe!“ (Lk 19,38)
Liebe Schwestern und Brüder,
so riefen die Jünger Jesu, als sie sich zusammen mit ihrem Meister der Stadt Jerusalem vom Ölberg her näherten. Gemeinsam mit ihnen war Jesus im Begriff, nach Jerusalem hinauf zu gehen, um Leiden und Sterben auf sich zu nehmen und seinen irdischen Auftrag zu vollenden.
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28.07.2012 12:00 Fürchte dich nicht vor ihnen; denn ich bin mit dir, um dich zu retten – Spruch des Herrn
Verehrte, liebe Mitbrüder im geistlichen Dienst, liebe Schwestern und Brüder in Christus!
Vor wem soll er sich denn nicht fürchten, der Prophet? Es bleibt zumindest in dem Abschnitt, den wir aus dem Buch Jeremia gehört haben, offen, ob vor Menschen oder vor den Aufgaben, die er übernehmen soll.
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05.05.2012 17:26 Verehrte liebe Mitbrüder im geistlichen Dienst, Liebe Schwestern und Brüder in Christus, Liebe Kandidaten für die Hl. Weihe zum Diakon der Kirche!
Immer wenn ich mal wieder zum Briefschreiben komme – das heißt, wenn es die Zeit erlaubt – und wenn ich mich dazu aufraffen kann, dann geschieht es, dass ich zwar an verschiedene Adressaten schreibe, aber die verschiedenen Briefe doch immer wieder manches Gemeinsame beinhalten, ...
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08.04.2012 14:28 „Als Christus noch auf Erden lebte, ertrugen sie den Angriff der Juden nicht, wie sollten sie sich nach seinem Tod gegen eine so große Welt gestellt haben, wenn er, wie behauptet, nicht auferstanden wäre, wenn er nicht mit ihnen gesprochen und ihnen Mut gemacht hätte?
Hätten sie nicht bei sich gesagt: Wie ist das? er konnte sich selbst nicht retten, und uns sollte er helfen? Er konnte sich nicht helfen, als er noch lebte, und uns sollte er die Hand reichen, jetzt da er tot ist?
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05.04.2012 18:06 Liebe Schwestern und Brüder in Christus, liebe Mitbrüder im geistlichen Dienst!
Nächst der Feier der Einsetzung des allerheiligsten Sakraments des Altares und des Priestertums am Abend des Hohen Donnerstags und einem jeden feierlichen Weihegottesdienst ist wohl keine Feier der Kirche dergestalt auf das Weihepriestertum ausgerichtet wie diese Feier zur Weihe der Hl. Öle und der Erneuerung der versprochenen Bereitschaft zum priesterlichen Dienst.
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