Texte & Predigten

04.07.2019 10:10 Verehrte liebe Mitbrüder im geistlichen Dienst, liebe Schwestern und Brüder in Christus! Auf dem großen Gruppenfoto von der Hl. Erstkommunion steht er neben mir. Der Junge, von dem ich immer wieder den Firmkandidaten erzählt habe. Dessen Namen ich auch heute noch weiß. Der mit mir zusammen, ich selber noch als Kind, auf dem Marktplatz unserer Heimatstadt gestanden hat und ein älterer Jugendlicher dabeistand, der anfing über die katholische Kirche zu lästern. Und der Junge neben mir spon-tan dagegen vorging mit den Worten: Hör‘ auf zu lästern, ich bin auch katholisch, und Ruhe war.
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30.06.2019 18:38 Verehrte liebe Mitbrüder im geistlichen Dienst, liebe Schwestern und Brüder in Christus, liebe Kandidaten für den Empfang des Hl. Sakraments der Priesterweihe, Allerheiligen – das ist zunächst einmal eine große Freude. Noch nach Jahrzehnten erinnere ich mich an diesen ersten Satz, mit dem mein priesterlicher Freund an jenem Hochfest der Kirche die Predigt begonnen hat. Aber ich weiß auch aus eigener Erfahrung, wie wir selber an jenem Tag nicht selten gepredigt haben.
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20.06.2019 08:38 Verehrte, liebe Mitbrüder im geistlichen Dienst, liebe Schwestern und Brüder in Christus! Halten Sie das für möglich? Ein Talk unter drei Meisterköchen hat mich kürzlich an das Geheimnis des Glaubens erinnert. Es hat mich zumindest aufhorchen lassen, als sie über die Präsentation ihrer Speisen sprachen und einer von ihnen darauf bestand, seinen Gästen immer ein kleines kunstvoll gebackenes Brot zu servieren. Was er mit den Worten kommentierte: Unser Restaurant ist unmittelbar neben der Kirche: Dort brechen sie das Brot. Auch meine Gäste sollen zuerst das Brot brechen müssen.
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11.06.2019 08:08 Verehrte liebe Mitbrüder im geistlichen Dienst, liebe Firmbewerberinnen, lieber Firmbewerber, liebe Schwestern und Brüder in Christus,
Mit diesem Zitat des Apostels Paulus aus dem Propheten Jesaja endet das neutestamentliche Buch der Apostelgeschichte, aus der wir die erste Lesung dieses Pfingsttages gehört haben. Der Apostel begründet damit die Einsicht, zu der er gelangt ist, nachdem er mit seiner Verkündigung an die römischen Juden mehr oder weniger gescheitert ist. Den Juden ist damit aber keineswegs eine endgültige Absage erteilt.
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05.05.2019 15:46 Liebe Mitbrüder im geistlichen Dienst, liebe Ehrengäste, liebe Schwestern und Brüder in Christus,
fast möchte ich sagen: Heute schließt sich für mich so etwas wie ein Kreis. Denn dieses Lied habe ich zum ersten Mal ganz am Anfang meines Weges zum Studium der Theologie in Magdeburg, der heutigen gleichnamigen Diözese gesungen, die denselben Heiligen zum Patron hat wie diese Kirche.
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21.04.2019 13:00 Liebe Mitbrüder im geistlichen Dienst, liebe Schwestern und Brüder in Christus,
und wenn ich schon mehrfach davon berichtet haben sollte, und dessen bin ich mir gewiss: Ich scheue mich nicht, zum wiederholten Mal davon zu erzählen. Von dem Hohenlied der Gastfreundschaft, die ich erfahren habe, als ich vor nunmehr schon Jahrzehnten auf fremder Autobahn mit meinem Wagen liegengeblieben bin, der wegen eines schweren Getriebeschadens fahr- und manövrierunfähig geworden war.
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17.04.2019 16:15 Liebe Schwestern und Brüder in Christus, liebe Mitbrüder im geistlichen Dienst,
in seinem spirituellen Tagebuch aus der Wüste „Lebensspuren im Sand“ stellt Andreas Knapp vom Orden der „Kleinen Brüder vom Evangelium“ im Rahmen einer biblischen Betrachtung die Frage: „Ist Religion eine Art von Zuckerguss, den wir über unser Leben gießen?“ – und gibt sogleich die Antwort:
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30.03.2019 20:53 Liebe Mitbrüder im geistlichen Dienst, liebe Schwestern und Brüder,
wer kennt es nicht, das Märchen vom Hasen und vom Igel, die einen Wettlauf veranstalten und dem gehetzten Hasen an jedem Zielpunkt schon das „Ich bin schon da“ entgegenschallte, vom Igel oder eben auch von seiner Frau. Was aber im Märchen als kluge List des Schwächeren gegenüber dem Starken erscheint, ist ja in Wirklichkeit ein herber Betrug, der so ganz die erheblich begrenzte, ergänzungsbedürftige Weltsicht der Gattung Märchen aufzeigt.
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31.12.2018 18:00 Verehrte, liebe Mitbrüder im geistlichen Dienst, liebe Schwestern und Brüder in Christus,
ich weiß nicht, wer von Ihnen schon einmal im Hl. Land sein durfte. Als ich wiederholt mit den Seminaristen unseres Priesterseminars dort war, haben ich es erlebt: Auf der Fahrt mit dem Bus von Jerusalem nach Jericho habe ich gesehen, was schon in den Psalmen geschrieben steht, wo es heißt: – Die Hügel bedecken sich mit Herden.
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25.12.2018 08:00 Darin besteht der Sinn unseres Lebens – Jesus kennenzulernen, ihn zu erkennen, den Menschensohn, ihn zu lieben, ihm nachzufolgen und mehr und mehr so zu werden wie er.
Verehrte, liebe Mitbrüder im geistlichen Dienst, liebe Schwestern und Brüder in Christus,
so habe ich am ersten Adventssonntag im Laufe meiner Predigt zu den Gefangenen im Gefängnis von Kempten gesprochen.
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