Predigten

04.07.2005 06:14 Fest des hl. Ulrich 2005.
„Meinen Frieden gebe ich euch.“ (Joh. 14,27)
1) Die Jahreszahl 2005 gibt Anlass, Jubiläen von bedeutsamen historischen Ereignissen zu feiern, die mit dem Namen unserer Stadt Augsburg in Verbindung stehen: Vor 475 Jahren wurde auf dem Reichstag in Augsburg die Confessio Augustana, die lutherische Bekenntnisschrift vorgelegt als letzte Bemühung, die konfessionelle Einheit im Reich zu erhalten.
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25.06.2005 11:54 „Erwählung und Auftrag“ (1 Sam 3,1-11 – 1 Petr. 4,7b-11 – Mt, 5,13-16)
Eine sehr beeindruckende Berufungsgeschichte haben wir vorhin aus dem Alten Testament gehört. Die Berufungsgeschichte von Samuel. Wir erinnern uns: Samuel, von seiner Mutter Hanna erbetet und von Gott ihr geschenkt, wurde in frühen Jahren nach Silo gebracht, wo damals die Bundeslade stand, um für den Dienst im Heiligtum erzogen zu werden.
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26.05.2005 11:56 „Das Hochfest Fronleichnam mit seiner traditionellen Prozession soll in diesem Jahr mit besonderer Inbrunst begangen werden. Der Glaube an Gott, der in seiner Menschwerdung zum Gefährten auf unserer Reise wurde, soll überall verkündet werden, besonders auf unseren Straßen und in unseren Häusern als Ausdruck unserer dankbaren Liebe und als Quelle unerschöpflichen Segens.“ (MND)
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23.04.2005 11:58 Liebe Brüder und Schwestern!
„Habemus Papam!“ Wir haben einen Papst. Die gute Nachricht aus dem Mund des Kardinal-Protodiakons klingt uns noch im Ohr, die Bilder vom Petersplatz bewegen unsere Herzen. Die Trauer über den Verlust von Papst Johannes Paul II. weicht langsam den Gefühlen von Dankbarkeit und Zuversicht. Freudige Erwartung und auch ein wenig neugierige Spannung erfüllen uns im Hinblick auf die Zukunft der Kirche.
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07.04.2005 12:01 „ A m e n . “ (Les. 2 Kor. 4,14-51; Ev. Joh. 19,17-18.25-30)

“Es ist vollbracht.” Johannes, der Jünger den Jesus liebte, und der zusammen mit Maria, der Mutter Jesu, und weiteren Frauen beim Gekreuzigten ausharrte, überliefert uns dieses Wort Jesu, das er als letztes vor seinem Tod gesprochen hat. „Es ist vollbracht.“ Jesus hat damit zum Ausdruck gebracht, dass er den Willen des Vaters bis zuletzt erfüllt und so seine Sendung zu Ende gebracht hat.
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27.03.2005 12:05 „Exsultet“ "Lobsinge, du Erde, überstrahlt vom Glanz aus der Höhe! Licht des großen Königs umleuchtet dich. Siehe, geschwunden ist allerorten das Dunkel. Auch du freue dich, Mutter Kirche, umkleidet von Licht und herrlichem Glanze." Mit diesen, fast möchte man sagen, überschwänglichen Worten, haben wir vorhin das neue Licht, symbolisiert in der Osterkerze, die in den dunklen Kirchenraum ihr Licht ausstrahlte, das dann an die Gläubigen weitergereicht wurde, besungen; das neue Licht, der auferstandene Herr bricht das Dunkel der Welt. Von diesem Osterlicht ist die ganze Welt erfüllt.
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27.03.2005 12:03 „Ich lebe, und auch ihr werdet leben.“ Frohen Herzens und in gehobener Stimmung können wir an diesem Ostermorgen das österliche Halleluja, das liturgische Osterlied der Kirche singen und weiter klingen lassen. „Jesus lebt“; „der Heiland ist erstanden heut“; „Das ist der Tag, den Gott gemacht, der Freud in alle Welt gebracht“. Nach der Fastenzeit und der Feier von Jesu Leiden und Sterben verkündet die Kirche und ruft es mit neuem Schwung in die Welt hinein und gerade auch in unsere weithin diesseits-orientierte Gesellschaft:
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24.03.2005 11:08 „Jesu Vermächtnis“ Drei Nächte beanspruchen im Leben Jesu eine besondere Bedeutung; sie werden in der liturgischen Feier der Kirche lebendig erhalten und sind im Bewusstsein der Gläubigen gegenwärtig: Es ist einmal die „heilige Nacht“ der Geburt des Sohnes des ewigen Vaters aus der Jungfrau Maria; es ist die „wahrhaft selige Nacht“ der Auferstehung des Gekreuzigten von den Toten; dazwischen liegt die „Nacht, da er verraten wurde“. Sie zu begehen haben wir uns jetzt versammelt. – Die Weihnacht ist bestimmt von der Freude über das Kommen des ersehnten Erlösers in die Welt; die Osternacht ist geprägt von der Freude über den Sieg des Auferstandenen über den Tod.
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23.03.2005 11:05 Liebe Mitbrüder im bischöflichen, priesterlichen und diakonalen Dienst! Liebe Schwestern und Brüder!
Die Zeichen des Heils sind stärker als die Zahlen des Unheils. Warum beginne ich die Predigt bei der Messe zur Weihe der heiligen Öle mit diesem Satz? Die Zeichen des Heils sind stärker als die Zahlen des Unheils. Wenn ich in diesen Wochen und Monaten Ihnen, liebe Priester und Diakone, begegne, schaue ich nicht nur in fröhliche Gesichter. Es sind auch besorgte Mienen und nachdenkliche Worte, die mir nahe gehen und mich nicht kalt lassen können.
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20.03.2005 11:10 Wir feiern den Palmsonntag. Sein offizieller Name in der Liturgie lautet: „Palmsonntag vom Leiden Christi.“ Diese Bezeichnung macht die zwei Aspekte dieses Tages deutlich, die ineinander verschmelzen: Nämlich: Das Gedächtnis des Einzuges Jesu in Jerusalem, bei dem das Volk ihn jubelnd empfängt; und auf der anderen Seite die Passion. Wir erfahren die Spannung zwischen dem Hosanna und dem Crucifige, zwischen der jubelnden Volksmenge, die den Herrn begrüßt, und der johlenden Masse, die seinen Tod fordert.
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