Unsere Schwerpunkte in aller Kürze

Ganzheitlichkeit und Vernetzung

Da uns die Vernetzung zwischen Kindergarten und Kinderkrippe sehr wichtig ist, finden regelmäßig Teamsitzungen mit dem gesamten Personal der Einrichtung statt. Hier erarbeiten wir u.a. Möglichkeiten einer sinnvollen Vernetzung zwischen Kinderkrippe und Kindergarten (z.B. Feste im Jahreskreis, gemeinsame Turn- und Musikstunden...).

Eltern als Erziehungspartner

Wir möchten nicht nur den Kindern, sondern auch den Eltern auf Augenhöhe begegnen und haben stets ein offenes Ohr für sie.

Alter der Kinder

Das Alter der Kinder in unserer Einrichtung liegt zwischen 1– 6 Jahren.

Christliches Menschenbild

Wir sehen den Menschen als geliebtes Geschöpf und Abbild Gottes. Darin liegt die uneingeschränkte Würde jedes Einzelnen begründet. Diese Grundannahme prägt unseren Umgang mit uns selbst, innerhalb unseres Teams, mit den uns anvertrauten Kindern und ihren Eltern und gleichermaßen mit unseren Kooperationspartern.

Der Raum als dritter Erzieher

Wir legen Wert darauf, in den Gruppen eine positive (Lern-) Atmosphäre zu schaffen, in der sich nicht nur die Kinder, sondern auch Eltern und Besucher wohlfühlen können.

Pädagogik

Wir arbeiten im Sinne einer ganzheitlichen Pädagogik. Hierbei orientieren wir uns an den Grundsätzen von Maria Montessori und siedeln den Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit in den Bereichen der Musik- und Bewegungserziehung an.

Unsere heutige Gesellschaft ist geprägt von Globalisierung, Arbeitslosigkeit, Beziehungsabbrüchen und vom Rückgang sozialer Sicherheit.
Wichtigstes Ziel unserer pädagogischen Arbeit ist daher die Befähigung des Kindes, mit diesen gesellschaftlichen Bedingungen zu Recht zukommen.
Für unsere pädagogische Arbeit bedeutet dies, dass wir bei den Kindern die Entwicklung folgender Fähigkeiten besonders fördern: WertekompetenzWir nehmen wahr:
Wir sind mit einem Markt vielfältiger Sinnanbieter konfrontiert, gleichzeitig verlieren Staat und Kirche immer mehr an Glaubwürdigkeit.
Verstärkt notwendig ist die Fähigkeit, überkommene Wertvorstellungen zu hinterfragen und verantwortete Gewissensentscheidungen treffen zu können, Wir handeln:
Wir vermitteln erprobte christliche Werte und zeigen deren Bedeutung für eine humane Gesellschaft auf. Wir vermitteln Kenntnisse über Geschichte und Symbole der christlichen Kultur. Wir fördern die Entwicklung und Vertretung eines persönlichen Standpunktes. Wir erarbeiten gemeinsam mit den Kindern Regeln zum sozialen Zusammenleben und überprüfen sie auf deren Gehalt. Wir reflektieren mit dem Kind die Konsequenz bestimmter Verhaltensweisen. Wir greifen Interessensgegensätze und Konflikte auf, um ethische Fragen zu besprechen. Widerstandsfähigkeit (Resilienz)Wir nehmen wahr:
Kinder sind zunehmend von Beziehungsabbrüchen und von andauernder psychischer Belastung betroffen oder müssen traumatische Erfahrungen bewältigen. Wir handeln:
Wir bringen jedem Kind vorbehaltlos Wertschätzung entgegen. Wir sind als zuverlässige Bezugspersonen erlebbar. Wir vermitteln Erfolgserlebnisse. Wir geben dem Kind ein konstruktives Feedback. Wir ermöglichen bestärkende Erlebnisse und positive Erfahrungen und ermutigen so zu positivem und konstruktivem Denken. Wir vermitteln dem Kind den Glauben an eine lohnende Zukunft. Wir beziehen die Kinder in Entscheidungsprozesse ein. Wir übertragen Kindern Verantwortung im angemessenen Maß. Wir unterstützen das Kind Bewältigungsstrategien zu entwickeln bzw. anzuwenden. Wir ermutigen das Kind, seine Gefühle zu benennen und auszudrücken. Wir haben die Gesundheitsentwicklung des Kindes im Blick. SozialkompetenzWir nehmen wahr:
Die Fähigkeit, sich in unterschiedlichen sozialen Beziehungen zu orientieren und angemessen verhalten zu können, ist grundlegend, um das eigene Leben aktiv und gelingend zu gestalten. Wir handeln:
Wir pflegen ein wertschätzendes Miteinander. Wir erschließen Gruppenprozesse für soziales Lernen. Wir geben den Kindern die Möglichkeit, Beziehungen untereinander und zum pädagogischen Personal aufzubauen und unterstützen sie bei der Kontaktaufnahme. Wir fördern die Fähigkeit zur Einfühlung und zum Perspektivenwechsel. Wir achten auf Gesprächskultur, fördern die Kommunikationsfähigkeit
und bieten viele Gesprächsmöglichkeiten an. Wir gehen mit Konflikten konstruktiv um und entwickeln gemeinsam mit dem Kind Lösungsmöglichkeiten. Wir fördern eine realistische Selbsteinschätzung. Wir übertragen dem Kind in angemessenem Rahmen eigenständige Aufgaben. Wir erarbeiten gemeinsam mit den Kindern klare Regeln und Grenzen und achten auf deren Einhaltung. Wir regen zur Hilfsbereitschaft und zum Teilen an. LernkompetenzWir nehmen wahr:
Früher war eine Ausbildung bzw. ein Studium ausreichend für die berufliche Zukunftsgestaltung war. Heute geht der Trend zum Zweit- und Drittberuf. Die Fähigkeit und die Bereitschaft immer wieder Neues zu lernen ist Voraussetzung, um am Arbeitsmarkt bestehen zu können. Wir handeln:
Wir fördern die Kinder zielorientiert. Wir bieten viele Gelegenheiten für selbsttätiges und selbstentdeckendes Lernen. Wir fördern durch viele Gespräche die Sprachkompetenz des einzelnen Kindes sowie der gesamten Gruppe. Wir ermöglichen Lernerfolge und reflektieren sie mit dem Kind. Wir arbeiten in ganzheitlichen Projekten. Wir beschäftigen uns mit lebensnahen Themen. Wir bieten lernpädagogische Spiele an. Interkulturelle KompetenzWir nehmen wahr:
Unsere Gesellschaft zeichnet sich durch wachsende Mobilität, zunehmende Mehrsprachigkeit und vielfältige Kulturen aus. Interkulturelle Kompetenz eröffnet verbesserte Lebens- und Berufschancen und gilt als grundlegende Fähigkeit für ein friedliches und konstruktives Miteinander. Wir handeln:
Wir pflegen ein geschwisterliches Miteinander. Wir sensibilisieren für kulturelle Unterschiede. Wir schätzen andere Religionen und Kulturen und deren Ausdrucksweisen hoch. Wir motivieren Kinder jeder Kultur und Religion von ihrer religiösen und kulturellen Praxis zu erzählen. Wir vermitteln die Chancen und den Reichtum einer multikulturellen Gemeinschaft. Wir wecken die Neugierde für das Fremde. Wir fördern das kritische Nachdenken über Vorurteile. Wir setzen uns ein für einen einfühlsamen und respektvollen Umgang untereinander und mit Menschen unterschiedlicher Lebensformen. InklusionWir nehmen wahr:
Unsere Gesellschaft zeichnet sich zunehmend durch Vielfältigkeit aus. Diese Vielfalt bringt Unterschiede mit sich, die sich in Sprache, Herkunft, Religion, Geschlecht oder Behinderung eines Menschen zeigen. Ziel einer "inklusiven Pädagogik" ist es, dass die individuellen Unterschiede der Menschen als Normalität betrachtet werden. Es sollen Rahmenbedingungen geschaffen werden, in denen jedes Kind, unabhängig von Sprache, Herkunft, Religion, Geschlecht oder Behinderung, dasselbe Recht auf Teilhabe und Chancengleichheit erfahren kann. Wir handeln:
Wir vermitteln, dass jeder Mensch ein Geschöpf Gottes und von Gott geliebt ist Wir sprechen mit den Kindern offen über äußerliche Unterschiede Wir setzen uns für einen einfühlsamen und respektvollen Umgang ein Wir stärken das Selbstkonzept Wir vermeiden Stigmatisierungen und vermitteln durch ganzheitliches Arbeiten das Gefühl von gleichberechtigter Teilhabe und Zugehörigkeit Partizipation/ Ko- KonstruktionWir nehmen wahr:
Zum Leben in und zum Erhalt einer Demokratie gehört, dass jeder Mensch zur demokratischen Teilhabe befähigt wird. Der Grundstein für diese Teilhabe wird bereits in der Kindheit gelegt. Denn nur Kinder, die sich selbst als Mitgestalter ihrer Umwelt erleben und die entwicklungs- und altersgemäß erfahren, was Leben in einer demokratischen Gesellschaft bedeutet, die in der Lage sind, eine eigene Position zu beziehen und nach außen zu vertreten, entwickeln ein gesundes Bewusstsein für Gleichberechtigung und Teilhabe. Wir handeln:
Wir schaffen Räume für eine altersgemäße und aktive Mitbestimmung der Kinder. Wir fördern die Entwicklung eines eigenen, selbstbestimmten Körpergefühls. Wir ermöglichen den Kindern, dass sie sich selbst als Mitgestalter ihrer Umwelt erleben können. Wir vermeiden Überforderung und bieten den Kindern einen Rahmen, in dem sie altersgemäße Möglichkeiten der Partizipation erleben können. Wir beachten in unserer täglichen Arbeit den Grundsatz von Maria Montessori "Hilf mir, es selbst zu tun" und ermöglichen den Kindern hierdurch die Erfahrung, selbst Verursacher ihres Handelns zu sein. PräventionWir nehmen wahr:
Dass das Thema Prävention- oder auch die "Vorausschauende Problemvermeidung"- eine immer wichtigere Aufgabe im Kinderschutz und somit auch in unserer täglichen Arbeit darstellt. Denn nur Kinder, die ein positives Bild von sich selbst haben, emotional gestärkt sind und Strategien erlernt haben, wie sie mit Problemsituationen umgehen können, sind dazu befähigt, auf Gefahrensituationen angemessen zu reagieren. Der Begriff der Prävention erstreckt sich hierbei nicht ausschließlich auf den Schutz vor sexuellem Missbrauch. Vielmehr geht es auch um die Prävention von Gewalt, Sucht oder das Thema Verkehrssicherheit. Wir handeln:
Mit den uns anvertrauten Kindern pflegen wir eine Beziehung auf Augenhöhe und vermitteln gegenseitigen Respekt und Wertschätzung Wir erarbeiten gemeinsam mit den Kindern Verhaltensstrategien und Lösungsmöglichkeiten für schwierige Situationen, ohne Angst und Vorurteile aufzubauen. Wir sensibilisieren die Kinder für ihr "Bauchgefühl" und dafür, dieses wahrzunehmen und darauf zu hören. Wir achten auf ein ausgewogenes Maß zwischen Nähe und Distanz und darauf, dass dieses Maß das Kind bestimmt, nicht der Erwachsene. Wir erarbeiten mit den Kindern Achtung vor der eigenen Intimsphäre und der des anderen Wir sensibilisieren die Kinder für ihr "Bauchgefühl" und dafür, dieses wahrzunehmen und darauf zu hören. Wir ermutigen Kinder, ihre Gefühle und Emotionen in klare- wenn nötig laute- Worte zu fassen und ihrer Umwelt mitzuteilen; egal ob sie positiv oder negativ sind. Wir führen jedes Jahr mit den Vorschulkindern das Projekt "Faires Raufen" durch Wir fördern die Fähigkeit der Kinder, sich selbst wertzuschätzen und achtsam mit sich selbst umzugehen. Wir sensibilisieren Kinder für ein ausgewogenes Maß zwischen Nähe und Distanz in Bezug auf sich selbst und auf andere.
Als Kindertageseinrichtung mit zwei Krippen- und drei Kindergartengruppen ist uns die Vernetzung zwischen Kinderkrippe und Kindergarten ein großes Anliegen. Aus diesem Grund finden regelmäßig Teamsitzungen mit dem gesamten Personal unserer Einrichtung statt. Hier erarbeiten wir u.a. Möglichkeiten einer sinnvollen Vernetzung zwischen Kinderkrippe und Kindergarten (z.B. Feste im Jahreskreis, gemeinsame Turn- und Musikstunden, Gottesdienste...). Aber auch die entwicklungsbedingten Unterschiede von Krippen- und Kindergartenkindern berücksichtigen wir bei der Planung unserer pädagogischen Arbeit. So sind wir stets darauf bedacht, ein Gleichgewicht zwischen einrichtungs-/ gruppenübergreifenden (z.B. Singkreise, Gartenzeit) und gruppeninternen (z.B. Kreativangebote, Tagesablauf) Angeboten zu schaffen. Ob einrichtungsübergreifend oder gruppenintern, unser pädagogisches Handeln richtet sich stets nach dieser Konzeption und unserem Jahresthema aus. Die Zielsetzungen unserer Angebote und Aktionen werden in den Teamsitzungen miteinander besprochen und in der Kinderkrippe und im Kindergarten dann situations- und entwicklungsorientiert individuell weiter geplant und durchgeführt. In den folgenden Teamsitzungen werden dann wiederum die Erfahrungen besprochen und reflektiert. Wir nehmen die unterschiedlichen Bedürfnisse, die Krippen- und Kindergartenkinder haben, wahr und orientieren uns bei unserer pädagogischen Planung und Durchführung einrichtungsübergreifend an folgenden Schwerpunkten: CHRISTLICHE HALTUNG mit franziskanischer Prägung PÄDAGOGISCHE VORBILDER Fröbel/ Montessori GANZHEITLICHE PÄDAGOGIK durch Musik und Bewegung
Mit dem Eintritt in die Kinderkrippe bzw. den Kindergarten erfolgt für viele Kinder der erste Schritt in die Gesellschaft. Dieses Ereignis bedeutet eine Neu- Orientierung und eine Umstellung, da das Kind nun eine neue Gruppenstruktur neben der Familie kennen lernt. So ist es unser Anliegen, die Übergänge, die das Kind mit dem Eintritt in die Kinderkrippe, den Kindergarten und die Schule erlebt, sanft und fließend zu gesalten. Nicht nur in der baulichen Verbindung zwischen der Kinderkrippe und dem Kindergarten sehen wir hier Wege, Übergänge durch Vernetzung zu gestalten.
Eine konstruktive und kooperierende Zusammenarbeit im Team, mit dem Träger, mit den Eltern und mit anderen Istitutionen ist für uns unerlässlich. Denn sie stellt sicher, dass unsere Pädagogik transparent, zeitgemäß und fähig zur Weiterentwicklung ist.