Bericht von der Seniorenwallfahrt der Seniorenkreise nach Maria Steinbach

16.05.2018 14:01

„Sonnige“ Seniorenwallfahrt nach Maria Steinbach bei Legau am 7./8.5.2018

Bei strahlendem Sonnenschein fuhren in diesem Jahr am 7. bzw. 8. Mai insgesamt ca. 900 Seniorinnen und Senioren aus der gesamten Diözese Augsburg in zahlreichen Bussen in die prächtig geschmückte Kirche Maria Steinbach in der Nähe von Legau. Sie pilgerten miteinander an den Gnadenort, an dem sich seit dem Jahr 1730 – dem Jahr des überlieferten Tränenwunders - immer wieder zahlreiche Menschen in Notsituationen auf den Weg gemacht haben. Der Gnadenaltar an der linken Chorwand der Kirche birgt das Bild der schmerzhaften Muttergottes, das um ca. 1610 entworfen worden ist.

Im festlichen Wallfahrtsgottesdienst des Vormittags, der von Pater Josef Mayer SDS zelebriert wurde, ging der Leiter der Altenseelsorge, Diakon Robert Ischwang in seiner Predigt darauf ein, dass Ostern auch ‚in die Enge getrieben werden‘ bedeuten kann und dass wir - wie Jesus selbst - gerade daraus im Geheimnis des österlichen Geschehens verwandelt und errettet werden.

Im Anschluss daran gab es für die je 450 Teilnehmer ein gutes gemeinsames Mittagessen in Illerbeuren. Daneben bestand dort die Gelegenheit zur Besichtigung des Schwäbischen Bauernhofmuseums. Am Montagmittag verzauberte zusätzlich die „Seniorenmusik Landsberg“ im Schatten einer blühenden Kastanie die Zuhörer. Nach Kaffee und selbstgebackenem Kuchen ging es dann nochmals zur Wallfahrtskirche, wo in der feierlichen Maiandacht der Tränen und des Jubels, die Maria erfuhr und die wir alle in unserem Leben erfahren, gedacht wurde.

Erfüllt von Gebeten, Begegnungen und Gesprächen machten sich die Teilnehmer am späten Nachmittag wieder auf den Heimweg zu den verschiedenen Orten der Diözese.

Johanna Quis, Bildungsreferentin

Weitere Impressionen von der Wallfahrt finden sie hier.