Besuchen und Begleiten in Pflegeeinrichtungen und Zuhause

Ein Seniorenheim oder auch die Wohnung eines Pflegebedürftigen wird von vielen Menschen und Berufsgruppen, Betroffenen, Angehörigen und Gästen aufgesucht. An sie alle richten sich unsere verschiedenen Aus- und Fortbildungen, Begegnungs- und Entspannungsmöglichkeiten, Austausch- und Vertiefungsangebote. Auch Lebens- und Glaubensfragen gehören wesentlich zur Bewältigung des Alltages, nicht nur, aber gerade auch rund um das Thema Pflege.

Sie haben Fragen
zu einzelnen Angeboten,
als Bewohner und Angehörige,
als Ehrenamtliche und Pflegekräfte,
als Seelsorger und Pfarreien?

Sehen Sie sich in aller Ruhe auf den folgenden Seiten um und wählen Sie ein Angebot aus, das Ihre Situation trifft. Wenden Sie sich gerne auch mit allen anderen Wünschen und Fragen rund um das "Besuchen und Begleiten in Pflegeeinrichtungen und Zuhause" jederzeit an uns.

Hier unser aktueller Flyer zum Herunterladen:

Ihren Ansprechpartner, Pastoralreferent Vincent Semenou, finden Sie hier.

    In regelmäßigen Abständen treffen sich die ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen unseres Bistums in einer Altenhilfeeinrichtung in jedem Dekanat. Eingeladen sind diejenigen, die Besuchsdienst machen oder den Besuchsdienst leiten. Auch die hauptberuflichen Mitarbeiter/innen in der Altenpastoral sind eingeladen. Wichtiger Bestandteil dieses Treffen ist der gegenseitige Austausch. Im Studienteil der Veranstaltung unterstützt und begleitet Sie Herr Vincent Semenou, Pastoralreferent vom Fachbereich für die Altenpastoral fachlich in ihrem Dienst. Sie haben die Möglichkeit, die verschiedenen stationären Altenhilfeeinrichtungen in ihrem Dekanat kennen zu lernen. Nach der Veranstaltung besteht die Möglichkeit zu Einzelgesprächen mit der Referentin.        Termine Beginn/Ende: 14:00 - 17:00 Uhr
Unkostenbeitrag: 2,00 €
Thema: Wie ein Baum am Wasser ...
Referentin: Vincent Semenou, Pastoralreferent Neu-Ulm 5.2.2019  AWO-Seniorenzentrum, Neu-Ulm Günzburg 12.2.2019 Pfarrheim "St. Martin", Günzburg Neuburg-Schrobenhausen 19.2.2019 Senioren Pflegeheim St. Georg, Schrobenhausen Pfaffenhofen 26.2.2019 ABGESAGT! Senioren- und Pflegeheim St. Franziskus, Pfaffenhofen/Ilm Lindau 12.3.2019 ACHTUNG ÄNDERUNG: Evangelische Hospitalstiftung – Gewölbesaal, Schmiedgasse 18, 88131 Lindau-Insel. Kempten 19.3.2019 Seniorenheim St. Vincenz, Weitnau Sonthofen 26.3.2019 Sozialstation der Caritas und der Diakonie Oberallgäu, Sonthofen Marktoberdorf 28.3.2019 Caritas Altenheim St. Marien, Seeg Kaufbeuren 11.4.2019 Senioren- und Pflegeheim Buchloe, Buchloe Weilheim-Schongau 30.4.2019 Städt. Bürgerheim, Weilheim Benediktbeuren 9.5.2019 AWO Seniorenzentrum Loisachtal, Benediktbeuren Landsberg 14.5.2019 Kreisseniorenheim Vilgertshofen, Vilgertshofen Starnberg 21.5.2019 Malteserstift St. Josef, Starnberg Dillingen 28.5.2019 Heilig-Geist-Stift, Dillingen Donauwörth 8.10.2019 Bürgerspital, Donauwörth Nördlingen 18.6.2019 ACHTUNG TERMINÄNDERUNG! Altenheim St. Vinzenz, Nördlingen Aichach-Friedberg 2.7.2019 AWO Seniorenheim, Aichach Augsburg-Land 9.7.2019 Seniorenzentrum St. Albert, Zusmarshausen Augsburg I und II 16.7.2019 Caritas Seniorenzentrum Antoniushaus, Augsburg Schwabmünchen 23.7.2019 Seniorenzentrum St. Raphael, Schwabmünchen Memmingen 24.9.2019 AWO Seniorenheim am Hühnerberg, Memmingen Mindelheim 1.10.2019 Caritas Seniorenzentrum St. Georg, Mindelheim
Wir kommen auch zu Ihnen vor Ort:
Die folgenden Kurse veranstalten wir nach Absprache gerne in Ihrer Pfarrei, Ihrer Einrichtung oder ihrem Verband vor Ort.
Planen Sie bitte frühzeitig und fragen Sie uns an. Einführungskurs für ehrenamtliche Mitarbeiter/innen im Besuchsdienst
Der Besuch von alten und evtl. kranken Menschen ist nicht immer ganz einfach. Deshalb ist es uns wichtig, dass alle ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen eine Schulung bekommen. Wir kommen zu Ihnen vor Ort, sodass Sie keine weiten Anfahrtswege haben und dass wir auf ihre Situation vor Ort eingehen können. Eingeladen sind alle Frauen und Männer die ehrenamtlich Besuchdienst in der Pfarrei oder im Alten- und Pflegeheim leisten wollen. Der Kurs umfasst eine Anzahl von 16 Stunden. Einführungskurs Besuchdienst: Sie wollen einen Besuchdienst aufbauen? Wir unterstützen Sie dabei. Alle Infos finden Sie auch im nachfolgenden Flyer: Flyer - Einführungskurs Besuchsdienst (1,5 MB) Einführungskurs für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen im Besuchsdienst für schwerkranke und sterbende Menschen
Schwerkranke Menschen und auch sterbende Menschen sehnen sich danach, dass jemand sie besucht und sie spüren lässt: Du gehörst zu uns. Dieser ehrenamtliche Dienst setzt ein gezieltes Wissen voraus. In Kooperation mit dem St. Vinzenz-Hospiz in Augsburg führen wir diese Schulung durch. Eingeladen sind Frauen und Männer die schwerkranke- und sterbende Menschen besuchen und sie auf ihrem letzten Weg begleiten wollen. Die Schulung findet im St. Vinzenz Hospiz in Augsburg statt. Der Kurs umfasst 24 Stunden Theorie und ein Praktikum von 3 x 4 Stunden. Er endet mit einem Abschlussgespräch.
Eine derartige Veranstaltung ist auch andernorts möglich, sollte dann jedoch in Kooperation mit einer örtlichen Hospizgruppe bzw. Sozialstation und der Pfarrgemeinde stattfinden, um eine weitere Begleitung der Ehrenamtlichen vor Ort zu gewährleisten. Fortbildung für ehrenamtliche Mitarbeiter/innen, die Besuchsdienst leisten
Der Besuchsdienst fordert immer wieder von den ehrenamtlichen Mitarbeitern/innen ein hohes Maß an physischer und psychischer Belastung. Deshalb erscheint es uns wichtig, dass wir Sie unterstützen und durch Schulung be – schützen: Gesprächsführung Meine Spiritualität / Spiritualität meines Gegenübers Umgang mit dementen Menschen
Begegnung der pastoralen Mitarbeiter/innen in der Altenheimseelsorge Sie sind als Priester, Diakon PRin, GRin, Pfarrhelfer/in in unterschiedlicher Weise als Seelsorger/in im Alten- und Pflegeheim tätig. Sie werden von Mitarbeitern/innen, Bewohnern/innen und Angehörigen in verschiedenen Fragen und Krisen angesprochen. Dieser Nachmittag soll dem kollegialen Austausch dienen. Ebenso möchten wir ein Schwerpunktthema mit Ihnen bearbeiten.
Begegnung der pflegenden Angehörigen Pflegende Angehörige leisten enorm viel. Sowohl psychisch wie auch physisch wird den Angehörigen, bedingt durch die Krankheitssituation, viel abverlangt.
Oft fühlen sich pflegende Angehörige überlastet und überfordert. Eine kleine Hilfe ist es, wenn ein geschützter Rahmen geschaffen wird, wo über die Situation gesprochen werden kann. Diesen geschützten Rahmen möchten wir Ihnen bieten und Ihnen Erleichterung in ihrem schweren Dienst verschaffen. Wir kommen zu Ihnen vor Ort (Pfarrheim, Sozialstation usw.). Mit fachlicher Beratung möchten wir Ihnen beistehen. Oft helfen schon kleine Hilfestellungen, um eine Situation zu entspannen oder nicht eskalieren zu lassen. Entspannung für Pflegenden Angehörigen Pflegende Angehörige investieren viel Kraft und Zeit für die Pflege. Manchmal kommen sie an ihre Grenzen. Sie haben oft keine Zeit für sich. Um diese Aufgabe leisten zu können, müssen pflegende Angehörige guten Gewissens sich eine „Aus-zeit“ nehmen. Wir möchten Ihnen helfen, dass sie für kurze Zeit zur Ruhe kommen und Entspannung erfahren.
Wir kommen zu Ihnen in die stationäre Altenhilfeeinrichtung. Je nach örtlichen Gegebenheiten und je nach Bedürfnissen kann dieses Projekt von Ihnen mitgestaltet werden. Das Projekt besteht aus verschiedenen Bausteinen Baustein 1: Mitarbeiter/innen Mitarbeiter/innen im Pflegedienst Mitarbeiter/innen in der Hausreinigung Mitarbeiter/innen an der Rezeption / in der Verwaltung Sie ermöglichen Ihren Mitarbeitern/innen einen Zeitraum, in dem sie ihre Arbeit reflektieren können, Verhaltensmuster hinterfragen können. Wir unterstützen Ihre Mitarbeiter/innen in der Schärfung des Blicks auf „die Kundenorientierung“. Baustein 2: Bewohner/innen Bewohner und BewohnerinnenWir nehmen uns ca. 10 – 15 Min. Zeit um mit jedem Bewohner/jeder Bewohnerin ins Gespräch zu kommen und ihm/ihr zu begegnen.
Viele unserer pflegebedürftigen Bewohner/innen tun sich schwer an Gruppenveranstaltungen teilzunehmen. Dennoch ist es unwahrscheinlich wichtig, dass der Heimalltag immer wieder durch zeitlich überschaubare Aktivitäten unterbrochen wird. Wir wollen mit den Bewohnern/innen über Gott und die Welt ins Gespräch kommen. Wenn Sie ein Rahmenprogramm von Kaffee und Kuchen leisten könnten, würde dies die Veranstaltung abrunden. Baustein 3: Angehörige Angehörige Pflegende Angehörige Angehörige tragen häufig ein schlechtes Gewissen mit sich, weil sie ihre/n Verwandte/n ins Alten- und Pflegeheim gegeben haben. Viele Sorgen und Belastungen beschäftigen diese Menschen. Solche Belastung hat einen großen Einfluss auf die ihre Begegnungen. Häufige Spannungen führen zu Auseinandersetzungen und verbalen Gefechten. Wir möchten im Gruppengespräch „Ent-last-ung schaffen“. Auch Entwicklungen oder Veränderungen im der Einrichtung können ins Gespräch kommen. Baustein 4: Ehrenamtliche Mitarbeiter/innen Ehrenamtliche Mitarbeiter/innenDie ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen leisten einen großen Anteil an der psychosozialen Begleitung Ihrer Bewohner/innen im Alten- und Pflegeheim. Viele Aktivitäten und Veranstaltungen könnten nur unter großen Aufwand abgehalten werden oder wären unmöglich, wenn nicht unermüdliche Frauen und Männer zu diesen Diensten bereit wären. Wir geben den ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen Raum, ihre Arbeit in Ihrer Einrichtung zu reflektieren. Dieser Rahmen bietet auch die Möglichkeit, dass die Einrichtungsleitung die Wertschätzung und die Anerkennung an die Ehrenamtlichen ausspricht. Baustein 5: Geistliches Leben der Bewohner/innen Gottesdienst mit Empfang der KrankensalbungDas Erleben unserer pflegebedürftigen Bewohner/innen ist geprägt von Verlust und Entbehrung. Immer wieder machen wir die Erfahrung dass der alte und evtl. pflegebedürftige Mensch spirituell zu verdursten oder zu verhungern droht. Wir wollen den Priester und sein Team unterstützen. Je nach Möglichkeit feiern wir, unter Einbindung der zuständigen Geistlichen, auf den Wohngruppen oder in einem größeren Raum einen seniorengerechten Gottesdienst mit Spendung der Krankensalbung.
Fortbildungsinhalte: Abschied, Sterben, Tod Von wem und von was lassen wir uns leiten? Arbeitsorganisation/Arbeitsabläufe Kommunikation/Kommunikationsstrukturen Gesprächsführung (Verbesserungsvorschläge, Kritik geben und annehmen) Umgang mit Arbeitsbelastung und Stress