Besuchen und Begleiten in Pflegeeinrichtungen und Zuhause

Ein Seniorenheim oder auch die Wohnung eines Pflegebedürftigen wird von vielen Menschen und Berufsgruppen, Betroffenen, Angehörigen und Gästen aufgesucht. An sie alle richten sich unsere verschiedenen Aus- und Fortbildungen, Begegnungs- und Entspannungsmöglichkeiten, Austausch- und Vertiefungsangebote. Auch Lebens- und Glaubensfragen gehören wesentlich zur Bewältigung des Alltages, nicht nur, aber gerade auch rund um das Thema Pflege.

Sie haben Fragen
zu einzelnen Angeboten,
als Bewohner und Angehörige,
als Ehrenamtliche und Pflegekräfte,
als Seelsorger und Pfarreien?

Sehen Sie sich in aller Ruhe auf den folgenden Seiten um und wählen Sie ein Angebot aus, das Ihre Situation trifft. Wenden Sie sich gerne auch mit allen anderen Wünschen und Fragen rund um das "Besuchen und Begleiten in Pflegeeinrichtungen und Zuhause" jederzeit an uns.

Hier unser aktueller Flyer zum Herunterladen:

Ihre Ansprechpartner, Pastoralreferent Vincent Semenou und Gemeindereferentin Rita Sieber finden Sie hier.

    In regelmäßigen Abständen treffen sich die ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen unseres Bistums in einer Altenhilfeeinrichtung in jedem Dekanat. Eingeladen sind diejenigen, die Besuchsdienst machen oder den Besuchsdienst leiten. Auch die hauptberuflichen Mitarbeiter/innen in der Altenpastoral sind eingeladen. Wichtiger Bestandteil dieses Treffen ist der gegenseitige Austausch. Im Studienteil der Veranstaltung unterstützt und begleitet Sie Herr Vincent Semenou, Pastoralreferent oder Margaretha Wachter, Gemeindereferentin vom Fachbereich für die Altenpastoral fachlich in ihrem Dienst. Sie haben die Möglichkeit, die verschiedenen stationären Altenhilfeeinrichtungen in ihrem Dekanat kennen zu lernen. Nach der Veranstaltung besteht die Möglichkeit zu Einzelgesprächen mit der Referentin/dem Referent.        Termine Beginn/Ende: 14:00 - 17:00 Uhr
Unkostenbeitrag: 2,00 €
Thema: Herr, sprich nur ein Wort ... Worte, die gut tun!
Referent/in: Vincent Semenou, Pastoralreferent/Margaretha Wachter, Gemeindereferentin Aufgrund der CORONA-KRISE sind bzw. werden alle Dekanatstreffen bis Ende Juni ABGESAGT! Neu-Ulm 4.2.2020 AWO-Seniorenzentrum, Neu-Ulm Günzburg 11.2.2020 Pfarrheim "St. Martin", Günzburg Neuburg-Schrobenhausen 18.2.2020 Kreisalten- und Pflegeheim Schrobenhausen-Steingriff, Schrobenhausen Pfaffenhofen ENTFÄLLT 3.3.2020 Kreisalten- und Pflegeheim St. Franziskus, Pfaffenhofen a. d. Ilm Lindau 10.3.2020 Seniorenheim Hege, Wasserburg am Bodensee Kempten
ABGESAGT 17.3.2020 Seniorenheim St. Vincenz, Weitnau Sonthofen
ABGESAGT 24.3.2020 AWO Seniorenzentrum, Immenstadt Marktoberdorf
ABGESAGT 31.3.2020 Caritas Altenheim St. Marien, Seeg Kaufbeuren
ABGESAGT 21.4.2020 Senioren- und Pflegeheim Waal, Waal Weilheim-Schongau ABGESAGT 28.4.2020 Städt. Bürgerheim, Weilheim Benediktbeuren
ABGESAGT 12.5.2020 Steigenberger Hof - Rummelsberger Diakonie, Penzberg Landsberg
ABGESAGT 14.5.2020 Kreisseniorenheim Vilgertshofen, Vilgertshofen Starnberg
ABGESAGT 26.5.2020 Johanniter-Haus, Herrsching am Ammersee Dillingen
ABGESAGT 16.6.2020 Heilig-Geist-Stift, Dillingen Donauwörth 29.9.2020 Bürgerspital, Donauwörth Nördlingen
ABGESAGT 23.6.2020 Altenheim St. Vinzenz, Nördlingen Aichach-Friedberg
ABGESAGT 30.6.2020 AWO Seniorenheim, Friedberg Augsburg-Land
ABGESAGT 7.7.2020 Seniorenzentrum St. Albert, Zusmarshausen Augsburg I und II
ABGESAGT 14.7.2020 Caritas St. Raphael, Augsburg Schwabmünchen
ABGESAGT 21.7.2020 Seniorenzentrum St. Raphael, Schwabmünchen Memmingen
ABGESAGT 15.9.2020 AWO Seniorenzentrum am Hühnerberg, Memmingen Mindelheim
ABGESAGT 22.9.2020 Caritas Seniorenzentrum St. Georg, Mindelheim
Wir kommen auch zu Ihnen vor Ort:
Die folgenden Kurse veranstalten wir nach Absprache gerne in Ihrer Pfarrei, Ihrer Einrichtung oder ihrem Verband vor Ort.
Planen Sie bitte frühzeitig und fragen Sie uns an. Einführungskurs für ehrenamtliche Mitarbeiter/innen im Besuchsdienst
Der Besuch von alten und evtl. kranken Menschen ist nicht immer ganz einfach. Deshalb ist es uns wichtig, dass alle ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen eine Schulung bekommen. Wir kommen zu Ihnen vor Ort, sodass Sie keine weiten Anfahrtswege haben und dass wir auf ihre Situation vor Ort eingehen können. Eingeladen sind alle Frauen und Männer die ehrenamtlich Besuchdienst in der Pfarrei oder im Alten- und Pflegeheim leisten wollen. Der Kurs umfasst eine Anzahl von 16 Stunden. Einführungskurs Besuchdienst: Sie wollen einen Besuchdienst aufbauen? Wir unterstützen Sie dabei. Alle Infos finden Sie auch im nachfolgenden Flyer: Flyer - Einführungskurs Besuchsdienst (1,5 MB) Einführungskurs für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen im Besuchsdienst für schwerkranke und sterbende Menschen
Schwerkranke Menschen und auch sterbende Menschen sehnen sich danach, dass jemand sie besucht und sie spüren lässt: Du gehörst zu uns. Dieser ehrenamtliche Dienst setzt ein gezieltes Wissen voraus. In Kooperation mit dem St. Vinzenz-Hospiz in Augsburg führen wir diese Schulung durch. Eingeladen sind Frauen und Männer die schwerkranke- und sterbende Menschen besuchen und sie auf ihrem letzten Weg begleiten wollen. Die Schulung findet im St. Vinzenz Hospiz in Augsburg statt. Der Kurs umfasst 24 Stunden Theorie und ein Praktikum von 3 x 4 Stunden. Er endet mit einem Abschlussgespräch.
Eine derartige Veranstaltung ist auch andernorts möglich, sollte dann jedoch in Kooperation mit einer örtlichen Hospizgruppe bzw. Sozialstation und der Pfarrgemeinde stattfinden, um eine weitere Begleitung der Ehrenamtlichen vor Ort zu gewährleisten. Fortbildung für ehrenamtliche Mitarbeiter/innen, die Besuchsdienst leisten
Der Besuchsdienst fordert immer wieder von den ehrenamtlichen Mitarbeitern/innen ein hohes Maß an physischer und psychischer Belastung. Deshalb erscheint es uns wichtig, dass wir Sie unterstützen und durch Schulung be – schützen: Gesprächsführung Meine Spiritualität / Spiritualität meines Gegenübers Umgang mit dementen Menschen
Begegnung der pastoralen Mitarbeiter/innen in der Altenheimseelsorge Sie sind als Priester, Diakon PRin, GRin, Pfarrhelfer/in in unterschiedlicher Weise als Seelsorger/in im Alten- und Pflegeheim tätig. Sie werden von Mitarbeitern/innen, Bewohnern/innen und Angehörigen in verschiedenen Fragen und Krisen angesprochen. Dieser Nachmittag soll dem kollegialen Austausch dienen. Ebenso möchten wir ein Schwerpunktthema mit Ihnen bearbeiten.
Begegnung der pflegenden Angehörigen Pflegende Angehörige leisten enorm viel. Sowohl psychisch wie auch physisch wird den Angehörigen, bedingt durch die Krankheitssituation, viel abverlangt.
Oft fühlen sich pflegende Angehörige überlastet und überfordert. Eine kleine Hilfe ist es, wenn ein geschützter Rahmen geschaffen wird, wo über die Situation gesprochen werden kann. Diesen geschützten Rahmen möchten wir Ihnen bieten und Ihnen Erleichterung in ihrem schweren Dienst verschaffen. Wir kommen zu Ihnen vor Ort (Pfarrheim, Sozialstation usw.). Mit fachlicher Beratung möchten wir Ihnen beistehen. Oft helfen schon kleine Hilfestellungen, um eine Situation zu entspannen oder nicht eskalieren zu lassen. Entspannung für Pflegenden Angehörigen Pflegende Angehörige investieren viel Kraft und Zeit für die Pflege. Manchmal kommen sie an ihre Grenzen. Sie haben oft keine Zeit für sich. Um diese Aufgabe leisten zu können, müssen pflegende Angehörige guten Gewissens sich eine „Aus-zeit“ nehmen. Wir möchten Ihnen helfen, dass sie für kurze Zeit zur Ruhe kommen und Entspannung erfahren.
Wir kommen zu Ihnen in die stationäre Altenhilfeeinrichtung. Je nach örtlichen Gegebenheiten und je nach Bedürfnissen kann dieses Projekt von Ihnen mitgestaltet werden. Das Projekt besteht aus verschiedenen Bausteinen Baustein 1: Mitarbeiter/innen Mitarbeiter/innen im Pflegedienst Mitarbeiter/innen in der Hausreinigung Mitarbeiter/innen an der Rezeption / in der Verwaltung Sie ermöglichen Ihren Mitarbeitern/innen einen Zeitraum, in dem sie ihre Arbeit reflektieren können, Verhaltensmuster hinterfragen können. Wir unterstützen Ihre Mitarbeiter/innen in der Schärfung des Blicks auf „die Kundenorientierung“. Baustein 2: Bewohner/innen Bewohner und BewohnerinnenWir nehmen uns ca. 10 – 15 Min. Zeit um mit jedem Bewohner/jeder Bewohnerin ins Gespräch zu kommen und ihm/ihr zu begegnen.
Viele unserer pflegebedürftigen Bewohner/innen tun sich schwer an Gruppenveranstaltungen teilzunehmen. Dennoch ist es unwahrscheinlich wichtig, dass der Heimalltag immer wieder durch zeitlich überschaubare Aktivitäten unterbrochen wird. Wir wollen mit den Bewohnern/innen über Gott und die Welt ins Gespräch kommen. Wenn Sie ein Rahmenprogramm von Kaffee und Kuchen leisten könnten, würde dies die Veranstaltung abrunden. Baustein 3: Angehörige Angehörige Pflegende Angehörige Angehörige tragen häufig ein schlechtes Gewissen mit sich, weil sie ihre/n Verwandte/n ins Alten- und Pflegeheim gegeben haben. Viele Sorgen und Belastungen beschäftigen diese Menschen. Solche Belastung hat einen großen Einfluss auf die ihre Begegnungen. Häufige Spannungen führen zu Auseinandersetzungen und verbalen Gefechten. Wir möchten im Gruppengespräch „Ent-last-ung schaffen“. Auch Entwicklungen oder Veränderungen im der Einrichtung können ins Gespräch kommen. Baustein 4: Ehrenamtliche Mitarbeiter/innen Ehrenamtliche Mitarbeiter/innenDie ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen leisten einen großen Anteil an der psychosozialen Begleitung Ihrer Bewohner/innen im Alten- und Pflegeheim. Viele Aktivitäten und Veranstaltungen könnten nur unter großen Aufwand abgehalten werden oder wären unmöglich, wenn nicht unermüdliche Frauen und Männer zu diesen Diensten bereit wären. Wir geben den ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen Raum, ihre Arbeit in Ihrer Einrichtung zu reflektieren. Dieser Rahmen bietet auch die Möglichkeit, dass die Einrichtungsleitung die Wertschätzung und die Anerkennung an die Ehrenamtlichen ausspricht. Baustein 5: Geistliches Leben der Bewohner/innen Gottesdienst mit Empfang der KrankensalbungDas Erleben unserer pflegebedürftigen Bewohner/innen ist geprägt von Verlust und Entbehrung. Immer wieder machen wir die Erfahrung dass der alte und evtl. pflegebedürftige Mensch spirituell zu verdursten oder zu verhungern droht. Wir wollen den Priester und sein Team unterstützen. Je nach Möglichkeit feiern wir, unter Einbindung der zuständigen Geistlichen, auf den Wohngruppen oder in einem größeren Raum einen seniorengerechten Gottesdienst mit Spendung der Krankensalbung.
Fortbildungsinhalte: Abschied, Sterben, Tod Von wem und von was lassen wir uns leiten? Arbeitsorganisation/Arbeitsabläufe Kommunikation/Kommunikationsstrukturen Gesprächsführung (Verbesserungsvorschläge, Kritik geben und annehmen) Umgang mit Arbeitsbelastung und Stress
Ökumenische Grußkartenaktion - Internationaler Tag der Pflege (12.5.2020) - JEDEN TAG!   Grußkarte 2020   Solange die Dinge ihren gewohnten Lauf gehen, fallen diejenigen kaum auf, die jahrein jahraus ein sicheres und gutes Leben in unserem Land gewährleisten. Sie bleiben im Verborgenen und werden oft vergessen. Nicht erst seit dem Ausbruch des Corona-Virus geraten die Berufsgruppen wieder mehr in den Blick, denen wir unsere gesundheitliche Versorgung verdanken. Eine dieser Gruppen ist die Pflege. Wir werden dieses Jahr nicht bis zum 12. Mai als internationalem Tag der Pflege warten. Jetzt ist der Anlass, auf die Leistungen der Pflegenden in den stationären Einrichtungen sowie in der ambulanten Pflege aufmerksam zu machen und diese zu würdigen. Diese Wertschätzung und Anerkennung erfahren Pflegende in der Gesellschaft sonst leider oft nur zu wenig, auch die finanzielle Anerkennung steht häufig nicht im angemessenen Verhältnis zur erbrachten Leistung. Jetzt erfahren sie aus der Gesellschaft eine Welle der Sympathie. Beteiligen wir uns daran. Jetzt! Es ist zwar nur ein kleines Zeichen, trotzdem möchten wir von Seiten der Seelsorge ein herzliches Dankeschön an alle sagen, die sich in der Pflege engagieren und ein kleines Zeichen der Solidarität setzen. Dazu haben wir, wie auch in den vergangenen Jahren, eine bayernweite ökumenische Dankkarte zum Tag der Pflege gestaltet und an die Seelsorger/innen versandt. In den Pfarreien sollen die Karten sobald als in diesen Zeiten möglich durch Pfarrer, pastorale Mitarbeiter/innen oder Besuchsdienste den Pflegenden – wegen der Zugangsverbote und – Zugangsbeschränkungen – den Heimen zur Weitergabe übergeben werden. Unser Motto für die Grußkarten 2020 Das Motiv und Motto der diesjährigen Kartenaktion „Vergissmeinnicht“ beleuchtet unterschiedliche Perspektiven der Pflege. Vor Beginn der Corona Krise haben wir das so formuliert: Pflegende kennen das aus ihrem Berufsalltag: Menschen, die sich von allen vergessen fühlen - von Freunden und Familie, manche sogar von Gott. Wie gut, dass es in der Pflege Menschen gibt, die Ihr Gegenüber spüren lassen: Hier ist jemand, der mich nicht vergisst! Einfühlsam und engagiert sind Sie da für diese Menschen, am Tag und in der Nacht. Doch auch die Mitarbeitenden in der Pflege und anderen Tätigkeitsfeldern der Einrichtung, fühlen sich vielleicht selbst oft vergessen und zu wenig wertgeschätzt von Politik und Gesellschaft. Wir von der Seelsorge möchten Ihnen mit dieser Aktion sagen: Wir vergessen Sie nicht. Wir schätzen hoch, was Sie Tag für Tag leisten. Gerne sind wir für Sie da, wenn Sie uns brauchen. Gut, dass es Sie gibt!   Grußkarte 2020:  20200217 KARTE Tag der Pflege 2020_300 dpi (2,3 MB) Infoblatt für die Pfarreien zur Grußkarte, Ablauf, Verteilung: Infoblatt Grußkartenaktion TAG DER PFLEGE 2020 (387,3 kB)   Hier sehen Sie die bisherigen Grußkartenaktionen 2012 - 2019: