Demenz und Prävention

Die Diagnose Alzheimer-Demenz ist für die Betroffenen und ihre Angehörigen immer eine große persönliche Herausforderung und macht in der Regel erst einmal hilflos.  

Doch gerade bei leicht- bis mittelgradigen Demenzen bestehen viele Möglichkeiten, mit einer Kombination aus antidementiv wirkenden Medikamenten und einer nichtmedikamentösen kognitiven Förderung den Krankheitsverlauf hinauszuzögern. Je früher mit einer kognitiven Förderung begonnen wird umso hilfreicher kann diese sein.  

Inzwischen stehen verschiedene Angebote zur Verfügung, um die kognitiven Fähigkeiten möglichst lange zu fördern und zu erhalten. In kleinen Gruppen treffen sich die Betroffenen regelmäßig. Die Kursinhalte orientieren sich nicht an den Defiziten der Betroffenen, sondern sind ressourcenorientiert, motivieren und sind ganzheitlich ausgerichtet. 

In angenehmer Atmosphäre werden Strategien eingeübt, die im alltäglichen Leben Unterstützung geben, und es werden auch Wissensinhalte vermittelt, die das Verständnis für die Erkrankung fördern. Betroffene, die diese Angebote angenommen haben, berichten darüber, wie wertvoll für sie dieses Üben war und dass sie dadurch das Gefühl hatten, etwas tun zu können und ihr Tagesablauf wieder Struktur bekommen hat. Diese Angebote sind sowohl als Gruppen- als auch als Einzeltraining möglich – aber in der Gruppe macht vieles mehr Freude und vor allem wird hier auch die Kommunikation viel mehr gefördert. 

Nähere Informationen erhalten Sie bei Maria Hierl, Telefonnummer: 0821 3166-2226