Badangerkapelle - "Kapelle zu den Sieben Zufluchten"

Foto: Pfr. Werner Pfundstein

 

 

Wenn man auf der Kissinger Bahnhofstraße entlang fährt, kann man unter mächtigen Bäumen eine kleine, offene Kapelle sehen. 

Als der Stifter der Kapelle 1714 erneut schwer erkrankte, rief er in seiner Not die „Sieben Zufluchten“ um Hilfe an und gelobte, für den Fall seiner Genesung, für diese Kapelle ein Altarbild mit der Darstellung der „Sieben Zufluchten“ anfertigen zu lassen. Seither bildet diese Darstellung das Altarbild der Kapelle.

Die „Sieben Zufluchten“, die im 17./18. Jahrhundert von den Gläubigen sehr oft um Hilfe angerufen wurden, sind: Das „Allerheiligste Sakrament des Altares“, die Hl. Dreifaltigkeit, Jesus am Kreuz, die Gottesmutter Maria, die Engel, die Heiligen und die Armen Seelen.

Weiterhin hängt in dieser Kirche seit der Erbauungszeit ein Kreuz mit der hl. Kümmernis, die gerade im 18. Jahrhundert sehr verehrt wurde.

Weitergehende Informationen finden Sie im  offiziellen „Kirchenführer“ der Pfarrei, der in allen Kirchen ausliegt.

Text: Hanns Merkl 

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