Krankensalbung – Was Sie wissen sollten.

Welche biblische Grundlage gibt es?

Im Jakobusbriefes heißt es: "Ist einer von euch krank? Dann rufe er die Ältesten der Gemeinde zu sich; sie sollen Gebete über ihn sprechen und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben. Das gläubige Gebet wird den Kranken retten, und der Herr wird ihn aufrichten; wenn er Sünden begangen hat, werden sie ihm vergeben." (Jak 5,14-15)

Wann wird die Krankensalbung gespendet?

Die Krankensalbung wir bei langer oder schwerer Krankheit, vor Operationen und bei psychischen Erkrankungen, etwa Depressionen vom Priester gespendet. Die geschieht immer auf Wunsch der Angehörigen oder des Patienten/ der Patientin gespendet. Die Krankensalbung kann auch mehrmals im Leben eines Menschen empfangen werden. Bei Verstorbenen kann keine Krankensalbung gespendet werden. Die Krankensalbung ist kein Sterbesakrament.

Was bedeutet dann Wegzehrung?

Seit dem II. Vatikanischen Konzil wird damit das eigentliche Sterbesakrament bezeichnet. Dabei empfängt der Sterbende zum letzten Mal die heilige Kommunion. Diese kann auch eine Kommunionhelferin oder ein –helfer spenden.

Muss das Zimmer für die Krankensalbung besonders geschmückt werden?

Nein, das ist nicht nötig. Der Priester bringt alle nötigen Dinge mit.

Mit welchem Öl wird der Kranke gesalbt?

Es wir mit dem Krankenöl gesalbt. Dieses besteht aus Olivenöl und Rosenöl. Das Krankenöl wird vom Bischof bei der Chrisam-Messe geweiht.

Wer darf das Sakrament der Krankensalbung spenden?

Die Krankensalbung kann nur ein Priester spenden.

An wen muss ich mich wenden, wenn ich für einen Angehörigen die Krankensalbung möchte?

In Kissing melden Sie sich im örtlichen Pfarramt, St.-Bernhard-Platz 2, Tel.: 08233/79490. Die Mitarbeiter werden es an Pfarrer Quintero oder an seine Vertretung weitergeben.