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Beispiele aus dem Bistum Augsburg

10.07.2022 09:31

Auch im Bistum Augsburg haben sich bereits Pfarreien auf den Weg gemacht und mit einem Umweltmanagement zertifizieren lassen. Bislang war dies immer EMAS. Die erste Pfarrei mit einer solchen Umwelterklärung war im Jahr 2009 Heilig Geist in Straßberg bei Bobingen.

Die Umweltbeauftragten komme auch gerne zu Ihnen in die Pfarrei, wie hier Andrea Kaufmann-Fichtner in einem Workshop in Straßberg (Foto: PG Straßberg)

Wie es damals dort dazu kam und was dies in der Pfarrei bewirkt hat, können Sie in einem Interview nachlesen.

Ein solcher Prozess kann in einer Pfarrei einiges Auslösen, von einer Photovoltaik-Anlage auf dem Kirchendach bis hin zur Seelsorge und der Vorbereitung auf die Erstkommunion.

Die Pfarrei Heilig Geist verdeutlicht dies auf Ihrer Homepage immer wieder anhand verschiedener Beispiele.

Mit den jährlich fortgeführten Umwelterklärungen der Pfarrei ist dies auch dokumentiert:

Aktualisierte Umwelterklärung_2020
Konsolidierte Umwelterklärung_2021

Zusammengefasst bedeutet dies: Bei einem solchen Umweltmanagement geht es auch um die Ursachen des Klimawandels. Nur wenn der Zusammenhang von Ursache und Wirkung klar ist, kann mit konkreten Taten gegengesteuert werden. Christinnen und Christen können so gemeinsam in einer Pfarrei überlegen, was sie zum Schutz der Schöpfung beitragen können.

Wenn Sie dazu Fragen haben, wenden Sie sich gerne an die Umweltbeauftragten. Sie helfen Ihnen gerne oder kommen auch zu Ihnen in die Pfarrei.

Aber es gibt noch weitere Pfarreien, die bereits Erfahrungen mit EMAS gesammelt haben. Hier dokumentieren wir als Beispiel einige Umwelterklärungen:

2021_PG Christkönig_Penzberg_aktualisiert
Christkönig-Internet-Seite mit Umwelterklärungen

2014_ St. Martin_Lagerlechfeld (2,2 MB)

2014_St. Ulrich und Afra_Augsburg (3,4 MB)

Auch die Regens-Wagner-Werkstätten Dillingen haben sich auf den Weg von EMAS gemacht. Sie haben im Juli 2020 eine zertifizierte Umwelterklärung veröffentlicht. Im Juni 2021 und Mai 2022 gab es Zwischenvalidierungen (Link zum PDF).

Für Interessierte am kirchlichen Umweltmanagement gibt es beim Fachbereich „Kirche und Umwelt“ regelmäßig Kurse. Sie richten sich an Mitglieder von Pfarreien und kirchlichen Einrichtungen: "Schöpfung bewahren - Heute für morgen handeln"

Während acht Modulen, die auf einen Zeitraum von etwa zwei Jahren verteilt sind, lernen die Teilnehmenden schrittweise kennen, wie sie einen zielgerichteten Weg zur kontinuierlichen Verbesserung der Umweltleistungen ihrer Pfarrei/ Einrichtung gehen können. Der nächste Kurs beginnt im Herbst 2022.

Die Kursleitung haben Andrea Kaufmann-Fichter, diözesane Umweltbeauftragte, und der Umweltberater Siegfried Fuchs (Bad Neustadt/Saale) inne.

Informationen gibt es bei den Umweltbeauftragten des Bistums Augsburg.