Arbeitskreis Schöpfung/PG Pfaffenhofen
„Schöpfung bewahren in allen Lebensbereichen“ – unter diesem Motto stand in Pfaffenhofen an der Ilm eine Nachhaltigkeitswoche. Wie werden wir als Pfarrgemeinde der Verantwortung gerecht, die Schöpfung in allen Lebensbereichen des Alltags zu bewahren? Diese Frage hat sich der Arbeitskreis Schöpfung des Pfarrgemeinderats gestellt und deshalb im Herbst 2024 zu seiner ersten Nachhaltigkeitswoche eingeladen.
Die Teilnehmenden konnten dabei mit allen Sinnen hören, lesen, bestaunen und genießen, etwa bei einem Koch- und Backkurs und einem Weinfest mit Lebensmitteln aus biologischer und regionaler Herkunft. Der Gedanke hierfür war, im Sinne eines nachhaltigen Lebensstils mit den natürlichen Ressourcen sorgsam umzugehen.
Zugleich wollten die Organisatoren Patricia Kufer, Christof Thron und Max Ponetsmüller aber auch ein Zeichen nach außen setzen: Christen haben einen gesellschaftlichen Auftrag, sich für die Bewahrung der Schöpfung und des Klimas zu engagieren.
Und so gehörten zum Programm auch ein Vortrag „Nachhaltigkeit christlich gesehen“, eine Kleidertausch-Party sowie zusammen mit dem Frauenbund ein Upcycling Workshop. Andere Angebote der Nachhaltigkeitswoche waren Tipps zum Energie-Sparen im Alltag, Vorträge über Mobilität und alternative Wohnformen sowie eine Naturerlebniswanderung in einem Wald. Aber auch an die Kleinen war gedacht. Zwei Vorstellungen über „Kasperl und der Müll“ hatte im Kindergarten 160 Besucher. Außerdem war während der gesamten Zeit im Gemeindezentrum die Ausstellung „Glänzende Aussichten“ mit Karikaturen über Klima, Konsum und anderen Katastrophen zu sehen.
Im Rahmen der Nachhaltigkeitswoche wurde auch zum diözesanen Schöpfungstag eingeladen mit einer Führung durch den Pfaffenhofener Energielehrpfad und einem ökumenischen Gottesdienst. Den Abschluss dieser erlebnis- und inhaltsreichen Woche bildete schließlich der Erntedankgottesdienst.
Begründung der Jury
Die Organisatoren der Schöpfungswoche haben gezeigt, wie vielfältig Engagement für die Schöpfung sein kann. Deshalb waren auch etliche Gruppierungen eingebunden. Es ist eine große Leistung, für einen Zeitraum von zwei Wochen ein so umfangreiches Programm für Jung und Alt, Groß und Klein anzubieten: von einem Backkurs für regionale und biologische Küche über Upcycling und eine Kleiderbörse bis hin zu einem Kasperletheater.