Diözesane Veranstaltungen

Jahrhundertelange Erfahrung für ein Leben im Einklang mit der Natur: Klöster wie die Benediktinerabtei Ottobeuren würde es ohne nachhaltiges Wirtschaften längst nicht mehr geben. (Symbolfoto: Karl-Georg Michel)

Schöpfung bewahren - Heute für morgen handeln"

Die Bewahrung der Schöpfung ist eine zentrale Aufgabe von Pfarrgemeinden und kirchlichen Einrichtungen. Dieser Verantwortung gerecht zu werden und Umwelthandeln in kirchlichen Strukturen und Arbeitsabläufen zu verankern, gelingt am besten mit einem bewährten System, einem Umweltmanagementsystem.

Der Ausbildungskurs "Schöpfung bewahren - Heute für morgen handeln" richtet sich deshalb an Mitglieder von Pfarreien und kirchlichen Einrichtungen, die sich eine Zertifizierung mit Umweltmanagementsystemen wie „EMAS“ oder dem „Grünen Gockel“ überlegen. Die Teilnehmenden lernen mit dem Kurs schrittweise ein Konzept kennen, mit dem sie einen zielgerichteten Weg zur kontinuierlichen Verbesserung der Umweltleistungen ihrer Pfarrei/ Einrichtung gehen können.

Der Kurs findet in acht Modulen statt und dauert zwei Jahre. Die ersten beiden Module sind für Januar (St. Ottilien) und März (Oase Steinerskirchen) 2022 vorgesehen, weitere sechs Module gibt es vor Ort in den Pfarreien der Teilnehmer. Am Ende der Fortbildung gibt es voraussichtlich Ende 2023 ein Kolloquium mit anschließender Urkundenverleihung.

Das Bistum Augsburg übernimmt die Kurskosten inklusive Übernachtungen und Verpflegung. Von den teilnehmenden Pfarreien bzw. kirchlichen Einrichtungen wird ein Eigenanteil in Höhe von 150 Euro erbeten. Auch die Kosten der Anreise müssten die Teilnehmer selbst übernehmen. 

Geleitet wird der Kurs von Andrea Kaufmann-Fichter (Diözesane Umweltbeauftragte) und Siegfried Fuchs (Umweltberater, Bad Neustadt/Saale).

Eine Anmeldung ist bis zum 15. Dezember 2021 möglich.

Ausführliche Informationen dazu gibt es bei den Umweltbeauftragten des Bistums Augsburg und auf einem

Weiterführende Links zur Thematik:

Grüner Gockel

EMAS

 

Ökumenische Schöpfungszeit

Die Ursprünge des Ökumenischen Tages der Schöpfung beziehungsweise der Schöpfungszeit reichen schon einige Jahrzehnte zurück. Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) hat diesen Tag im Jahr 2010 eingeführt. Die Pfarrgemeinden sind seitdem eingeladen, diesen Tag in ökumenischer Verbundenheit gemeinsam zu begehen. 

Heuer wird sogar die zentrale Feier des Ökumenischen Tags der Schöpfung teilweise auch im Bistum Augsburg stattfinden: Sie wird erstmals in internationaler Verantwortung begangen und am Bodensee sein. Deshalb wird es im Rahmen einer Schiffstour auf dem Bodensee am Samstag, 4. September, um 13.45 Uhr ein Ökumenisches Mittagsgebet auf der Landesgartenschau in Lindau geben. Das Motto das Tages lautet: „Damit Ströme lebendigen Wassers fließen“

Aber auch auf diözesaner Ebene ist ein ökumenischer Gottesdienst mit Bischof Dr. Bertram Meier und Regionalbischof Axel Piper geplant. Er wird am Sonntag, 12. September, um 17.00 Uhr an der Wegkapelle der Denzel-Stiftung in der Nähe von Gundelfingen gefeiert.

Ausführliche Informationen dazu finden Sie auf unseren Seiten zur Schöpfungszeit.

  

Laudato si‘ – Gottes Schöpfung, Lebenshaus für alle

Die Frauenseelsorge bietet beginnend mit diesem Herbst einen Online-Lese- und Gesprächsabende zur Enzyklika „Laudato si‘“ von Papst Franziskus an. Das Motto lautet: "Gottes Schöpfung, Lebenshaus für alle". Erster Termin ist am 5. Oktober, weitere Termine sind für den 26.10 und 16.11. geplant, jeweils von 19.30 bis 21.00 Uhr. Die Themen der jeweiligen Abende werden vorab gemeinsam vereinbart.

 

Was gibt es sonst noch?

 

„Ein Brief an die Welt“

Zu diesem Thema kommen die Umweltbeauftragten gerne zu Ihnen in die Pfarrgemeinde. 

Gemeint ist damit die Enzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus. Worum geht es ihm damit? Was hat sie mit uns, mit unserem Alltag zu tun? Das sind Fragen, die wir gerne mit Ihnen besprechen – sei es in Form eines Vortrags, oder auch bei einer Halbtags- oder Ganztagsveranstaltung.

 

"Nachhaltig - was heißt das eigentlich?"

Auch über diese Frage kommen wir gerne mit Ihnen ins Gespräch. Der Begriff "Nachhaltigkeit" scheint ja geradezu zu einem Modewort geworden zu sein. Und doch kann eine nachhaltige Lebensführung sehr viel zu einer guten Zukunft beitragen. 

 

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann wenden Sie sich ganz einfach an die Umweltbeauftragten.

 

Fehlt Ihnen sonst noch etwas?

Haben Sie andere Themen, die Sie gerne behandelt hätten?  Dann kommen Sie doch einfach auf uns zu. Wir finden da sicher eine Lösung.