Diözesane Veranstaltungen

Jahrhundertelange Erfahrung für ein Leben im Einklang mit der Natur: Klöster wie die Benediktinerabtei Ottobeuren würde es ohne nachhaltiges Wirtschaften längst nicht mehr geben. (Symbolfoto: Karl-Georg Michel)

Der Wasserdoktor

Am Donnerstag, 22. April, laden das Akademische Forum und der Verein für Augsburger Bistumsgeschichte zu einer digitalen Veranstaltung über den Priester und Gesundheitsreformer Sebastian Kneipp ein. Anlass ist sein 200. Geburtstag. Die Teilnahme ist kostenlos. Ausführliche Infos und Anmeldung

 

Einmal werden die Bäume Lehrer sein

Die Frauenseelsorge bietet am 24. April in der Erzabtei St. Ottilien einen Oasentag an. Er ist einem Zitat von Dorothee Sölle gewidmet, mit dem an ihren 15. Todestag erinnert werden soll. Referentin der Veranstaltung ist Dr. Elisabeth Thérèse Winter. Mehr Infos dazu gibt es bei der Frauenseelsorge.

 

Der Lech. Ein Wildfluss in Bayern

Die Katholische Erwachsenenbildung lädt am 29. April um 19.30 Uhr zu einem Vortrag von Dr. Eberhard Pfeuffer ins Haus Sankt Ulrich nach Augsburg ein. Der Referent ist Ehrenvorsitzender des Naturwissenschaftlichen Vereins für Schwaben und Autor. Der Vortrag will auch für das unmittelbar bevorstehenden Flussbauprojekt "Licca liber" werben, mit dem der Lech wieder zu einem natürlicherem Fluss werden soll. Infos und Anmeldung

  

Ottobeurer Studienwoche über "Kreativität"

Vom 13. bis 16. Mai 2021 wird die diesjährige Ottobeurer Studienwoche stattfinden. Ihr Thema lautet: "Kreatitivät - oder: Von nichts kommt nichts." Dabei wird es auch um Fragen nach der Schöpfung Gottes gehen. Ausführliche Informationen gibt es beim Akademischen Forum der Diözese Augsburg. 

 

Stiller Atem - weiter Atem

Unter diesem Motto steht ein Angebot der Fachabteilung Pastorale Grunddienste. Sie lädt am 12. Juni, 3. Juli und 18. September zu stillen Stunden in den Klostergarten der Benediktinerabtei St. Stephan in Augsburg ein. Ziel ist es, mit der Natur, mit sich selbst und mit Gott in Kontakt zu kommen.

  

„Nachhaltig christlich – christlich nachhaltig“

Am 13./14. Juli 2021 wird es im Exerzitienhaus St. Paulus in Leitershofen eine Fortbildung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pastoral geben: „Nachhaltig christlich – christlich nachhaltig“. Beginnen wird sie mit einen Vortrag von Prof. Dr. Kerstin Schlögl-Flierl, Lehrstuhl für Moraltheologie an der Universität Augsburg.
Weitere Informationen und das Formular zur Anmeldung gibt es bei der Abteilung Fortbildung.

 

Ökumenische Schöpfungszeit

Die Ursprünge des Ökumenischen Tages der Schöpfung beziehungsweise der Schöpfungszeit reichen schon einige Jahrzehnte zurück. Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) hat diesen Tag im Jahr 2010 eingeführt. Die Pfarrgemeinden sind seitdem eingeladen, diesen Tag in ökumenischer Verbundenheit gemeinsam zu begehen. Aber bereits im Jahr 1989 hatte der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel, Dimitrios I., vorgeschlagen, einmal im Jahr gemeinsam „zum Schöpfer der Welt" zu beten.

Heuer wird sogar die zentrale Feier des Ökumenischen Tags der Schöpfung teilweise auch im Bistum Augsburg stattfinden: Sie wird erstmals in internationaler Verantwortung begangen und am Bodensee sein. Deshalb wird es im Rahmen einer Schiffstour auf dem Bodensee am Samstag, 4. September, um 13.45 Uhr ein Ökumenisches Mittagsgebet auf der Landesgartenschau in Lindau geben. Das Motto das Tages lautet: „Damit Ströme lebendigen Wassers fließen“

Informationen zum Programm und zum Schöpfungstag gibt es auf der Internetsteite www.schoepfungstag.info

Aber auch auf diözesaner Ebene ist ein ökumenischer Gottesdienst mit Bischof Dr. Bertram Meier und Regionalbischof Axel Piper geplant. Er wird am Sonntag, 12. September, um 17.00 Uhr voraussichtlich an der Wegkapelle der Denzel-Stiftung in der Nähe von Gundelfingen gefeiert. Nähere Informationen hierzu werden noch bekannt gegeben.

Zum Projekt „Sieben Kapellen“ der Siegfried und Elfriede Denzel Stiftung läuft gerade im Diözesanmuseum St. Afra eine Sonderausstellung.

  

"Heute für morgen handeln"

Neuer Kurs: ab Herbst/Winter 2021/22, Dauer ca. zwei bis drei Jahre

Die Bewahrung der Schöpfung ist eine zentrale Aufgabe von Pfarrgemeinden und kirchlichen Einrichtungen. Dieser Verantwortung gerecht zu werden und Umwelthandeln in kirchlichen Strukturen und Arbeitsabläufen zu verankern, gelingt am besten mit einem bewährten System, einem Umweltmanagementsystem.

Unser Ausbildungskurs richtet sich deshalb an Mitglieder von Pfarreien und kirchlichen Einrichtungen, die sich eine Zertifizierung mit Umweltmanagementsystemen wie „EMAS“ oder dem „Grünen Gockel“ überlegen. Die Teilnehmenden lernen mit dem Kurs schrittweise ein Konzept kennen, mit dem sie einen zielgerichteten Weg zur kontinuierlichen Verbesserung der Umweltleistungen ihrer Pfarrei/ Einrichtung gehen können.

Wir werden uns insgesamt neun Mal treffen, verteilt über den Zeitraum von zwei bis drei Jahren. Die Einheiten finden in den jeweiligen Pfarreien beziehungsweise den am Kurs teilnehmenden Einrichtungen statt.

Kosten: 150 Euro (zuzüglich Fahrtkosten).

Kursleitung: Andrea Kaufmann-Fichter, diözesane Umweltbeauftragte, und Siegfried Fuchs (Umweltberater aus Bad Neustadt/Saale).

Informationen gibt es bei den Umweltbeauftragten des Bistums Augsburg. 

Weiterführende Links zur Thematik:

Grüner Gockel

EMAS

 

Was gibt es sonst noch?

 

„Ein Brief an die Welt“

Zu diesem Thema kommen die Umweltbeauftragten gerne zu Ihnen in die Pfarrgemeinde. 

Gemeint ist damit die Enzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus. Worum geht es ihm damit? Was hat sie mit uns, mit unserem Alltag zu tun? Das sind Fragen, die wir gerne mit Ihnen besprechen – sei es in Form eines Vortrags, oder auch bei einer Halbtags- oder Ganztagsveranstaltung.

 

"Nachhaltig - was heißt das eigentlich?"

Auch über diese Frage kommen wir gerne mit Ihnen ins Gespräch. Der Begriff "Nachhaltigkeit" scheint ja geradezu zu einem Modewort geworden zu sein. Und doch kann eine nachhaltige Lebensführung sehr viel zu einer guten Zukunft beitragen. 

 

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann wenden Sie sich ganz einfach an die Umweltbeauftragten.

 

Fehlt Ihnen sonst noch etwas?

Haben Sie andere Themen, die Sie gerne behandelt hätten?  Dann kommen Sie doch einfach auf uns zu. Wir finden da sicher eine Lösung.