Elisabethenstiftung Lauingen
Die Lauinger Elisabethenstiftung, eine sozialtherapeutische Einrichtung für psychisch kranke Menschen, setzt sich für den Schutz der Artenvielfalt ein – ganz praktisch mit Störchen und Bienen. Die Störche sind dabei noch sehr neu: Erst im Februar 2023 wurde auf einem stillgelegten Kamin im Heimbereich der mit dem Diözesan-Caritasverband verbundenen Einrichtung ein Storchennest angebracht.
Das Projekt hatte Erfolg, mit den Störchen „Kasimir“ und „Elisabeth“ gab es schnell die ersten Bewohner. Die Freude war groß, als im Frühjahr vier Storchenküken geschlüpft sind.
Das zweite Projekt reicht bis in die Jahre zurück, als noch Ordensschwestern mit Bienenkörben Honig für die früheren Bewohnerinnen und auch den Konvent der Schwestern herstellten. Diese Tradition wurde vor einigen Jahren von den Gärtnern des Heimes und dem Pflegedienstleiter und stellvertretenden Geschäftsführer Walter Manz aufgegriffen. Und so gibt es auch heute wieder Bienen in der Stiftung, für die sogar mehrere Blumenwiesen angelegt wurden.
Dieses Projekt findet großes Interesse und wird deshalb unter dem Motto „Natur und wir“ therapeutisch begleitet. Die rund 250 Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtung, aber auch die Mitarbeitenden können dabei das Leben der Bienen und die Herstellung von Honig intensiv erfahren und kennenlernen.
Beide Projekte – Störche und Bienen – machen allen viel Freude. Sie haben das Miteinander der Hausgemeinschaft nachhaltig gestärkt und zu einem anderen Zugang zur Natur und zur Schöpfung beigetragen. „Wir haben die Schöpfung unseres Herrgotts in vielerlei Hinsicht neu wahrgenommen“, blickt die Stiftung deshalb mit großer Freude auf die beiden Projekte.