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Schöpfungspreis 2025

Malteser Hilfsdienst e.V.

17.01.2026 11:10

Der Malteser Hilfsdienst wird in den kommenden zwei Jahrzehnten in seiner Dienstelle in Memmingen hunderte Tonnen CO2 einsparen können. Möglich geworden ist dies durch die Installation einer neuen Grundwasserwärmepumpe in Kombination mit einer PV-Anlage. Diese neue Heizungsanlage wurde im Jahr 2024 in Betrieb genommen und wird zusammen mit der ebenfalls neu installierten PV-Anlage dauerhaft nachhaltig produzierte Energie zur Verfügung stellen.

Kern des Projekts: die neue Grundwasserwärmepumpe. (Bild: Malteser Hilfsdienst e.V.)

Diese dient zur Temperierung des Gebäudes, zum Laden der Elektro-Autos sowie zur weiteren Eigennutzung. Eine Grundwasserwärmepumpe ist im Vergleich zu Erd- oder Luftwärmepumpen besonders effizient, weil das verwendete Grundwasser das ganze Jahr über eine vergleichsweise hohe Temperatur von circa 10 Grad aufweist.

Betrieben wird die Wärmepumpe durch Strom aus der PV-Anlage. Auch der Strom für die zwei im Jahr 2025 installierten Ladestellen kommt von dort. Je nach Lage kann die PV-Anlage außerdem noch zusätzlichen Strom zur Verfügung stellen.

Die neue Energieversorgung wurde im Zuge von Baumaßnahmen realisiert. Neben der Wärmepumpe, die eine bisherige, bereits ältere Gasheizung ersetzt, wurde dabei auch die Heizungsanlage erneuert, wodurch vermehrt Niedrigenergie genutzt werden kann.

Die Energieeffizienz konnte damit deutlich gesteigert werden. Langfristig, auf die nächsten zwanzig Jahre gesehen, kann in Memmingen somit ein Großteil der erzeugten Energie selbst genutzt werden: Durch die neue Grundwasserwärmepumpe können in Kombination mit der PV-Anlage pro Jahr rund 29.000 kg CO2 vermieden werden; im Zeitraum von 20 Jahren beläuft sich dies sogar auf 580 Tonnen. Nicht einbezogen sind in dieser Berechnung die Einsparpotenziale, die sich aus der Erneuerung des kompletten Heizungssystems ergeben werden.

   

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