Pilgerheiligtum Schönstatt

Foto: Alexandra Höß

Im Jahr 2000 fand in Kühbach die Aussendungsfeier für das „Schönstatt-Pilgerheiligtum“ statt. Innerhalb eines Jahres hatten sich 40 Familien gemeldet, die jeden Monat von der Gottesmutter "Besuch" bekommen wollten. So konnten 4 Pilgerkreise gebildet werden, die das Pilgerheiligtum mit dem Bild „Dreimal wunderbare Mutter von Schönstatt“ jeden Monat etwa drei Tage lang bei sich in der Familie „aufnehmen“. Dessen Anwesenheit im eigenen Haus soll Ansporn sein für nette Gesten, aufmunternde Worte, einfach für eine bessere Atmosphäre in den Familien.

Auch im Pfr. Knaus-Heim wird ein Bild unter den Bewohnern herumgereicht. Dem Kindergarten St. Magnus wurden 4 kleine "Rucksackheiligtümer" übergeben. Diese können in den Gruppen zu den verschiedensten Anlässen verwendet werden. Außerdem können sie z. B. bei Geburtstagen den Kinder mit nach Hause gegeben werden.

Kontakt: Alexandra Höß, eMail: l.a.hoess@gmx.de

--- AKTUELLES ---

Krönungsfeier für die 4 Kühbacher und das Unterbernbacher Bild am 21.06.2015

Auf Anregung von Sr. Raphaela wurden am 21. Juni alle Marienbilder während einer Andacht feierlich gekrönt. „Wenn wir der Gottesmutter eine Krone schenken, schenkt sie uns eine Krone zurück. Eine geheime Krone auf jeder Stirn sehen, die Krone jener Würde, die Gott nicht nur Maria, sondern jedem Menschen schenkt“, so Sr. Raphaela. Rund 40 Pfarrangehörige aus Kühbach und Unterbernbach folgten der Einladung zu dieser Marienandacht in die Pfarrkirche nach Kühbach.

Nach der Begrüßung durch Sr. Raphaela und einem Eingangslied erfolgten mehrere Gebete zu Maria, abwechselnd vorgebetet von Silvia Gastl und Barbara Wagner. Nun folgte die Segnung der Kronen und eine Weihe an Maria. Nachdem alle Kronen auf den Bildern angebracht waren, bot Sr. Raphaela allen Gläubigen an, ihre Sorgen und Nöte aber auch Ihren Dank auf vorbereitete Zettel zu schreiben und diese in einen Krug zu geben. Sr. Raphaela nahm diesen Krug dann mit nach Schönstatt und legte alle Anliegen (ungelesen) der Gottesmutter zu Füßen. Nach einem weiteren Gebet und Liedern endete die eindrucksvolle Andacht mit einem eucharistischen Segen, gespendet durch Pater Georg aus Augsburg.Wenn Sie sich, liebe Pfarrangehörige, einem Pilgerkreis anschließen wollen, bitte wenden sie sich in Kühbach an Frau Alexandra Höß und in Unterbernbach an Herrn Martin Zeidler.

Text / Foto: Martin Zeidler / Helene Monzer

Sr. Raphaela informierte zur Krönung des Schönstatt-Pilgerheiligtums

Beeindruckend berichtete Sr. Raphaela Dambacher am 6. Juni nach der Vorabendmesse in der Großhauser Pfarrkirche vom Projekt Pilgerheiligtum Schönstatt. Dabei wird ein Gnadenbild der Schönstatt-Muttergottes innerhalb eines Monats in den bestehenden Pilgerkreisen von Familie zu Familie weitergereicht. In der Pfarrei St. Magnus in Kühbach sind vier Bilder und in der Pfarrei St. Martin Unterbernbach ist eins unterwegs.

Sr. Rafaela

Durch ein Liebesbündnis mit Maria, das Pater Josef Kentenich (1885-1968) und Jugendliche am 18. Oktober 1914 in einer kleinen Kapelle in Vallendar/Schönstatt schlossen, entstand der Gnadenort Schönstatt. Die Kapelle wird heute „Urheiligtum“ genannt und ist der Mittelpunkt der Internationalen Apostolischen Bewegung von Schönstatt. Etwa 180 originalgetreue Nachbildungen mit dem Gnadenbild der Dreimal Wunderbaren Mutter von Schönstatt gibt es auf allen Kontinenten. In Santa Maria, Brasilien, begann im Jahr 1950 durch Joào Luiz Pozzobon (1904-1985) das Apostolat der Pilgernden Gottesmutter von Schönstatt. Mehrere Millionen Menschen in ca. 90 Ländern sind verbunden in einem Netz der Liebe und des Friedens. Im Jahr 1997 begann in Deutschland das Projekt Pilgerheiligtum. An ca. 1.300 Orten nehmen katholische, evangelische und orthodoxe Christen die Gottesmutter von Schönstatt auf. Am 18. jeden Monats wird für alle Teilnehmer im Urheiligtum die heilige Messe gefeiert und täglich in ihren Anliegen gebetet.

Sr. Rafaela, Alexandra Höß und Martin Zeidler

„Christus hineintragen in alle Lebensbereiche, das ist unsere Berufung, so Sr. Raphaela. Das Gnadenbild will einladen, sein Herz der Gottesmutter auszuschütten, wenn es einmal im Monat für 2-3 Tage zu Besuch kommt. Es will einladen, für ein paar Minuten zur Ruhe zu kommen und den Alltag zum Festtag zu machen, Dabei gibt es keine Gebetsverpflichtung. Das Gnadenbild möchte einfach dort sein, wo sich das Leben abspielt, wo Chaos herrscht.“, so Sr. Raphaela.

Nunmehr soll Maria eine Krone geschenkt werden. Die Marienbilder werden hierzu in einer feierlichen Andacht am 21. Juni 2015, Beginn 14:00 Uhr, in der Pfarrkirche Kühbach mit einer kleinen Krone verziert. Alle Pfarrangehörigen der Pfarreiengemeinschaft Kühbach sind herzlich zur Mitfeier dieser Marienandacht eingeladen, Diese Andacht, mit eucharistischem Segen, wird gestaltet von Sr. Raphaela Dambacher, geistliche Begleitperson des Schönstatt-Pilgerheiligtums. Herzlich eingeladen sind auch alle Pfarrangehörigen, die sich dafür interessieren und bei einem Pilgerkreis mitmachen wollen.

Fotos/Text: Helene Monzer