Kirche "St. Johannes der Täufer" in Winden, Pfarrei St. Magnus Kühbach

Die ehemalige Schlosskapelle im Kühbacher Ortsteil Winden zu Ehren des Hl. Johannes des Täufers könnte noch aus dem späten Mittelalter stammen.

Kirche "St. Johannes d. Täufer" in Winden, Aussenansicht - Foto: Winfried Hermann

Die Kirche dürfte in den Jahren 1600 bis 1632 vom Ortsherren, dem Augsburger Benediktinerabt von "St. Ulrich und Afra", Johannes Merk, baock umgestaltet worden sein, wie dessen Wappen hoch über der Eingangtür verrät.
Im Turm hing bis zum 21. Mai 1942 eine Glocke mit 250 Kilogramm Gewicht. Sie wurde im 2. Weltkrieg für die Rüstung verwendet. Dafür läutet heute eine andere, ähnliche Glocke dreimal am Tag - früh, mittags und abends - zum Gebet, allerdings nicht mehr mit Handbedienung, sondern automatisch.

Literaturnachweis:
Die Texte zu den Kirchen und Kapellen wurden entnommen aus.
# Georg Dehio, Handbuch der dt. Kunstdenkmäler, Bayern III: Schwaben (München 1989)
# Karl Christl, 300 Jahre Barocke Pfarrkirche in Kühbach, 1989
# Rudolf Wagner, Kühbach
# und aus verschiedenen eigenen Veröffentlichungen der Pfarrei Kühbach

Kirche "St. Johannes d. Täufer" in Winden, Innenansicht - Foto: Winfried Hermann