Seniorenkreis Kühbach und Umgebung

 

 

Schon seit Februar 1993 gibt es den Kühbacher Seniorenkreis.

 

 

Die Verantwortlichen sorgen für ein abwechslungsreiches Programm bei den monatlichen Seniorennachmittagen im Kühbacher Pfarrsaal. Interessante Vorträge und Gäste, Bild- und Filmvorführungen, Lesungen, Faschingsfeiern, gemeinsames Singen garantieren ein buntes Programm. Zum gemütlichen Ausklang gibt es bei Kaffee und Kuchen immer auch genügend Zeit zum Ratschen.
Zudem werden Familiengottesdienste und Ausflüge organisiert.

 

Kontakt: Franz Czech, Tel. 08257 / 8444

 

Aktuelles Programm:

 

 

 

 

Hier können Sie das Jahresprogramm herunterladen: 

 

Die einzelnen Veranstaltungshinweise finden Sie auch unter der Rubrik "Veranstaltungen"!

 

 

--- Sonderaktionen --- 

 

 

 

 

 

 

 

--- AKTUELLES --- 

 

 

Seniorennachmittag am 4. März 2020

„Der Mensch denkt und Gott lenkt“

Das Thema war Programm. Denn schon vor Beginn war der Titel „Der Mensch denkt und Gott lenkt“ bei vielen Kühbacher Senioren an diesem Mittwochnachmittag mit direktem Weg in den Pfarrsaal vorgegeben. Bis auf den letzten Platz war der Pfarrsaal an diesem Nachmittag wieder gefüllt. Es lag sicherlich auch mit an der Referentin Sr. M. Raphaela, die hier in Kühbach und dem Umfeld schon einen kleinen Fanclub durch mehrmalige Besuche um sich aufgebaut hat.

Die im Sprachgebrauch so oft verwendete Redewendung wurde von Sr. M. Raphaela aus ihrem eigenen Leben mit passenden Geschichten humorvoll und noch dazu im schwäbischen Dialekt, vorgetragen. Auch Fragen, die sich so mancher Zuhörer im eigenen Leben oft gestellt hat, wo war Gott als Lenker in so manchem schweren Moment oder Lebensabschnitt? Ja und warum ist es nicht in eine andere Richtung gegangen?

Erklärungen zu Dingen und Ereignissen, die oft schwer mit Logik oder Naturwissenschaftlicher Betrachtungsweise zu verstehen sind, sollte man nach Aussage der Referentin mehr mit dem Glauben betrachten, um sie etwas besser zu verstehen.

Lieder zu ausgeteilten Texten von Sr. M. Raphaela brachten in den über 60 Minuten „Ruhe und Aufmerksamkeit Modus“ gehüllten Pfarrsaal anschließend viel Applaus und noch so manch kleines persönliche Gespräch mit der Referentin.

Alle Senioren hofften, dass sich bald wieder eine Gelegenheit ergibt, bei der Sr. M. Raphaela auch gern nach dem Motto „..Gott lenkt“ nach Kühbach kommt.

Kaffee, Kuchen und der Austausch von Kühbacher Neuigkeiten rundeten den informativen und sehr schönen Nachmittag ab.

[Text / Fotos: Franz Czech]

 

 

 

 

Seniorennachmittag am 5. Februar 2020

 

„Ü65 feiert im Pfarrsaal“

 

 

 

Dass die „Jungen Alten“ auch feiern können, zeigten sie beim Seniorentreffen am Mittwoch im Kühbacher Pfarrsaal. Pünktlich um 14:00 Uhr hatten sich viele Maschkerer mit Hut, farbiger Perücke, Stola und als Clown im Pfarrsaal versammelt. Die Tische waren für diesen Treff natürlich „Närrisch“ dekoriert, sodass beim ersten Anblick das Stimmungsbarometer schon leicht anstieg.

 

 

Das Aichacher Musik-Urgestein Senninger „Wiggerl“ brachte dann nach kurzer Zeit mit seinem Keyboard, den flotten Rhythmen und der Livemusik die Reihen zum Schunkeln. Mit Cha-Cha-Cha, Foxtrott und Walzer lockte er dann tanzfreudige Maschkerer auf die Tanzfläche.

 

 

Für die Lachmuskeln in den Tanzpausen gab Pfarrer Mahl und Schwester Irmengild, beide natürlich maskiert, ein paar „Pfarrsaal geeignete“ Witze zum Besten.

 

 

Bei Faschingskrapfen, Kaffee und guter Stimmung und dem Austausch von Kühbacher Neuigkeiten, hätte so mancher Senior gern noch etwas Überstunden in seinem Maschkerergewand gemacht. Der farbenfrohe, lustige und sehr gesellige Senioren-Nachmittag hat mal wieder gezeigt, dass es in Kühbach noch viele „junge Alte“ gibt.

 

Zum Thema „Bürgermeisterwahl“ wurde zur Erkundung von Interesse an einer Vorstellung beim „Seniorenkreis Kühbach“ aller Bürgermeisterkandidaten für einen geplanten Mittwochnachmittag im Pfarrsaal ein passendes Infoblatt verteilt.

 

[Fotos / Text: Franz Czech]

 

 

 

Seniorennachmittag am 8. Januar 2020

 

Rückblick auf die Treffen der einzelnen Monate in 2019“und „Polizist und Diakon“

 

Bis auf den letzten Platz war beim ersten Seniorentreffen im neuen Jahr der Pfarrsaal besetzt. Alle monatlichen Treffen aus 2019 mit den einzelnen Themen von Gesang, Ausflug, Bildung, bis zur stimmungsvollen Weihnachtsfeier wurden im Schnelldurchlauf mit Musik an der Leinwand präsentiert. Viele der Themen waren noch gut in Erinnerung und im Dezember waren sich alle einig, wie schnell das Jahr doch wieder vergangen ist.

Mit einem kurzen Schweigen, durchlaufenden Bildern von bereits Verstorbenen aus dem Seniorenkreis wurde dann zur zweiten Hälfte des Programms übergeleitet. Das Thema „Polizist und Diakon“, vorgetragen von unserem Diakon Michael Gastl, erweckte von der ersten Folie an großes Interesse.

 

 

Als Leiter des KDD (Kriminal Dauer Dienst) in Ingolstadt erzählte er über Zuständigkeiten, sowie den Einsatzbereich in den verschiedenen Landkreisen um Ingolstadt herum. Passend zu seinen Erzählungen präsentierte er Bilder aus seinem täglichen Aufgabenbereich mit teilweise unvorstellbaren Vorgängen, die man sich als „Normalbürger“ gar nicht vorstellen kann. So mancher der anwesenden Senioren und überzeugten „Sonntags-Tatortschauer“ drehte bei gezeigten Aufnahmen den Kopf ganz schnell zur Seite. Dabei betonte Michael Gastl, dass er bei der Bilderauswahl darauf geachtet hat, dass er nur die „fast normalen“ gezeigt hat.

Auch dass es in seinem Job nichts gibt, was es nicht gibt. Hier schlug er dann die Brücke passend zum Untertitel „Zwischen Alltag und Glaube“. Er erzählte, wie ihm nach einem Einsatz mit so schrecklichen Bildern im Kopf sein Glaube an Gott weiterhilft. Das Gebet, der Gang zur Kirche und das Anzünden von einer Kerze ist für ihn der Gegenpol und gibt ihm die Kraft, diese Dinge zu verarbeiten.

Am Ende wurde Michael Gastl mit viel Applaus verabschiedet.

Kaffee, Kuchen und der Austausch von Kühbacher Neuigkeiten rundeten den informativen Nachmittag ab.

[Foto/Text: Franz Czech]

 

 

 

Seniorennachmittag am 4. Dezember 2019

 

„Weihnachten steht vor der Tür“

Zwei lange weihnachtlich dekorierte Tischreihen und der leuchtend von den Ministranten aufgebundene Christbaum versetzten beim ersten Anblick jeden Besucher in vorweihnachtliche Stimmung. Brennende Kerzen auf den einzelnen Tischen, die von Sofie Hüttner mit viel Liebe und Herzblut gestaltete Weihnachtsdeko, sowie viele Platzerl und Weihnachtsstollen, machten einem das soo Kalorienkräftige nicht Naschen schwer.

 

 

 

Nach der Begrüßung von Pfarrer Paul Mahl und Bürgermeister Lotterschmid ging es nahtlos bei Punsch, Kaffee und Tee zum besinnlichen Teil über. Dieser wurde von der Ex-Kühbacherin Evi Pilnei mit Gesang und ihrer Gitarre, sowie Sofie Hüttner mit nachdenklichen und humorvollen Gedichten gestaltet. Bei einzelnen Liedern sangen auch die Kühbacher Senioren die an die Leinwand projizierten Texte, von denen oft nur die erste Strophe bekannt ist, auch die zweite und dritte Strophe der einzelnen Weihnachtslieder stimmgewaltig mit. Die Gschicht´n vom Lametta, das doch dem Sauerkraut so ähnlich ist, oder der Geschenke, die nach mehrfachen Tauschen am Ende dann wieder der Eigene bekommt, sorgten für viel Heiterkeit und Applaus.

 

 

Geschenke und kleine Dankeschön überreichte Pfarrer Paul Mahl den Seniorenkreis-Helfern für Ihre Tätigkeiten an den einzelnen Mittwochen und an Bettina Lechner vom KDFB Kühbach. Auch der Seniorenkreis Kühbach wurde von Bürgermeister Lotterschmid mit einer Zuwendung auf das Seniorenkonto für die aktive Seniorenarbeit in der Gemeinde Kühbach bedacht und erntete dafür viel Applaus. Weiter gab es vom Seniorenkreis-Team die Ankündigung für den neuen „Programm Flyer 2020“, dass die Aktion „Senioren wissen und haben mehr“ mit der Markt Apotheke Kühbach Herrn Roman Mayer (15% auf alle nicht rezeptpflichtigen Artikel) für 2020 ausgehandelt wurde.

 

 

Bettina Lechner, vom Katholischen Frauenbund Kühbach, der aus organisatorischen Gründen dieses Jahr mit dem Seniorenkreis zusammen gefeiert hat, bedankte sich bei Ihren anwesenden Mitgliedern für das Kommen.

Bei Punsch, mit vielen guten Feiertagswünschen und wie an allen Seniorenkreisen Mittwochen der vergangenen Monate wieder einmal zu viel „Kühbacher Gesprächsstoff“, ging es dann vom offiziellen Teil zum zwanglosen „Zama sitzen“ über.

[Text/Fotos: Franz Czech]

 

 

 

 

Seniorennachmittag am 6. November 2019

„Was geschieht mit unserem Müll“

 

 

Viel Information gab es aus erster Quelle eines Mitarbeiters der Augsburger Müllverwertung. Im voll besetzten Kühbacher Pfarrsaal wurden die wissbegierigen Kühbacher Senioren mit so manch bestehendem Vorurteil "es wird ja sowieso, alles verbrannt" aufgeklärt.

 

 

 

 

Herr Dieter Braun erklärte anschaulich und auch an Beispielen wie und warum es durchaus sinnvoll ist, auch in der grauen Tonne den Müll sorgsam zu trennen. Da gibt es die unterschiedlichsten Dinge, die in der Tonne zu finden sind. Am Beispiel „Eisenteile“ wurde deutlich, dass es sich hierbei um einen echten Wertstoff handelt, der nach dem Aussortieren zur Weiterverarbeitung für die AVA gewinnbringend verkauft werden kann. Was noch mehr überraschte, waren verschiedene Kunststoffarten, die überwiegend und auch aus Unwissenheit in der grauen Tonne landen. Da es nur mit großem Aufwand möglich ist, Kunststoffe zu unterscheiden, sie aber nach dem Sortieren teilweise als Öl Ersatz, z.B. bei der Zement Erzeugung, eingesetzt werden können, sind diese ein wertvoller Brennstoffzusatz, der gewinnbringend für die AVA und Ressourcen schonend für die Umwelt zu vermarkten ist.

 

 

 

 

Viele Balken und Zahlen zum Einzugsgebiet der AVA waren für so manchen Senior beeindruckend. Auch der logistische Aufwand, um unsern Ort Müll freizuhalten ist enorm und auch kaum zu erahnen, wenn wir alle 14 Tage die Mülltonne in unsere Einfahrt schieben und sehen, wie diese in den LKW mit der großen Trommel reingekippt wird.

 

  

 

Maria Dreiucker leitete dann wieder mit kurzer Geschichte zur Kaffeerunde über. Zur Aktion „Senioren wissen und haben mehr“ gab es wieder den Programm Flyer über die sich bei jedem Einkauf in der Marktapotheke Kühbach alle Mittwochsteilnehmer freuen können.

Beim Austausch von Kühbacher Neuigkeiten, ging der Senioren Nachmittag wieder zu Ende.

[Text/Fotos: Franz Czech]

 

 

Seniorennachmittag am 9. Oktober 2019

„Holunder Früher, Holunder Heute“

 

Bis auf den letzten Platz war der Kühbacher Pfarrsaal beim Vortrag am Seniorentreffen über die Gift- und Heilpflanze Holunder mit der überaus humorvollen Referentin Otillie Näßl besetzt. Schon die Einleitung, wie sie denn zu Ihrem Holunderwissen, den vielen verschiedenen Holunder Produkten und dann den Hofladen gekommen sei, ließ an der Antwort erkennen, dass der Umgang mit dem Holunder auch etwas Humorvolles haben muss.

 

 

 

 

Die vor ca. 40 Jahren kursierende BSE Krise und Unsicherheit auf dem eigenen Betrieb, begann mit einem kleinen experimentierten Holunderlikör und half bei der Überzeugungstaktik für einen neuen Erwerbszweig auf dem Hof. So giftig rohe Beeren auch sind, helfen sie im gekochten Zustand bei einer Vielzahl von Krankheiten und werden zur Vorbeugung in vielen Fällen eingesetzt. Auch in der Küche hat der Holunder zur Verfeinerung schon längst seinen Einzug gefunden. Bekannteste Variante war bei den Teilnehmern natürlich die Hollerkicherl.

 

 

 

 

Geschichten zum Holunderbusch, der früher als Haus- und Hofstrauch verehrt wurde und in vielen Mythen und Sagen verwurzelt ist, wurden von der Referentin humorvoll vorgetragen. Gerne werden die Blüten von Bienen und die Beeren für verschiedene Vogelarten als Nahrungsquelle verwendet und freuen sich über das wildwachsende Gehölz am Straßen- und Waldrand. Zum Abschluss gab es dann von Otillie Näßl auf dem Akkordeon passend zum Motto eine musikalische Einlage mit dem Titel „Weißer Holunder“, die sangeskräftig von allen Senioren unterstützt wurde.

 

 

 

 

Maria Dreiucker leitete an dem viel zu schnell vergangenen Nachmittag mit kurzer Geschichte zur Kaffeerunde über. Zur Aktion „Senioren wissen und haben mehr“ gab es wieder den Programm Flyer über die sich bei jedem Einkauf in der Marktapotheke Kühbach alle Mittwochsteilnehmer freuen können. Beim Austausch von Kühbacher Neuigkeiten, ging der Senioren Nachmittag wieder zu Ende.

[Fotos/Text: Franz Czech]

 

 

 

 

 

 

Seniorennachmittag am 4. September 2019 

Filmbeitrag zur Romfahrt 2018“

 

 

Nach 2 Monaten Urlaubspause startete der Seniorenkreis Kühbach mit vier Minis, die den Altersdurschnitt gleich um ein paar Jahre senkten, zu den restlichen Terminen für 2019 durch.

Tolle Bilder von der Ministranten-Wallfahrt 2018 mit passenden Erklärungen gab es im Wechsel von den vier Kühbacher Ministranten Carina Bauch, Kathrin Golling, Elisabeth Felber und Matthias Oberhauser. Angefangen beim Treffen zur Abfahrt am Kühbacher Marktplatz, dann vom Flughafen, aus dem Flugzeug und der Ankunft gab es die ersten Eindrücke von einem nicht alltäglichen Ausflug. Die vielen zu besichtigenden Orte, bei denen teilweise so viele Personen in der Warteschlange standen, dass es mehr Sinn machte, mal eine „Mussbesichtigung“ zu überspringen und die Cola am Straßenrand in einer Nebenstraße zu trinken. Das Gefühl und die Empfindungen, wenn Papst Franziskus mit seinem Papamobil fast in Griffweite langsam vorbeifährt, war für alle Vier ein so beeindruckendes Erlebnis, das man mit Worten nicht beschreiben kann.

 

 

Filmchen von verschiedenen Ereignissen, einem Kühbacher Ministrant, der von einem „Echten Sender“ ein Interview mit leicht verlegener Stimme und Blicken nach links und rechts, dann aber doch mit coolen Antworten gegeben hat, wurde auch mit nachhaltigem Schmunzeln der Vier gezeigt. Viel Pizza, eine Menge Spaß zu ganz viel Eindrücken war das Fazit nach den anstrengenden Rom-Tagen. Das Hoffen und dabei sein zur nächsten Ministranten Wallfahrt 2022 war die Schlussfolie und das Ende des Vortrags.

Als Zugabe gab es den auf Film verewigten „Hubschraubertanz“, den sie bei der Ankunft am Markplatz Kühbach mit Hinzuziehen von Pfarrer Mahl und den Ministranten-Eltern aufführten. Mit viel Applaus wurden die vier „Jungen“ von den Senioren dann verabschiedet.

 

 

Maria Dreiucker leitete mit einer kurzer Geschichte zur Kaffeerunde über und natürlich gab es auch wieder die Aktion „Senioren wissen und haben mehr“, über die sich bei jedem Einkauf in der Marktapotheke Kühbach alle Mittwochsteilnehmer freuen können. Beim Austausch von Kühbacher Neuigkeiten ging der Senioren Nachmittag wieder zu Ende.

[Fotos/Text: Franz Czech]

 

 

 

 

 

Seniorennachmittag am 5. Juni 2019 

„Bilder für Schlau Schauer“

 

Gespannt und gut vorbereitet waren die Kühbacher Senioren zum monatlichen Senioren Treffen „Wie gut kennen Sie Kühbach“.

 

 

Nach der Aufstellung zum Gruppenfoto für die Teilnahme beim Bistumswettbewerb „Schöpfung bewahren - heute für morgen handeln“ ging es dann flott weiter im Nachmittagsprogramm.

Die an der Leinwand gezeigten Bilder waren alle aus dem Umfeld der Kühbacher Senioren. Es handelte sich teilweise um detaillierte Aufnahmen von Gegenständen, die jedem Einzelnen in seinem Umfeld schon oft und teilweise sogar täglich begegnen. Genaues schauen und etwas raten war dann angesagt, als sich das mit kleinen Quadraten abgedeckte komplette Bild immer mehr durch aufklappen der einzelnen Quadrate bis zur vollständigen Darstellung zeigte. Zu sehen waren dann, die Einkaufswagen beim Discounter, der Opferstock in der Kirche, die Stühle im Wartezimmer beim Hausarzt, der Eingangsbogen zum Zugang in die Apotheke usw.

 

 

Das fröhliche Miträtseln und das damit verbundene Erfolgserlebnis beim vorzeitigen Erkennen des gesuchten Motives löste dann fast einen Wettbewerb mit vorzeitigen Zwischenrufen unter den Schlau Schauern aus. Das lange Ohhoo und Ahhaa durfte nach der Auflösung des Bildes natürlich auch nicht fehlen.

Mit einer Geschichte von Maria Dreiucker wurde die Kaffeerunde eröffnet und natürlich gab es auch wieder die Aktion „Senioren wissen und haben mehr“ über die sich bei jedem Einkauf in der Marktapotheke Kühbach alle Mittwochsteilnehmer freuen.

Beim Austausch von Kühbacher Neuigkeiten, ging der Senioren Nachmittag wieder zu Ende.

 

[Fotos/Text: Franz Czech]

 

 

 

Seniorennachmittag am 8. Mai 2019 

Kindergarten besucht Senioren

 

Einen sehr schönen Auftritt gestalteten die Erzieherinnen und die Kinder vom Kindergarten St. Magnus nebenan.

So manch kleinem Darsteller war nach dem Einmarsch und der passenden Platzsuche im Pfarrsaal die Aufregung ins Gesicht geschrieben. Einige waren mit dem Suchen nach Oma oder Opa so beschäftigt, dass sie manche Worte im einstudierten Text vergessen haben. Die ausgesuchten und vorgetragenen Lieder wie u.a. das Fliegerlied, Summ, summ, summ, ermunterten die Senioren reihenweise mitzumachen und stimmgewaltig nach vorgegebenem Text auf der Leinwand die Lieder mitzusingen. Bei der geforderten Zugabe war dann die Aufregung schon lange verflogen und der Blick richtete sich eher mehr zum echt verdienten Erfrischungsgetränkt (mit Strohhalm und der Sonne drauf). Viel Applaus gab es anschließend beim Ausmarsch für die Mühe der Erzieherinnen und natürlich für die kleinen Darsteller.

 

 

Eine Dame in der Runde, machte dann noch darauf aufmerksam, dass Taggleich vor 74 Jahren das Kriegsende (8. Mai 1945) war und sie sich noch gut an diesen Tag erinnere. Viele der Senioren haben diese Zeit durchlebt und könnten in unserer immer schnelleren, doch so wichtigen und teilweise nur noch egoistischen Zeit den „Jungen“ ein paar Ratschläge mit auf den Weg geben.

Dem Motto entsprechend „Wo man singt da lass dich nieder“ wurde der Nachmittag weiter gestaltet. Das Singen von Volksliedern mit passendem Text an der Leinwand machte Spaß und die Zeit bis zur Kaffeerunde ging mal wieder fast zu schnell vorbei.

Auch Maria Dreiucker erntete zu ihrem vorgetragenen Gedicht „Gut gerüstet“ zum anstehenden Muttertag viel Applaus.

Natürlich gab es wieder die Aktion „Senioren wissen und haben mehr“ über die sich bei jedem Einkauf in der Marktapotheke Kühbach alle Mittwochsteilnehmer freuen.

Bei Kaffee und Kuchen und Austausch von Kühbacher Neuigkeiten, ging der Nachmittag wieder zu Ende.

[Fotos/Text: Franz Czech]

 

 

 

Aktion
"Senioren wissen nicht nur mehr, sondern haben auch mehr"

 

 

Das ist der 15% Rabatt für alle Seniorenkreisbesucher in der Kühbacher Marktapotheke!!

Gültig auch Monatsübergreifend und es gibt an jedem Seniorenmittwoch in 2019 (auch beim Ausflug am 10. April) einen neuen dazu!

 

 

 

 

„Schöpfung bewahren - Heute für Morgen handeln“

Der Seniorenkreis Kühbach nimmt am Bistumswettbewerb „Schöpfung bewahren - Heute für Morgen handeln“  teil und pflanzt eine Blumenwiese zwischen den Pfarrgebäuden und dem Zugangsweg zum Kindergarten an.

 

 

 

 

Halbtagesausflug am 10. April 2019

 

Seniorenausflug zum „Bumbaur“ und zur Klausenkapelle St. Maria

 

Eine „Überlandfahrt“ suchten sich in diesem Jahr die Kühbacher Senioren für Ihren Halbtages Ausflug aus. Im bis auf den letzten Platz besetzten roten 3-Achser Bus, mit dem Team „Golling“ (Thomas am Lenkrad, Claudia als Reiseorganisation/Begleitung), ging die Fahrt Richtung München. Kurvenreiche, teilweise durch kleine Ortschafen am Straßenrand und dem erhöhten Ausblick bei der Vorbeifahrt einzelner Gärten, machten die Fahrt schon zu einem Erlebnis.

 

 

Der erste Stopp war Nähe Markt Indersdorf am Rand des Glonn-Tales beim Bauernhof-Café „Bumbaur“. Bei einer riesigen Auswahl am Kuchenbuffet, der anschließend gemütlichen Runde im reservierten Nebenzimmer verflog die Zeit wie im Flug. Auch beim anschließenden Rundgang durch den Hofladen fand so mancher Senior noch schnell ein kleines Mitbringsl für Dahoam.

 

 

Weiter ging die Fahrt Richtung Haimhausen. Dort wartete bereits eine Kirchenführerin, die über das zweite Ziel - der Klausenkapelle St. Maria - viel zu erzählen hatte. Der Innenraum dieser Kapelle besteht fast ausschließlich aus Baumrinde, Schuppen von Tannenzapfen, Kieselsteinen und Muscheln. Diese Kapelle ist auch im Haimhauser Umfeld als "Butzküahkapelln" bekannt.

 

 

Nach der Aufstellung zum Gruppenfoto ging es dann wieder Richtung Bus zur Heimfahrt. Im großen Bus wiederum auf engen kurvigen Straßen wurde dann jeder Teilnehmer mit einem kleinen 0,3 er Bierchen „James“ aus dem Sortiment der Haimhauser Brauerei versorgt, und zur Seniorenkreisaktion „Senioren wissen und haben mehr“ wurde der monatliche Rabattgutschein für die Marktapotheke Kühbach an alle Teilnehmer verteilt.

[Fotos/Text: Franz Czech] 

 

 

Seniorennachmittag am 6. März 2019

 

 

„Leben bejahen sterben akzeptieren“

 

 

Bis auf den letzten Stuhl war bei dem Thema „Leben bejahen sterben akzeptieren“ beim Seniorenkreis Treffen der Kühbacher Pfarrsaal besetzt.

 

Die Referentin und ausgebildete Palliative Care Fachkraft, Frau Christine Neukäufer vom Caritasverband Aichach-Friedberg berichtete über verschiedene Themen, die in Form einer Beratung oder Begleitung von hauptamtlichen oder von ehrenamtlichen Helfern der Organisation bis zu einem würdevollen Sterben zur Verfügung stehen. Dabei ist die Hospizbewegung heute eine Organisation, die mit ihren geschulten Mitarbeitern versucht, den Schwerkranken und Sterbenden ein möglichst menschenwürdiges Leben bis zuletzt zu ermöglichen.

 

Im Mittelpunkt stehen dabei persönliche Lebensqualität und das Recht auf Selbstbestimmung. Schöne Beispiele aus der Praxis und der täglichen Begegnungen, wie z.B. einer zu begleitenden Frau, die mit ihrem Tumor im Gesicht sich nicht schön genug fand, um vor Gott zu treten, dann aber mit Absprache der Ärzte dennoch geholfen werden konnte, um würdevoll sterben zu können, lockerten den nicht so alltäglichen Vortrag zum Leben und Sterben auf.

 

Für Fragen zur ehrenamtlichen Hilfe stand Frau Cornelia Königsberger zur Verfügung. Die Fragen wie, wann und wo kann ich diese Leistungen in Anspruch nehmen, wurden ausgiebig von den beiden Referentinnen beantwortet. Wichtig ist in dem Zusammenhang noch zu wissen, (Text aus Flyer) „Das St. Afra Hospiz lehnt aktive Sterbehilfe und Lebensverlängerung um jeden Preis ab“.

 

Im Anschluss berichtete Herr Michael Gastl mit dem Untertitel „Ein Leben zwischen Kripo und Kirche“ über seine Stationen auf dem Weg zum Diakon, zu diesem er im Oktober 2019 vom Bischof im Ausburger Dom geweiht wird und wie danach seine künftige Tätigkeit im kirchlichen Gemeindeleben Kühbach aussieht.

 

 

Bei Kaffee und Kuchen und der Aktion „Senioren wissen und haben mehr“ wurde wieder der Rabattgutschein ausgeteilt.

 

 

Zum Thema „Leben bejahen und würdevoll sterben“ gab es natürlich noch ausgiebige Diskussionen und viele der Senioren hatten auch nach dem Nachmittag noch eine Menge ihrer eigenen Gedanken dazu.

 

[Text/Fotos: Franz Czech]

 

 

Seniorennachmittag am 6. Februar 2019

 

„Faschingsgaudi mit Jung und Alt

 

Wie jedes Jahr feierte der Seniorenkreis Kühbach diesmal unter dem Motto „Faschingsgaudi mit Jung und Alt“.

 

 

Nach dem einstimmen und der ersten Schunkelrunde zur Musik von Alois und Dieter folgte gleich der nächste Programmpunkt. Mit viel Applaus wurde bei flotter Musik der Einmarsch vom Nachwuchs der Paartalia Aichach begrüßt. Die Vorführungen haben von der ersten Minute an die Senioren begeistert. Eine Geschichte mit den vielen kleinen Wichteln, die Tanzeinlagen der Feen oder die Hebefiguren der schon etwas Größeren waren einfach toll zum Zuschauen.

 

 

Viel Applaus gab es für die coolen Jungs und dessen Pyramide, für die fast die Höhe den Pfarrsaal nicht ausreichte. Respekt auch für die Paartalia Mamis, Papas und Trainer, die „ihre Jungen“ für so eine schöne Sache begeistern können und sicherlich auch viel Zeit dafür investieren. Mit viel Applaus und bei manch so einem kleinen Wichtel abgefallene Anspannung wurden die „Jungen Paartalier“ von den Senioren beim Ausmarsch verabschiedet.

 

 

Weiter gings mit Livemusik und alten Schlagern aus der Zeit, bei denen bei so manchem Senior Erinnerungen an die Faschingszeit in seiner Jugend erwachten. Von vielen der Lieder war der Text noch aus alten Zeiten bekannt und es machte sichtlich Spaß, als leicht verkleideter Maschkerer und in ausgelassener Faschingsstimmung da mitzusingen und zu schunkeln. Eine vollverkleidete Biene Maya entsprechend zum Volksbegehren war auch im Saal, die ohne viel zu zögern und mit viel Summen gleich zur Polonaise aufforderte und diese anführte.

 

 

Bei Faschingskrapfen, Kaffee und guter Stimmung hätte so mancher Senior gern noch etwas Überstunden in seinem Maschgerer-Gewand gemacht.

Als letzten Programmpunkt gab es die Vorstellung und Verteilung eines Rabattgutscheins für alle Seniorenkreis-Teilnehmer, die sich an den einzelnen Mittwochen im Pfarrsaal einfinden, welcher mit der Marktapotheke Kühbach ausgehandelt wurde. Apotheker Roman Mayer stand persönlich für Fragen zur Einlösung des Seniorenkreis-Rabatts zur Verfügung.

 

[Text/Fotos: Franz Czech] 

 

 

 

Seniorennachmittag am 9. Januar 2019

 

 

„Rückblick auf die Treffen in 2018“ und „Kühbach - als wir noch jünger waren“

 

 

Im voll besetzten Pfarrsaal starteten die Kühbacher Senioren ihre Nachmittagstreffen im Jahr 2019. Zum Auftakt gab es den traditionellen Rückblick der Seniorennachmittage aus dem Jahr 2018.

 

 

Alle monatlichen Treffen und übers Jahr verteilte Themen von Gesang, Ausflug, Bildung, Jubiläum bis zur stimmungsvollen Weihnachtsfeier wurden im Schnelldurchlauf mit Musik an der Leinwand präsentiert. Dass Senioren nicht nur ernst sein können und auch mal über sich selbst, oder den Stuhlnachbar lachen können, zeigten einzelne Bilder, auf denen so mancher ganz groß an der Leinwand rauskam. Auch teilweise eingeblendete Sprechblasen lockerten die Präsentation bei den Teilnehmern auf und sorgten für Schmunzeln bei den Besuchern.

 

 

Im nächsten Programmpunkt präsentierte Franz Kurrer aus der Nachlasskiste seines verstorbenen Vaters eine Reihe Bilder aus Kühbach. Diese reichten teilweise zurück bis in die 30iger Jahre. So mancher der Senioren erkannte auf den gezeigten Bildern aus den unterschiedlichsten Festen dieser Zeit sich selbst oder einen schon längst verstorbenen Bekannten wieder.

Karl Böck zeigte ebenfalls Dias aus alten Kühbacher Tagen. Viele Anlässe, wie die Einweihung der Schule 1972, Feuerwehrjubiläen und kirchliche Feste kommentierte er mit passenden Jahreszahlen und mit Namen längst verstorbener Personen aus dem Gemeindeleben.

 

 

Leider war der zeitliche Rahmen bei so einem „Seniorennachmittag“ begrenzt und für so viel Information bei weitem nicht ausreichend. Viele der Aufnahmen sind Dokumente der Zeitgeschichte von Kühbach und haben gezeigt, wie solche Bilder aus der guten alten Zeit Freude beim Betrachten machen.

Bei Kaffee und Kuchen wurde dann ausgiebig über gesehene Personen und Festlichkeiten der vergangenen Zeiten diskutiert, aber auch festgestellt, wie schnell 30, 40, oder 50 Jahre doch vergangen sind.

 

[Text/Fotos: Franz Czech]

 

 

Seniorennachmittag am 5. Dezember 2018

 

„Stade Zeit

 

Unter dem Motto „Stade Zeit“ stand am Mittwoch der Kühbacher Seniorentreff im Pfarrsaal.

 

 

 

 

Als tolle Sache betonte Franz Czech bei der Begrüßung die Möglichkeit, diese Weihnachtsfeier mit nur Kühbachern zu gestalten. Die 7 Bläser vom Musikverein Markt Kühbach e.V. zauberten mit musikalischen Beiträgen wie „Tochter Zion“ schon nach den ersten Klängen passende Weihnachtsstimmung in den Saal. Die vorgelesenen Geschichten von Ida Rössig (Haslangkreit) und Sophia Harrer brachten dann so manchen Senior zum Schmunzeln. Der von Ministranten geschmückte Christbaum und die von den Helfern weihnachtlich dekorierten Tische zauberten dazu Adventsstimmung in den Pfarrsaal.

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch, dass sich die „Jungen“ ob Musiker, die beiden Vorlese-Mädl´s oder die Ministranten für so eine „Seniorenveranstaltung“ an einem Mittwochnachmittag einbringen, ist ein Beispiel dafür, dass es mit der Jugend von heute nicht so schlecht aussieht wie oft in den Schlagzeilen oder bei RTL berichtet wird. 

 

Ein Dankeschön und kleine Geschenke für alle übers Jahr fleißigen Mittwochs-Helfern gab es vom Pfarrer Paul Mahl. Unser Kühbacher Bürgermeister Hans Lotterschmid schloss mit Dankesworten den offiziellen Teil ab und die Helfer standen mit Punsch/ Kaffee/Tee und Stollen zum Servieren schon bereit.

 

 

Damit endete der offizielle Teil des letzten Treffens im Jahr 2018. Franz Czech bedankte sich bei den Senioren, die übers Jahr so zahlreich anwesend waren und hofft, dass im nächsten Jahr an den Seniorentreffen wieder alle Stühle bei den Treffen besetzt sind. 

 

 

[Text/Fotos: Franz Czech]

 

 

Seniorennachmittag am 7. November 2018

 

„Bürgermeister Info aus erster Hand“
und
„25 Jahre Seniorenkreis“

 

Eine Doppelveranstaltung feierten die Kühbacher Senioren im voll besetzten Kühbacher Pfarrheim.

 

 

 

Nach kurzer Begrüßung wurden die Senioren bei diesem Treffen und dem 25-jährigen Jubiläum als erstes vom Referenten Hans Lotterschmid mit Zahlenmaterial und zukünftigen Vorhaben aus der Gemeinde informiert. So mancher der Senioren staunte nicht schlecht, wie die Zahlen mit den sechs Nullen (Millionen) von Einnahmen und Ausgaben in so einem Gemeindehaushalt hin und her geschoben und verteilt werden. Bürgermeister Lotterschmid nahm diese Gelegenheit wahr, um auch die älteren Mitbürger, die eher selten auf Gemeindeversammlungen anzutreffen sind, direkt anzusprechen. Auch die Möglichkeit, direkt an ihn Fragen zu stellen, wurde natürlich bei dieser Gelegenheit genutzt. Er betonte, dass die Senioren jetzt schon exklusive Informationen haben, die erst in den nächsten Gemeindeversammlungen vorgetragen werden.

 

 

Ein weiterer Programmpunkt war die kleine Andacht von Pfarrer Paul Mahl und die Segnung einer Gedenkkerze für den Seniorenkreis. Nach dem Entzünden der Kerze durch Schwester Irmengild wurden bei einer Schweigeminute mit gefühlvoller Hintergrundmusik von Maria Golling auf dem Klavier Bilder von bereits verstorbenen Senioren aus dem Seniorenkreis an der Leinwand eingeblendet. Auch der Spruch auf der angefertigten Kerze „Nur weil du nicht mehr unter uns bist, haben wir dich nicht vergessen“ und die musikalische Gestaltung von Maria Golling (Klavier) und Alexandra Höß (Kontrabass) trug zum stimmungsvollen Teil bei.

 

 

Etwas zur Aufheiterung gab es anschießend mit einem Kurzfilm im Zeitrafferformat mit dem Titel „Vor und nach so einen Seniorennachmittag“, in dem die Anfahrt und die Tätigkeiten für einen Seniorenmittwoch in Windeseile mit ganz vielen kleinen schnellen Schritten der Helfer dargestellt wurde.

 

 

Gelegenheit für ein Dankeschön an die ehrenamtlichen „Flotten Helfern“, ohne die solche Veranstaltungen nicht möglich wären, gab es in Form von Gutscheinen. Unser Hauslieferant am Ort „Bäckerei Egger“ zeigte sich mit der respektablen Kuchenspende für dieses Fest sehr großzügig. Auch Bürgermeister Hans Lotterschmid stockte das Seniorenkonto mit einem dreistelligen Betrag auf. Das Treffen endete mit einer Bilderpräsentation aus alten Zeiten, in der die Ehrengäste Thekla Ullmann, Alfons Widmann und Maria Dreiucker, die die Leitung des Seniorenkreises Kühbach Inne hatten.

Mein Wunsch als deren Nachfolger ist, dass beim 30-jährigen Seniorenkreis-Jubiläum jeder den gleichen Stuhlnachbar wie an diesem schönen Fest wiederfindet.

[Text/Fotos: Franz Czech]

 

 

Seniorennachmittag am 10. Oktober 2018

„Schlepper aus Opas Schuppen“

 

Viele Erinnerungen gab es an die gute alte Zeit in der Landwirtschaft. Alte Mähdrescher mit einer Schnittbreite von 1,70 Meter und einem Motor vom VW Käfer mit 34 PS, Traktoren und Bindemäher mit Lanz Bulldog, wie sie im Einsatz waren, knatterten über die Leinwand.

 

 

Einige der Senioren erkannten sehr schnell Gerätschaften aus ihrer „Jugend“, die zur damaligen Zeit immer mehr Arbeitserleichterungen in die sehr schwere Arbeit in der Landwirtschaft brachten. Auch wurden Erinnerungen an verschiedene „Großbauern“ am Ort wach, die damals schon so hochmodern ausgestattet waren und es eine Sensation war, als ein Lanz durch die Straße knatterte.

 

 

Maria Dreiucker mit einem kleinen Vortrag zum Dialekt rundete den kleinen Filmenachmittag ab.

 

 

Bei Kaffee und Kuchen, und natürlich vielen Geschichten über die guten alten Zeiten ging der Nachmittag wieder zu Ende.

 

[Text/Fotos: Franz Czech]

 

 

Seniorennachmittag am 5. September 2018

Redensarten und ihre Bedeutung

Wissenswertes von Berta Huber

 

 

Im voll besetzten Pfarrsaal konnte so mancher Senior bei dem Vortrag von Berta Huber noch einiges dazu lernen. Vor Kaffee und Kuchen wurden eine ganze Menge Begriffe wie „Morgenstund hat Gold im Mund“ etwas näher beleuchtet. Die die automatisch und ohne nachzudenken angewandten Redewendungen in unserem täglichen Sprachgebrauch fallen oft gar nicht mehr auf.

 

 

„Senioren aktiv“ könnte der Untertitel der Veranstaltung gewesen sein, nachdem alle Senioren beim Vortrag mit eingebunden waren. Da Berta Huber nur einen Teil der Redewendung vorgab und die Senioren dann aufforderte, diese zu ergänzen, machte es eine Menge Spaß, wenn man es richtig wusste. Anschließend gab es dann von der Referentin zur kompletten Redewendung die Entstehung und Hintergrundinformation. Um Redewendungen passend einzusetzen bedarf es schon etwas Wissen zur deutschen Sprache und auch zu Doppeldeutigkeiten, die sich sehr oft dahinter verbergen.

 

 

Viel Applaus gab es noch für ein paar profimäßig vorgetragene Witze zum Abschluss des Vortrages. Bis zum ausgegebenen Kaffee und Kuchen heiterte Maria Dreiucker mit einer vorgetragenen Geschichte „Der heitere Kurgast“ die Runde auf. Eva Pilnei sorgte anschließend mit toller Stimme und dem Gesangsbeitrag „Ein schöner Tag“ (Amazing grace) für „Zugabe“-Rufe und viel Applaus.

 

[Text/Fotos: Franz Czech]

 

 

Seniorennachmittag am 6. Juni 2018

„Kultur prägt Landschaft“

Fotos aus dem Wittelsbacher Land

 

 

Sehenswert und mit der „Amazon“ Bewertung ★★★★★ konnten die Kühbacher Senioren Bilder aus dem Wittelsbacher Land genießen.

 

 

Erika Probst vom Fotoclub Aichach begeisterte die anwesenden Gäste mit ihren unterschiedlichsten Bildern an der Leinwand. Einzelne Nahaufnahmen von Pflanzen, die immer weniger Möglichkeiten haben, sich am Wegrand auszubreiten, oder Hohlwege, die über die Zeit zugefüllt werden und nach Jahren dann nicht mehr vorhanden sind. Auch ein Gartentür´l zum Weg in den Wald hat sie mit ihrer Kamera eingefangen. Die vielen in der Gegend aufgestellten Wegkreuze und Marterl sind mit dem Blauweißen Bayrischen Himmel auf ihren Fotos sehenswert.

 

 

Von manchen solchen Foto-Objekten, die sich teilweise auch am Straßenrand befinden, wusste Erika Probst auch von den einzelnen Schicksalen, die sich dahinter verbergen, zu berichten. Mit der Erkenntnis, dass auch Zeit sowie die Gesellschaft die Landschaften verändern und es dennoch unendlich viele schöne Flecke im Wittelsbacher Land gibt.

 

 

Nach einer Gedichteinlage von Maria Dreiucker über die Oma von früher und heute, ging der Nachmittag zu Ende. Großen Applaus gab es für die Referentin Erika Probst, die mit ihren 91 Jahren auch so manches Foto aus sportlicher Perspektive, wie dem Blickwinkel aus der Hocke zeigte, auch den Beamer und Laptop im Griff hatte.

 

 

 

[Text/Fotos: Franz Czech]

 

 

Seniorennachmittag am 9. Mai 2018

„Ois is im Dirndl verpackt“

 

 

Natürlich im Dirndl begrüßten pünktlich um 14:00 Uhr Rosa Karger mit Gitarre und Anita Rottenkolber die Kühbacher Senioren im Pfarrsaal. Zur Einstimmung gab es eine kurze Vorstellung der Beiden, die in Sachen Volksmusik und Brauchtum weit über ihren Schwerpunkt Holledau im Bayrischen Raum engagiert sind. Ob Funk und Fernsehen, Wirtshaussingen oder das Volksmusikspektakel in der Stadt Regen im Bayrischen Wald, an dem 50.000 Besucher und 2500 Musikanten für den Ausnahmezustand sorgen, da sans a mit dabei.

 

 

Zügig ging es dann im Programm weiter. Mit den Senioren im Blick, die Tonart auf der Gitarre vorgegeben, wurde das erste Lied vom „Lustigen Zigeunerleben“ angestimmt und mit Text auf der großen Leinwand zusammen gesungen. Weiter ging es im Programm mit vorgetragenen Witzen, viel Musik und stimmlich perfekt gesungenen Liedern von Rosa und Anita.

 

 

Nach kurzer Kaffeepause, durchatmen und einem Gedicht von Maria Dreiucker vom „Charivari“, ging es dann flott in die zweite Hälfte des Nachmittags. Das „Mitmachlied“ „Hob i Geld, hob i d´Uhr hob i´s Hosentürl zua…“ sorgte für Bewegung, Sangesfreude und viel Spaß bei den Senioren.

 

 

Leider ging der Nachmittag, trotz „Überstunde“, wieder viel schnell zu Ende. Mit den musikalischen Zugaben und einem „Pfüa Gott Lied“ sorgten die beiden bei so manchen Senior für Gänsehaut und der Bemerkung, „des san aber scho richtige Profis“ für ein tolles Nachmittagserlebnis, das, wie alle hoffen, mal wieder im Kühbacher Seniorenprogramm steht.

 

[Text/Fotos: Franz Czech]

 

 

Seniorennachmittag am 25. April 2018

Vortrag in Zusammenarbeit mit der KAB Kühbach

„Dohoam is Dohoam“, das war bei der KAB-Seniorenkreis-Veranstaltung im Kühbacher Pfarrheim die erste Folie und Überschrift an der Leinwand. Breit gefächert und ausführlich wurde das Thema „Welche Hilfen gibt es im Alter“ von 4 Damen der Caritas-Sozialstation Aichach vorgetragen.

 

Das Caritas-Team, v.l.n.r Beate Moser, Sonja Jakob, Silke Boje, Eleonore Stadlbauer

Von Zuschüssen für einzelne Leistungen zu Umbaumaßnahmen von Wohnung oder Haus bis zur Funktion und Reichweite des Hausnotrufs, der für manchen Senior sicherlich eine gute Sache sein kann, wurden viele Fragen beantwortet. Auch bei einer anstehenden Zuordnung von Pflegestufen besteht die Möglichkeit, sich Unterstützung vom fachkundigen Personal der Caritas-Sozialstation zu holen.

 

 

Bei der kleinen Kaffeepause und Diskussion zum neu erworbenen Wissen waren sich alle Senioren mit der Überschrift „Dahoam is Dahoam“ zur Pflege schnell einig, dass dies der Idealzustand ist. Mit ausgegebenem Informationsmaterial und Applaus für das Caritas-Team aus Aichach endete der sehr informative Nachmittag zur Ambulanten Pflege.

 

 

[Text/Fotos: Franz Czech] 

 

 

Seniorenausflug am 18. April 2018 nach Göggingen

 

 

Fast pünktlich starteten die Kühbacher Senioren zu ihrem jährlichen Halbtagsausflug. Beim perfekten  Ausflugswetter bei 20 Grad und im „VIP Class“ Bus blieben auf dem Weg zum Kurhaus Göggingen  keine Wünsche offen.

Die Busbegleiterin, Frau Barbara Albin, bereitete mit ihrer Vorabinformation schon bei der Fahrt alle Teilnehmer etwas zum geschichtlichen Hintergrund des Reiseziels vor.

 

 

Bei der Ankunft wurden wir dann von Frau Barbara Kreuzer, einer couragierten Stadtführerin, bereits erwartet. Die Geschichte des Kurhauses Göggingen, von der Eröffnung im Jahre 1886 über die verschiedenen Verwendungszwecke vom Kino, Kegelbahn, Gartenlokal, einem Baulager bis zur Zerstörung 1972, war hoch interessant. 

 

 

1988 begann die vollständige Sanierung, die bis 1996 dauerte. Für die damalige Zeit mit erstaunlich vielen Variationsmöglichkeiten, um Veranstaltungen durchzuführen, macht es für Künstler der unterschiedlichsten Art zu einem Anziehungspunkt im Augsburger Raum.

 

 

Nach kurzem Stopp, fast um die Ecke im Park Cafe Hessing bei Kaffee und Kuchen, ging es dann weiter zur  Kirche St. Johannes.

 

 

Die von Friedrich Hessing und  Hofbaumeister Jaen Keller zwischen 1890 und 1893 erbaute „Simultankirche“ (Gotteshaus für beide Christliche Religionen) versetzte so manchen Senior ins Staunen. Herr Nikolaus Bernhard erklärte die Vorstellung von Hessing, dass zur ganzheitlicher Medizin und dem Wohlbefinden auch der Glaube und die Seelsorge wichtige Punkte sind. Der direkte Weg von Klinik zur Kirche und die freie Fläche zwischen Sitzbänken und dem Altar, vorgesehen für Rollstühle, früher auch Krankenbetten, bestätigen dies.

Nach einem gemeinsam gesungenen Lied und kurzem Innehalten, ging es dann zur Bushaltestelle und Richtung Heimweg.

[Text/Fotos: Franz Czech] 

 

 

Seniorennachmittag am 7. März 2018

 

„Wasser, viel zu wertvoll um es nicht zu schützen“

Mit viel Herzblut startete Rupert Reitberger im voll besetzten Pfarrsaal seinen Vortrag bei den Kühbacher Senioren. Er spannte den Wasser-Bogen von der Antike bis zur Gegenwart und informierte ausführlich mit viel Erfahrung und Bildern über das wertvolle Gut „Wasser“. Die Geschichte einer Ungarnreise, bei dem ihm eine Bäuerin nur eine Dose Wasser zum Händewaschen gab und dies mit der Anmerkung: „mehr gibt´s nicht, da ihre Schweine auch Wasser benötigen, lies so manchen Senior schmunzeln.

 

 

Mit seinem Wissen und seiner jahrelangen Erfahrung aus der 1. Reihe der Magnusgruppe konnte er viele Einblicke zum kostbaren Gut Wasser vermitteln. Beim Aufdrehen des Wasserhahns macht sich keiner Gedanken, welcher Aufwand hinter dem so selbstverständlich und anscheinend unbegrenzt fließenden Wasser steckt. Welchen Weg es mit viel Pumpenergie und technischem Aufwand bedarf, dies aus 170 Metern Tiefe zu holen, dann über große Strecken zum Wasserwerk zu bringen und es dann zu den einzelnen Haushalten zu leiten.

 

 

Auch die Vorsorge und Präventivmaßnahmen in dem Wasserkreislauf, um die Wasserqualität entsprechend hoch zu halten, ist ein sehr wichtiger und kostenintensiver Punkt. Zur Erhaltung dieser Qualität kann auch jeder einzelne etwas beitragen. Dabei erhob er den Zeigefinger nicht nur für die schwarzen Schafe in der Landwirtschaft, sondern auch für jeden, der sich über den größeren Rettich des Nachbarn ärgert und im Folgejahr die „Düngemenge in seinem Rettich-Beet“ mal so richtig aufpeppt!

Zum Applaus gab es noch einen gesanglichen Beitrag der Kühbacher Senioren mit dem Lied „Wasser ist zum Waschen da“, bei dem natürlich Rupert Reitberger stimmlich auch sein Bestes gab.

Danach wurden alle Senioren die in den letzten vier Wochen Geburtstag, hatten mit einem Geburtstagslied beglückwünscht. Bei Kaffee, Kuchen, Wasser, dem neu erworbenen Wissen, sowie Austausch von Neuigkeiten ging ein schöner Nachmittag mal wieder zu Ende.

[Fotos und Text: Franz Czech]

 

Seniorennachmittag am 7. Februar 2018

„Faschingsgaudi der Ü65er

Dass Senioren auch feiern können, das zeigten die Kühbacher auf ihrer Ü65 Party.

 

 

Bei der tollen Livemusik von Alois Bichlmeier (Akkordeon), Dieter Marek (Gitarre), Franko Staver (Bass, Saxophon) und dem Überraschungsgast (Franz) am Schlagzeug machte das Mitsingen und Schunkeln richtigen Spaß.

 

 

Zu den Melodien aus alten Tagen sang so mancher Senior textsicher von der 1. bis zur letzten Strophe mit. Maskerer gab es mit Hut, Halstuch oder die blonde Miss Piggy auf allen Plätzen zu sehen. Anni Huber mit ihrer Gesangseinlage „Sierra, Sierra Madre del Sur“, unterstützt von den Musikern und natürlich alles live, erntete viel Applaus.

 

 

Lustig war auch der Vortrag von Maria Dreiucker über den jungen Kaplan, der in seiner ersten Predigt so alles, was zum Verwechseln war, auch verwechselt hat. Im drei- und vierviertel Takt verging die Zeit mal wieder viel zu schnell bis zur Zugabe von dem Schlageroldie „Rote Lippen soll man küssen“.

 

 

Bei Kaffee und Krapfen, dem Austausch von Neuigkeiten und viel Applaus wurden die Musiker dann verabschiedet und ein schöner Nachmittag ging mal wieder zu Ende.

 

[Fotos und Text: Franz Czech]

 

 

 

Seniorennachmittag am 10. Januar 2018

 

 

„Treffen der einzelnen Monate in 2017“

Im gut besetzten Pfarrsaal waren alle Blicke der Senioren auf die große Leinwand gerichtet. Nach der Begrüßung und kurzer Ansprache vom Referenten ging es bei flotter Musik mit der Präsentation der einzelnen Monate los. Gespannt war jeder Einzelne, ob und vor allem wie er dieses Jahr auf der Leinwand wieder „groß“ rauskommt. Da waren die schönen Fotos mit den Maskerern, der monatlichen Referenten und natürlich auch der Teilnehmer, mal in der Gruppe, dann auch einzeln mit so manch eingefügten Sprechblasen was für viel Lachen sorgte. Nach ca. 25 Minuten gab es zum Applaus auch manche Blicke plus erhobenen Zeigefinger in Richtung „Fotograf“, der sie wie jedes Jahr mit der Kamera bei den einzelnen Treffen verfolgt und die Bilder für die Präsentation aufbereitet hat.

 

 

„Information zu Radio Horeb“

Mit einer kurzen Einführung zur Abstammung des Namens „Horeb“ und Folien zum Logo, das sich an dem Berg Horeb in Sinai orientiert, ging es mit Begriffen wie Ausbreitung, örtlicher Netzabdeckung und der Übertragung von DAB+ weiter. Das etwas trockene Thema wurde mit verschiedenen Beispielgeräten, die mit einer blauen Taste speziell für Radio Horeb angeboten werden, etwas aufgelockert. Infoblätter von Radio Horeb wurden bei Interesse verteilt, um sich bei Bedarf weiter zu informieren.

 

 

„Probesingen mit Text an der Leinwand“

Da es bei den Senioren doch einige „Singfreudige“ gibt, war meine Idee, an den Nachmittagen immer ein paar Lieder in der Runde gemeinsam zu singen. Um das alles etwas rationeller, ohne Papier und Kopieraufwand zu gestalten, habe ich Melodie und Text zusammen gefügt und dies an der Leinwand präsentiert. Nachdem der Vorschlag so positiv aufgenommen worden ist, werde ich das bei mehreren Liedern anwenden und so das Singen zu einem Bestandteil der Nachmittage werden.

 

 

„Information zum Ausflug“…

… am 18.04.18 mit Ziel, Abfahrzeit, Anmeldemöglichkeit und Kosten wurden an die einzelnen Senioren verteilt.

 

 

[Fotos und Text: Franz Czech]

 

 

Seniorennachmittag am 6. Dezember 2017

„Besinnliche Weihnachten - Lieder, Erzählungen und Gedichte zur Weihnachtszeit

 

 

Mit weihnachtlichen Geschichten von Heinrich Waggerl, vorgetragen von Ingrid Besserer und stimmungsvoll, angepasster Saitenmusik von Annemarie und Hubert Stöffel, feierten die Kühbacher ihren Seniorennachmittag im Kühbacher Pfarrsaal.

 

 

Pfarrer Paul Mahl und Bürgermeister Hans Lotterschmid bedankten sich bei den aktiven Helfern mit einem kleinen Geschenk. 

 

 

[Fotos und Text: Franz Czech]

 

 

Seniorennachmittag am 8. November 2017

„Kirchenführung in der Kühbacher Pfarrkirche St. Magnus

  

Pünktlich um 14:00 Uhr sind zu der anstehenden Kirchenführung etwa 35 „Interessierte“ in der Kühbacher Kirche Sankt Magnus eingetroffen. Herr Martin Zeidler begrüßte auch die sich noch dazugesellten „nicht Senioren“ herzlich und erzählte ausführlich über die schöne Kirche, in der wir gerade stehen. Mit Jahreszahlen und dazu passenden Ereignissen zog er die Aufmerksamkeit sehr schnell auf sich und so mancher Kiabecker Zuhörer musste feststellen, dass es da schon noch „Neuigkeiten“ gibt, von denen er bis jetzt nichts wusste.

 

 

Der erste Weg führte in die Sakristei. Da hatte man die seltene Gelegenheit, in die aufwendig gestalteten und wertvollen Schränke einmal hinein zu schauen. Auch sich zu wundern wie die Beschläge und das Schloss einer kleinen Schranktüre vor langer Zeit handwerklich kunstvoll angefertigt wurde. Auch was hinter den normal verschlossenen Schranktüren noch so ist, konnte bestaunt werden und wurde von Herrn Zeidler ausführlich gezeigt. Von den Gewändern des Pfarrers und der Ministranten bis zur Lagerung der Hostien. Mit der Anmerkung, dass die Kleidungsstücke für alle Pfarrer passen, .bis auf einen, der bringt die eigenen immer mit, plauderte Martin Zeitler aus dem „Nähkästchen“ oder wie in dem Fall aus der Sakristei.

 

 

Dann ging es weiter in die normalerweise abgeschlossene Taufkapelle. Das Heben und Senken des Taufbeckendeckels mittels einer Hebekonstruktion löste bei so Manchem Staunen aus. Auch die Herkunft der Kirchenbänke und des Altars, der in der schönen Taufkapelle sich befindet, war fast Keinem bekannt. Ergänzt werden soll die Taufkapelle in Zukunft mit Glasvitrinen, in denen sehenswerte und restaurierte Stücke ausgestellt werden.

 

 

Die Zeit verging wie im Flug und auf dem Programm stand noch das von Martin Zeidler angekündigte „Schatzzimmer“. Nach Aufstieg im Treppenhaus, durch das „Turmzimmer“ und ein paar verwinkelte Ecken sind wir dort angelangt. Sehr schnell wurde im dem Schatzzimmer jedem bewusst, dass viele der „Schätze“ mit sehr viel Restaurierungsarbeit verbunden sind.

 

 

Nach Aufstellung aller Teilnehmer um den Altar, einer von Herrn Zeidler vorgetragener Geschichte und dem gemeinsam gebeteten Vaterunser und Ave Maria gab es viel Applaus für die Führung.

 

 

Dann ging es auf direktem Weg zum Pfarrsaal, in dem bereits Kaffee und Kuchen auf die Teilnehmer warteten.

 

 

[Fotos und Text: Franz Czech]

 

 

 

Seniorennachmittag am 4. Oktober 2017

„Landwirtschaft früher und heute mit einem Bilderstreifzug durch die vier Jahreszeiten“

 

Bis auf den letzten Platz besetzt = komplett ausgebucht, war der Pfarrsaal beim Seniorentreffen zum Thema „Landwirtschaft früher und heute“. Das Thema lockte überdurchschnittlich viele der männlichen Senioren in den Pfarrsaal. Diese zeigten bei den Aufnahmen von Hans Peter viel Interesse an der alten Technik.

 

Der Film begann mit einem einsamen Bauer, der mitten im Getreide seine Sense schwang und sich durch sein Tagwerk kämpfte. Dann wurde mit schönen Aufnahmen gezeigt, wie immer mehr Technik in die Landwirtschaft einzog. Zwischendurch war von den Teilnehmern zu hören, ja genau so war das, als auf der Leinwand ein alter Lanz den Bindemäher durch das Getreide zog. Viele der Senioren wurden für kurze Zeit in ihre Jugend zurück versetzt und so mancher fragte sich bei der gezeigten körperlich so schweren Arbeit, ob die gute alte Zeit wirklich so gut war.

 

 

Der nächste Teil des Films machte dann bewusst, mit welch großen Schritten immer größere Flächen mit immer noch größeren Maschinen bearbeitet werden. Der Begriff Zeit = Geld wird auch hier sehr schnell deutlich. Die benötigten Menschen, um eine Ernte einzubringen, werden immer weniger, dafür die Maschinen größer und leistungs-effektiver.

 

 

Zum Abschluss seines Vortrags zeigte Hans Peter einen Film, der den Titel habe könnte „Vier Jahreszeiten vor der Haustür“. Er zeigte sehr schöne Aufnahmen von Plätzen, Blumen und Tieren aus dem Unterwittelsbacher Land, die er mit seiner Kamera und seinem Profiblick durch den Sucher eingefangen hat.

 

 

Mit viel Applaus und bei anschließender Debatte über die gezeigten Filme wurde er verabschiedet. Bei Kaffee und Kuchen, dem Austausch der Kühbacher Neuigkeiten, ging der Seniorennachmittag wieder zu Ende.

[Text/Fotos: Franz Czech]

 

 

Seniorennachmittag am 6. September 2017

Der Herbst ist gekommen - musikalischer Streifzug mit
Ulla Berggren

 

Pünktlich nach der Sommerpause sind alle Plätze beim Seniorentreffen im Pfarrsaal Kühbach gut belegt. Vielleicht lag es auch an dem vielversprechenden Titel „..mit den Alten Schweden“ oder an der Sommerpause, dass einige ihren Sitznachbarn vermisst haben, um mal wieder ausführlich die Neuigkeiten zu bereden.

 

 

Durch eine Referentenänderung entpuppten sich die „Alten Schweden“ in nur einen Teil der Gruppe, die singende und sehr unterhaltsame, eher nicht so alte „Schwedin“ Ulla Berggren. Die nach kurzer Vorstellung in gut Bayrisch mit schwedischem Scharm erklärte, wie sie aus dem nördlichsten Zipfel Schwedens über Umwege in Ihrem Hotel „Ludwigshof“ nähe Mühlhausen landete. Als Anmerkung meinte sie: Und dies bereits lange bevor IKEA in Augsburg war. Die Geschichte wie Sie vor einer Herde Kühe spontan Musik machte, um zu sehen was die davon halten, war nur eine der vorgetragenen Episoden für die sie im Vorfeld schon viel Applaus erntete.

 

 

Die Gitarre umgehängt und die Senioren im Blick, machte sie dann einen kurzen Ausflug in die schwedische Musikgeschichte. Mit dem allen bekannten Hit von Pipi Langstrumpf, hatte sie die sangesfreudigen Senioren sofort im Griff. Von ihr vorbereitete und ausgeteilte Texte in Schwedisch-Deutsch und schönen Melodien ging es dann weiter im Programm.

 

 

Abgerundet und als Zugabe wurde das Musikprogramm, als Ulla Berggren ihre Steirische Harmonika aus dem Koffer packte. Die Tatsache, dass es in Schweden kein solches Instrument und auch dafür keine Noten gibt, zwingt sie dazu „Bayrische Musik“ so zu üben, dass sie irgendwann auch Schwedische Melodien damit spielen kann. Sie ist auf einem guten Weg, denn die bayrische „Sternpolka“ war schon perfekt vorgetragen.

Bei Kaffee und Kuchen dem Austausch der Kühbacher Neuigkeiten, ging der Seniorennachmittag wieder zu Ende.

[Text/Fotos: Franz Czech]

 

 

Seniorennachmittag am 7. Juni 2017

„Erlebnisreiche Friedberger Ach“

 

Die Friedberger Ach war bis zu diesem Zeitpunkt sicherlich jedem Teilnehmer im Seniorenkreis bekannt. Was Gerhard Menzel jedoch zeigte, ist unter dem Begriff „außer gewöhnlich“ einzuordnen.

 

 

Der Film über ca. 40 Minuten zeigte tolle Landschaftsaufnahmen, kurze Rundgänge durch die Städte wie Friedberg, Thierhaupten und Rain, die vom Verlauf der Friedberger Ach geprägt sind. Die zeitaufwendigen detaillierten Filmaufnahmen von Tieren und Landschaften waren beeindruckend. Da gab es Biber bei der Arbeit, einen Fuchs, der auf seine Beute wartete und junge Enten, die bei ihrem ersten Rundgang – Schwimmversuchen - auf kurzer Distanz von Menzel mit der Kamera eingefangen wurden.

 

 

Für Technikbegeisterte war es interessant zu hören, dass es mehrere Mühlen, die teilweise mit Wasserkraft und großen Transmissionsantriebe noch in Betrieb sind, gibt. Über die ganze Strecke an verschiedenen Wasserrädern wird mit einem gekoppelten Stromgenerator sehr umweltfreundlich elektrische Energie erzeugt. Voll funktionsfähig ist auch das Sägewerk von Karl Jakob in Rehling/Oberach. Er setzte für Menzels Filmaufnahmen das Wasserrad in Bewegung, legte nochmal den Riemen auf und schob einen Stamm durch die Gattersäge.

Filmaufnahmen aus einem Boot mit romantischen Auenlandschaften flussabwärts Richtung Norden, wo sich nach einer Länge von ca. 100 km die Friedberger Ach mit der Donau vereint, rundeten diesen Vortrag ab.

 

 

Bei Kaffee und Kuchen dem Austausch der Kühbacher Neuigkeiten, ging der Seniorennachmittag wieder zu Ende.

 

[Text/Fotos: Franz Czech]

 

 

Seniorennachmittag am 3. Mai 2017

„Wien, Wien nur du allein. Wiener Cafè Häuser“

 

Zur Einstimmung entführte Hermann Plöckl mit seinem Akkordeon die Teilnehmer vom Seniorenkreis in Kühbach in die Wiener Cafè Welt. Bei seinen vorgetragenen Geschichten über die Entstehung der Wiener Cafè-Häuser und der schon lang anhaltenden Traditionen gab es viel Neues zu erfahren. Teilweise im „Wiener Slang“ vorgetragene Texte forderten die Teilnehmer immer wieder zum genau hinhören und schmunzeln auf.

 

 

Weiter präsentierte er Bildern von den „angesagten Cafès“, die über lange Zeit nichts an Charme verloren haben. Auch über die Herrn Professoren, Doktoren, Frau Magister oder sonstige Prominente, die in den verschiedensten Cafès ein und aus gingen, wusste Hermann Plöckl viel zu erzählen.

Mit bekannten Wiener Melodien auf seinem Akkordeon ermunterte er die Teilnehmer immer wieder zum Mitsingen und Applaudieren. Interessant war auch die Geschichte der Sachertorte, die vom Sacher Sohn Eduard bei der Ausbildung im Hause Demel erst zur Vollendung gebracht wurde. Die Urheberrechtliche Bezeichnung „Sachertorte“ wurde erst im Jahre 1965 mit einem Kompromiss zwischen „Demel“ und „Sacher“ gerichtlich abgeschlossen.

 

 

Nach schnell vergangener Zeit ging es mit der Melodie von Peter Alexander „Powidltascherl“ und dem „Wiener Fiakerlied“ zur realen Kaffee Runde im Pfarrsaal zurück. Leider nicht mit Sachertorte, aber dennoch einem guten Stück Kuchen, einer Tasse Kaffee und sicherlich auch genauso viel „Schmäh“ zu erzählen wie in einem Wiener Cafè-Haus.

Mit einem melodischen „Rausschmeißer“ beendete Hermann Plöckl den gelungenen Seniorennachmittag wieder und erntete dafür viel Applaus.

  

[Text/Fotos: Franz Czech]

 

 

Seniorenausflug am 19. April 2017

 

Kühbacher Senioren Ausflug nach Neuburg-Bergen

 

Fast pünktlich starteten die Kühbacher Senioren am Mittwoch, 19. April, am Marktplatz zu ihrem Halbtagsausflug. Bei dem echten Aprilwetter waren auch einige „noch nicht Senioren“ im Bus, die diese Gelegenheit nutzten und sich an der von Claudia Golling geplanten Kurzreise anhängten.

 

 

Im bequemen Bus mit eingeschalteten Scheibenwischern ging es dann Richtung Neuburg zur Heilig-Kreuz-Kirche. Erklärungen von der Reiseführerin zu Sehenswürdigkeiten links und rechts der Fahrstrecke ließen diese Zeit wie im Flug vergehen. In der Heilig-Kreuz-Kirche wurden die Senioren mit einem vorgetragenen Flötenstück von Claudia Golling eingestimmt. Anschließend wurde das „Teilnehmerwissen“ durch einen engagierten Kirchenpfleger mit vielen Jahresszahlen, dem Auf und Ab und Besitzerwechsel dieser Klosterkirche erweitert.

 

 

Beim Rückweg war natürlich auch ein „Brotzeitstopp“ in Reicherstein mit eingeplant. Da hatten alle Teilnehmer die Möglichkeit, sich über das neu erworbene Wissen auszutauschen und festzustellen, dass es viel Sehenswertes fast in der „Nachbarschaft“ gibt.

Mit Applaus und jetzt ausgeschaltetem Scheibenwischer bedankten sich alle Teilnehmer für den schönen Kurzausflug in die „Nachbarschaft Neuburg“ bei Fahrer Andi und der Reiseführerin.

 

Weitere Fotos dieses Ausflugs können Sie in unserer Fotogalerie finden, wenn Sie HIER klicken!

 

[Text/Fotos: Franz Czech]

 

 

Seniorennachmittag am 8. März 2017

 

„Obst Gesundheit aus eigenem Garten“

 

Nach kurzer Begrüßung und Vorstellung des Referenten im gut besetzten Pfarrsaal legte der Apotheker Rainer Roos gleich mit großen Schritten los. Auf den ausgelegten Unterlagen waren die einzelnen Obst- und Beerensorten in ihren medizinischen Wirkungen unterteilt und aufgeführt.

 

 

So manchen Zusammenhang von Obst und Gesundheit kannten viele Senioren von übertragenem Wissen aus früheren Zeiten. Wo jedoch so mancher staunte war z.B., dass Apfelessig gegen Fußpilz nützt oder frische Heidelbeeren Gefäße und Adern stärken. Viele der aufgeführten Obst und Beerensorten haben nachweisliche Heil- und vorbeugende Wirkungen. Was auch in vielen Fällen unterschätzt wird, sind deren Blätter, bei denen diese wertvolle Wirkung auch nachgewiesen wurde.

So dass es sich möglicherweise vor dem Gang zum Pillen kaufen lohnt, dieses neu erworbene Wissen und die aus dem eigenen Garten passende Obst-Beerensorte mal genauer zu betrachten. Wichtig ist dabei, dass die positiven Eigenschaften bei jeder Obst-Beerensorte mit jeder Nachbehandlung, wie kochen, einwecken, schälen usw. sich erheblich verschlechtern.

Die Zwischenfrage einer Seniorin, wie es denn bei der Birne, mit einem Stamperl „Willi“ pro Tag aussieht, wurde vom Referenten als nicht unbedingt heilsam, möglicherweise gerade noch als vorbeugend beantwortet. 

Als Schlusssatz und als Zusammenfassung gab der Apotheker den Senioren mit auf dem Weg: „Sinnvoller Einsatz von altbewährten Obstsorten aus dem eigenen Garten hilft uns Krankheiten leichter zu überwinden und vor allem Erkrankungen besser vorzubeugen“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

Mit dem neu erworbenen Wissen, dem Austausch von Kühbacher Neuigkeiten ging dann bei Kaffee und Kuchen der Nachmittag mal wieder fast zu schnell zu Ende.

[Text/Fotos: Franz Czech]

  

 

Seniorennachmittag am 8. Februar 2017

 

 

„Faschingsgaudi im Pfarrsaal“

 

 

Mit flotten Melodien brachten die Oldies (Wolfgang Göb und Paul Ludl) sehr schnell Faschingsstimmung in den Kühbacher Pfarrsaal.

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem Austeilen von Texten zu den gespielten Melodien wurden dann alle gesangsfreudigen Senioren mit ins Programm eingebunden. Zu Melodien wie „Rote Lippen soll man küssen“ oder „Die Hände zum Himmel“ versuchte so mancher Senior wie in alten Zeiten den Text auch ohne Vorlage kräftig mit zu singen.

 

 

 

 

Weiter ging es dann mit Links rechts vor zurück und der Polonaise durch den Saal, den Vorraum, die Küche dann wieder zurück in den großen Saal.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach mehreren Polonaise-Runden, dem Schweiß unter dem Maschkerer Hut, wurde es langsam Zeit für die auf den schön dekorierten Tischen wartenden Faschingskrapfen.

  

 

 

 

Bei schönen Hintergrundmelodien, dem Austausch von Kühbacher Neuigkeiten hat dieser tolle und farbenfrohe Senioren-Nachmittag mal wieder gezeigt, dass es in Kühbach noch viele „junge Alte“ gibt.

 

 

 

 

[Text/Bilder: Franz Czech]

 

 

Seniorentreffen am 11. Januar 2017

 

 

 „Jung“ von St. Magnus begrüßt „Alt“ beim Seniorentreffen“

 

 

Viel Applaus gab es beim Aufmarsch der Kühbacher Kindergartenkinder von St. Magnus im voll besetzten Pfarrsaal am Mittwochnachmittag.

Extra einstudiert hatten die ganz Jungen für die Senioren eine kleine Schweinische Geschichte. Aufregung und natürlich Lampenfieber gab es bei den Textpassagen, die von einzelnen Kindern mit leiser Unterstützung der Fräuleins profimäßig vorgetragen wurden. Es war aber gar nicht so einfach, bei so vielen strengen Seniorenblicken, den Text bei immer wieder rutschender selbst gebastelter rosa Schweinenase frei auf zu sagen.

Als Belohnung durfte jedes Kind beim Ausmarsch einmal tief in die Süßigkeiten-Kiste greifen und eine kleine Wegzehrung für den Rückweg mitnehmen.

 

 

Der zweite Teil des Nachmittagsprogramms war der Rückblick auf die Seniorennachmittage aus 2016. Da kam natürlich der eine oder andere Senior wie jedes Jahr auf der Leinwand ganz groß raus. Beim Anschauen der rückwirkenden Monate war immer wieder zu hören „ach wie schnell ist das Jahr vergangen“.

  

 

  

 

 

Bei Kaffee und Kuchen wurden dann Geschichten aus den gezeigten Bildern und Treffen diskutiert. Wobei es am schönsten ist, wenn bei so einem Senioren-Rückblick möglichst alle Teilnehmer aus dem Vorjahr wieder gesund, fit und anwesend sind. Oder sich die einzelnen Tischnachbarn drauf hinweisen, dass gerade der andere auf der Leinwand groß zu sehen ist.

 

 

 

 

[Text/Bilder: Franz Czech]

 

 

 

Seniorentreffen am 7. Dezember 2016

 

„Wir sagen Euch an den lieben Advent“

 

Im gut besetzten Pfarrsaal wurden die Senioren beim letzten Treffen in 2016 feierlich in die vorweihnachtliche Stimmung gebracht. Die weihnachtliche Tischdeko, die Platzerl und der Geruch von brennenden Kerzen sorgten dafür, dass sehr schnell die Weihnachtstimmung einzog.

 

 

Nach der Begrüßung der Ehrengäste Bürgermeister Hans Lotterschmid, Barbara Wagner (Vorsitzende des Pfarrgemeinderat), die Pfarrer Paul Mahl vertreten hat sowie Klaus Ponkratz (Leiter Pfarrer-Knaus-Heim) ging es mit dem ersten Musikstück von Heinz Pösselt mit seiner Geige und Josef Ettl mit Gitarre in den Programmpunkten weiter.

 

 

Geschenke und ein Herzliches Dankeschön gab es für alle ehrenamtlichen Helfer im Seniorenkreis von Barbara Wagner.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch Herr Hans Lotterschmid dankte den Helfern, die sich alle vier Wochen engagieren, um solche Treffen zu ermöglichen. Mit den Weihnachtlichen Geschichten von Ingrid Besserer vorgetragen, verging der offizielle Teil wie im Flug.

 

 

 

Die Platzerlteller waren bei dem Austausch der Kühbacher Neuigkeiten schnell geleert, das ausgeteilte Programm für die Seniorentreffen in 2017 von den einzelnen Senioren diskutiert und so ging der letzte Senioren Nachmittag in 2016 seinem Ende entgegen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

[Text/Bilder: Franz Czech]

 

 

Seniorentreffen am 2. November 2016

 

„Ihre Zeitung vor dem Briefkasten“

 

 

Viel Neues erfuhren die Kühbacher Senioren über das Stück Papier, mit dem sie sich sechsmal pro Woche für ca. 30-40 Minuten am Tag beschäftigen. Als Referentin war für dieses Thema eine echte „Frontfrau“ der Aichacher Zeitung eingeladen. Zuerst gab es von Frau Carina Lautenbacher Information über die Verbreitung der sog. „Kleinen Aichacher Zeitung“ und die Zusammenarbeit mit anderen Zeitungen im Umkreis.

 

 

 

 

 

 

Dann durften die Senioren mit der Beschreibung eines ganz normalen Tages in der Redaktion etwas mehr über das sogenannte „Tagesgeschäft“ erfahren. Natürlich auch über den Job des Redakteurs. Also über diese Leute und deren Arbeitstag, die für den täglichen Lesestoff zuständig sind. Auch über die Problematik, die entsteht, weil es bei so vielen Themen täglich oft nicht machbar ist, alles so aufzubereiten, dass Jeder etwas - vor allem genau das, was jeder einzelne Leser für sich als wichtig erachtet - am nächsten Tag in seiner Zeitung wieder findet.

 

 

Imposant ist auch die Technik, sowie die kurze Zeit, die benötigt wird, um die Zeitung zu drucken. Auch die Größe der Druckmaschine für die „Kleine Aichacher Zeitung“ mit dem Vergleich der Ausmaße einer Turnhalle beeindruckte schon mächtig. Zum Abschluss erzählte Frau Carina Lautenbacher noch ein paar nette Beispiele von Schreibfehlern oder Buchstabendrehern, die bei so viel täglichem Text auch als menschlich einzustufen sind. Mit Schmunzeln, Applaus und bei Kaffee und Kuchen, ging dieser, sehr informative, Seniorennachmittag dann wieder zu Ende.

[Text/Fotos: Franz Czech]

 

 

Seniorentreffen am 6. Oktober 2016

 

"Trickdiebstahl und Trickbetrug“

 

Viele Senioren fanden am Mittwochnachmittag zum Seniorentreffen in den Kühbacher Pfarrsaal. Clever im Alter sind zwar alle Kühbacher Senioren, doch in der Vortragsstunde von Barbara Macheiner wurden sie zu diesem Thema kräftig wachgerüttelt.

 

 

Mit der Polizeihauptkommissarin stand ein echter Vortragsprofi vor ihnen, der aus dem polizeilichen Alltag viele praxisbezogene Beispiele den aufmerksamen Zuhörern erzählen konnte. Da gibt es den ganz einfachen „Remplertrick“, das Abdecken mit dem Klemmbrett oder das freundlich Fragen nach dem Geldwechseln usw. Bei all diesen Fällen ist es wichtig, den Abstand zu bewahren und keinen, egal wie freundlich die Situation ist, zu nahe an sich, bzw. an die Geldbörse oder Halskette kommen zu lassen. Auch Beispiele, von der vermeintlich sicheren Aufbewahrung der Geldbörse in der Gesäßtasche bis zum „Enkeltrick“ und den Anrufen „Sie haben gewonnen“ wurden mit Ihr diskutiert. Viele der Tricks liest man in der Tageszeitung, schüttelt den Kopf und kann fast nicht glauben, dass so etwas möglich ist. Doch die Referentin machte klar, diese Betrüger sind oft ausgebildete Verkaufsprofis, die sehr schnell ausfragen, Informationen entlocken und diese zum Nachteil des Opfers wieder verknüpfen.

 

 

Ein wichtiger Hinweis galt auch dem „Kleingedruckten und dem Widerrufsrecht“ bei Käufen und Vertragsabschluss das sehr oft betrügerisch und trickreich umgangen wird. Überzeugend waren zum Schluss noch die Tipps bei einer Bedrohung oder Nötigung auf der Straße, dass es bedeutend wirkungsvoller ist, einen anderen Passanten direkt und laut „Sie mit der Roten Jacke“ anzusprechen, anstatt nur um Hilfe zu rufen.

 

 

Bei Kaffee und Kuchen und aus dem Austausch von persönlich erlebten Tricks von den Gaunern gehen die Kühbacher Senioren nach diesem Nachmittag noch cleverer durch den Alltag.

 

[Text/Fotos: Franz Czech]

 

Seniorentreffen am 7. September 2016

 

"Gedanken zum Herbstanfang" - Lieder und Gedichte

  

Gute Stimmung war beim ersten Treffen der Senioren nach der Sommerpause angesagt. Alle freuten sich mal wieder auf den „Gerold“ mit seinen Liedern und seinen Jägergeschichten, mit denen er die Senioren immer wieder aufs Neue im Griff hat.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit Keyboard und Klarinette stimmten Gerold Sedlatschek und sein Enkel Lorenz Dudek nach kurzem Vorspiel zum Mitsingen ein. Die Texte zu den einzelnen Liedern wurden schon traditionsgemäß zum Mitsingen an die Leinwand gebeamt.

Mit Liedern wie „Die Tiroler sind lustig“, dem Instrumental-Stück „Die alte Mühle“ (Akkordeon und Klarinette) wurde es wieder ein ganz beschwingter Nachmittag. Mit dem Schlusslied „Gott hat alles recht gemacht“ ging der offizielle Teil des Nachmittags fast zu schnell zu Ende.

 

 

 

 

 

 

 

Bei Kaffee und Kuchen, dem Austausch der Kühbacher Neuigkeiten, war es ein gelungener und sangesfreudiger Nachmittag.

  

 

[Text/Fotos: Franz Czech]

 

 

Seniorentreffen am 1. Juni 2016

„Welche Rolle spielen die Füße für unsere Gesundheit“

 

 

Mit überzeugenden Folien an der Leinwand und etwas Humor zum Einstimmen, überzeugte die Referentin, Frau Ruth Gärtner aus Kühbach, sehr schnell, dass Füße nicht nur zum Laufen da sind. 

 

 

 

 

 

 

 

Entsprechend dem Titel erklärte sie, was sich unter einer Fußfläche alles verbirgt und dass es sinnvoll ist, damit sorgsam umzugehen. Fast jedes Teil und Organ des Körpers ist über die Fußsohle und darin endenden Nervenstränge erreichbar. Die Reflexzonen-Massage gehört zu den bekanntesten Methoden, bei denen durch Druckmassage der einzelnen Punkte Heilungsprozesse unterstützt werden.

 

 

Viel Aufmerksam und leichtes Schmunzeln gab es bei der Folie über Fuß-Zehenformen, die Abstammung der Vorfahren erkennen lässt. Jeder macht sich da sehr schnell Gedanken über seine eigene Fuß-Zehenform und vor allem, ob es sich dabei um Ägyptische, Keltische oder Germanische Vorfahren handelt.

 

 

 

 

 

  

Zum Schluss gab es noch ein paar Pflegehinweise und dazu passend für alle Senioren ein kleines Geschenk der Referentin. Mit Applaus und dem Wissen „Füße und Gesundheit sind eng verbunden“ verging die Zeit wie im Flug und bei Kaffee und Kuchen, sowie dem Austausch der Kühbacher Neuigkeiten, war es ein gelungener und weiterbildender Nachmittag.

[Text/Fotos: Franz Czech]

 

Seniorentreffen am 11. Mai 2016

„Herzog Maximilian Joseph in Bayern – der Zither-Maxl“

 

 

Professionell und mit viel Herzblut der Referentin Brigitte Neumaier, wurden den Kühbacher Senioren der Lebensweg von Max Joseph in Bayern vorgetragen.

Erst ein Ausflug in die Abstammungsgeschichte, dann über seinen Lebensweg mit sehr vielen dazu gehörenden Jahreszahlen. Nach dem Tod seines Großvaters, war Max Josef ein reicher Mann und lies von namhaften Architekten u.a. das Herzog-Max-Palais bauen. Er kaufte 1834 das Schloss Possenhofen und 1838 das Wasserschloss Unterwittelsbach. Da seine große Leidenschaft dem Zitherspielen galt, wurde er im Volk auch der „Zither Maxl“ genannt. Durch seine Leidenschaft zu dem als vorher bezeichneten „Lumpeninstrument“ machte er die Zither hoffähig und komponierte nahezu 70 Stücke für Zither und Klavier. Seine Lieder klingen heiter, unbeschwert und sind aus der Volksmusik nicht weg zu denken.

Auch die Verbindung zum Kühbacher Schloss, das Herzog Max 1839 kaufte und 1862 in Privatbesitz ging, wurde von der Kastellanin kurz beschrieben. 

Beim Vortrag - gespickt mit schmunzelhaften Anekdoten vom Zither-Maxl - verging die Zeit wie im Flug und bei Kaffee und Kuchen, dem Austausch der Kühbacher Neuigkeiten, war es ein gelungener und weiterbildender Nachmittag.

 

[Fotos/Text: Franz Czech]

 

Ausflug am 6. April 2016

Seniorenkreis auf süßer Bildungsreise

Pünktlich um 14 Uhr starteten die Kühbacher Senioren zu ihrem Halbtagesausflug. Nachdem das Ziel nicht bekannt gegeben wurde, wussten nur wenige Teilnehmer im Bus, wohin die Reise an so einem sonnigen Nachmittag geht. Während der Fahrt wurde von der Reiseleiterin Claudia Golling mit kleinen Rätseln zum Ankunftsziel die Spannung immer mehr gesteigert. Mit Begriffen wie „Goldene Zwiebelkrone“ und „Rührbesen“ statt Zepter nahm die Neugierde der Senioren mit jedem Kilometer zu.

 

 

Nach 45 Minuten Fahrzeit war das Rätsel gelöst, das Ziel erreicht und der Bus hielt vor dem „Schoko-Schlösschen“ in Königsbrunn. Bei Kaffee und Kuchen und dem Bestaunen der vielen Schokoprodukten = Kalorien hinter den Verkaufstheken ging der Ausflug weiter zum zweiten Ziel.

Die Wallfahrtskirche Maria Hilf in Klosterlechfeld war der nächste Programmpunkt. Beim Verweilen in der wunderschönen Kirche, dem Gesang und den Klängen von Claudia Gollings Flöte, ihren Ausführungen über Wissenswertes zur Kirche, verging die Zeit wie im Flug.

Fast zu schnell endete dann der sonnige Ausflugsnachmittag am Kühbacher Marktplatz.

[Foto/Text: Franz Czech]

 

Seniorentreffen am 02. März 2016

„Von der Blüte zum Honig im Glas“

Viel an Information gab es beim Seniorentreffen im Kühbacher Pfarrsaal. Der Herzblut-Imker Michael Tyroller aus Rettenbach begeisterte mit seinem Wissen und der Vortragsart.

 

 

Von seinen ersten Imkerschritten, die für ihn mit 13 Jahren begannen, zu den immer schwieriger werdenden Lebensräumen für Bienen durch Monokulturanbau in der Landwirtschaft.

Dann weiter zu den verschiedenen Produkten mit heilend-pflegender Wirkung (z.B. Propolis), die ebenfalls in so einem Bienenstock produziert werden.

Überrascht waren die Zuhörer als sie hörten, dass für ihren Honig im Frühstücksglas (500 Gramm) die Arbeitsbienen ca. 40.000 Mal ausfliegen und dabei eine Strecke von 120.000 km zurücklegen müssen. Dies wäre bezogen auf eine Biene, dass diese 3x die Erde umrunden müsste! (Quelle: Deutscher Imkerbund)

 

 

Wenn man sich dann noch die Mühe macht, sich mit den Inhaltsstoffen in so einem Glas zu beschäftigen, wird einem sehr schnell klar, dass die in der Werbung so gern und aufwändig dargestellten „Gesundheits- und Ergänzungsstoffe“ beim Öffnen von so einem Honigglas direkt vor einem stehen.

Nach dem offiziellen Teil wurde bei Kaffee und Kuchen in gemütlicher Runde die Kühbacher Neuigkeiten diskutiert.

[Franz Czech]

 

Seniorennachmittag am 3. Februar 2016

Ü65 Party im Kühbacher Pfarrsaal

Rote Nasen, Maschkerer und gute Stimmung war am Mittwoch im Seniorenkreis in Kühbach angesagt.

 

 

Gleich zu Beginn wurde beim Nachbar eingehackt und zum Aufwärmen eine Runde geschunkelt. Die vorgetragenen Lieder von Alois mit dem Akkordeon und Dieter mit seiner Gitarre ließen das Stimmungsbarometer im Pfarrsaal sehr schnell nach oben steigen. Textsicher ging es mit Liedern aus der Zeit, in der die Ü65iger noch jung waren, bis zur letzten Zugabe ganz flott weiter.

 

 

Dieser tolle und farbenfrohe Senioren-Nachmittag hat mal wieder gezeigt, dass es in Kühbach ganz viele „junge Alte“ gibt.

Bei Kaffee, Krapfen und dem Austausch der Kühbacher Neuigkeiten ging ein toller Ü65-Nachmittag mal wieder zu Ende.

[Franz Czech]

 

 

Seniorennachmittag am 13. Januar 2016

Kinder von St. Magnus und Rückblick

Wie es schon Tradition ist, starten die Kühbacher Senioren mit den Jungen aus dem Kühbacher Kindergarten St. Magnus ins Jahr 2016.

 

 

Die Geschichte vom „Wunderschönen Stern“ wurde von den Erzieherinnen liebevoll vorgetragen und von den Kleinen passend zu den Texten gespielt. So manches der Kinder - jedes mit dem selbst gebastelten Stern auf dem Kopf - wollte da sicherlich die Hauptrolle spielen.

 

 

 

 

 

Mit dem anschließenden vorgetragenen Lied und beim Ausmarsch Hand in Hand Richtung Ausgang ernteten die Kleinen viel Applaus. Zur Belohnung gab es am Ausgang für Jeden ein kleines Geschenk und so mancher war sichtlich froh, dass er den großen Auftritt wieder hinter sich hatte.

 

 

 

Anschließend wurde wie jedes Jahr mit den an die Wand projizierten Bildern in die Monatstreffen von 2015 zurückgeschaut.

 

 

 

 

 

 

 

 

Leider musste am Ende wieder festgestellt werden, dass ein paar an der Leinwand noch so lebensfroh und strahlende Teilnehmer nicht mehr unter uns sind.

[Franz Czech]

 

 

 

"Lichtwärts  - Licht wird’s“

Großer Andrang war bei der Weihnachtsfeier am Seniorenmittwoch in Kühbach. Die vorbereiteten stilvoll dekorierten Tische mussten schon kurz nach dem Einlass ergänzt werden.

 

 

Nach kurzer Begrüßung durch Gabriele Sießegger bedankte sich Pfarrer Paul Mahl mit segensreichen Worten an die Senioren und einer Geschenkübergabe bei den Aktiven. Auch Bürgermeister Hans Lotterschmid nahm die Gelegenheit zum Anlass, den Senioren Feiertags- und Neujahrswünsche zu überbringen.

Musikalisch eingestimmt wurden danach die gesangsfreudigen Senioren mit dem Lied „Macht hoch die Tür“, das von Dr. Kurt Besserer (Geige) und Marianne Hutzler (Zither) stimmungsvoll vorgetragen wurde. Maria Breuer las überwiegend aus eigener Feder stammende nachdenkliche Texte zur Weihnachtszeit und umrahmte diese mit der Präsentation von Bildern aus ihrer künstlerischen Werkstatt an der Großleinwand. Sehr schnell kehrte dabei eine weihnachtliche Stille mit Kerzengeruch und Weihnachtsgebäck auf den schön gedeckten Tischen im Pfarrsaal ein und die „Stade Zeit“ war für kurze Zeit spürbar nahe.

Nach dem offiziellen Teil wurde bei Kaffee, Platzerl und Stollen und dem Austausch der Kühbacher Neuigkeiten in gemütlicher Runde noch ausgiebig über das Jahresprogramm 2016 diskutiert.

[Franz Czech]

 

Übrigens:
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„Entspannung mit Klangschalen“

Bis auf den letzten Platz war Kühbacher Pfarrsaal beim Seniorenmittwoch am 4. November 2015 wieder besetzt. Frau Gutmann gab zur Einführung einen Überblick zum Ursprung der Klangschalen. Auch über die Entstehung durch aufwändige Handarbeit in Nepal und Indien wurden die Senioren ausführlich informiert.

 

 

 

Dann gab es zum Einstimmen die ersten „Klangspiele“. Ein zusätzliches Anschlagen der unterschiedlich großen Klangschalen brachte die Luft im Pfarrsaal auf mystisch-angenehme Weise zum Schwingen. Jeder der Senioren hatte dann die Möglichkeit, eine Klangschale in den eigenen Händen und durch mehr oder weniger festes Anschlagen die Schwingungen im eigenen Körper zu genießen. Dabei wurde es als sehr angenehm empfunden, wie die Schallwellen über die Hand, die Schulter oder auch das Bein im Körper weiter geleitet wurden. Auch die unterschiedlichsten Größen der Klangschalen und die damit verbundene Ausbreitung der Schwingungen im eigenen Körper war eine interessante Erfahrung im Seniorenalltag.

 

Frau Gutmann erklärte das Ziel einer Behandlung, in der die Harmonischen Klänge über den Körper aufgenommen werden, um innerliche Ruhe in der hektischen Zeit zu erzeugen. Die dadurch entstehende Entspannung trägt wiederum zur Stärkung der Gesundheit und dem „Wohlfühlfaktor“ bei.

 

Nach dem schwingungsvollen-offiziellen Teil wurde anschließend bei Kaffee und Kuchen und dem Austausch der Kühbacher Neuigkeiten noch schwungvoll über die neu gewonnenen „Klangerlebnisse“ diskutiert.

 

[Text/Fotos: Franz Czech]

Übrigens:
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„Ereignisse der 50iger Jahre“

Gut besucht war der Kühbacher Pfarrsaal beim Mittwochstreff der Senioren am 7. Oktober. Das Thema „Ereignisse der 50iger“ versetzte so manchen Senior zurück in seine Jugendzeit.

 

 

 

 

Bei den passenden Texten von Ingrid Besserer zu Ereignissen der einzelnen Jahre war oft ein „ja genau“ oder „da kann ich mich noch gut erinnern“ aus den Seniorenreihen zu hören. Mit entsprechend zu den Jahrgängen ausgesuchten Melodien wie „Das alte Haus von Rocky Docky“ aus 1952 oder „Marina“ aus 1957 wurden die Senioren akustisch in die gute alte Zeit zurück gebeamt. Zu den live gespielten Melodien der drei Musikern Alfred Schwertfelner, Josef Eckl und Josef Ettl, machte das Mitsingen nach den an die Leinwand gebeamten oder meist noch auswendig gekannten Texten so richtig Spaß.

 

Bei viel Applaus und den Zugabe-Rufen ließ es sich die Band nicht nehmen, noch ein Musikstück dranzuhängen. Nach dem offiziellen Teil war bei Kaffee und Kuchen und dem Austausch der Kühbacher Neuigkeiten auch die Zeit „Als wir noch jung waren“ ein Gesprächsthema an den einzelnen Tischen.

[Text/Fotos: Franz Czech]

 

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 „Den Luftballon im Griff“

hatten die Kühbacher Senioren am Mittwoch, 2. September 2015, unter den fachkundigen Anweisungen von Frau Rupprecht am Seniorennachmittag.

 

 

 

Als Aufwärmübung musste jeder Teilnehmer sein für ihn bereit gestelltes „Sportgerät“ mit viel pusten auf eine bestimmte Größe bringen und verknoten. Nach dieser ersten Atemübung wurde noch die Stuhlposition und Sitzhaltung einzelner Teilnehmer korrigiert. Sofort ging es dann nach den Kommandos von Frau Rupprecht und der Musik „Ja, mir san mit’m Radl da“ mit einfachen Übungen weiter. So manche der Bewegungsübung, erst nur die Hände, dann die Beine dazu, und zusätzlich die Schultern rollen sahen einfacher aus, als diese durchzuführen waren. Wenn dann Frau Rupprecht noch die Kommandos „Einatmen“ - „Atem anhalten“ und zur passenden Bewegung wieder „Ausatmen“ rief, brachte das so manchen Senior an die Grenzen.

 

Bei Kaffee, Kuchen und dem Austausch der „Kühbacher Neuigkeiten“ ging dieser Seniorennachmittag wieder zu Ende.

 

 

 

 

 

(Text und Fotos: Franz Czech)

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Seniorenkreis Kühbach landet  in 30 000 Haushalten zum Frühstück!

 

 

(Text erschienen in der Aichacher Zeitung)

Kühbacher Senioren haben 2465 Jahre lang AZ gelesen

Treue Abonnenten verfolgen das lokale Geschehen.

Eine treue Fangemeinde hat die Aichacher Zeitung im Kühbacher Seniorenkreis.

Franz Czech hat zum Jubiläum herausgefunden, dass an den Nachmittagen Männer und Frauen zusammenkommen, die gemeinsam 2465 Jahre lang die AZ gelesen haben. Im Durchschnitt hat Czech eine Abonnentenzeit von 44 Jahren errechnet. Und er hat noch mehr spannende Zahlen herausgefunden: 13 728 Zeitungen wurden allein an die Besucher des Seniorenkreises ausgeliefert, bei einer täglichen Zeitungslektüre von 30 Minuten ergibt das 6864 Stunden Lese-zeit, was wiederum 286 Tagen entspricht. „Alle sagen mir, dass die Aichacher Zeitung viel dazu beiträgt, Dinge aus dem näheren Umfeld täglich zu verfolgen und auf dem neuesten Stand zu bleiben. Dabei steht an erster Stelle das ausführliche Lesen der Neuigkeiten aus dem Gemeinde- und Kirchengeschehen sowie das ausführliche Durchblättern der Sterbeanzeigen“, berichtet Czech.

Die meisten lesen vor oder beim Frühstück die Zeitung und fast alle fangen bei der letzten Seite an. „Eine 81 Jahre alte Dame, die seit 60 Jahren treue AZ- Leserin ist, teilt die Zeitung jeden Tag auf: Den lokalen Teil liest sie als erstes, den Sportteil bekommt der Sohn und die restliche Zeitung teilen sich Schwiegertochter und Enkel.“

Begeisterung findet bei vielen auch das Kreuzworträtsel. Einer der wenigen Männer in der Seniorenrunde liest natürlich als erstes den Sportteil und hofft, dass „seine Kiabecker wieder gwonna hom“.

Alles in allem sei die Aichacher Zeitung für die Senioren eine enorme Bereicherung ihres Alltags. Das hat noch einen weiteren Vorteil: Das tägliche Lesen hält geistig fit.

(Text: Carina Lauterbacher)

 

„Wie es damals war…“

bekamen die wieder zahlreich anwesenden Senioren im Kühbacher Pfarrhof von der Mundartdichterin Rosy Lutz zu hören. Bei den vorgetragenen Geschichten musste so manch nicht bayrischer Zuhörer öfters seinen Nachbarn um die Übersetzung bitten.
Auch gab es nebenbei eine kleine „Weiterbildung“ wie beispielsweise, dass sich ca. 400 Worte aus der Hebräischen Sprache im Bayrischen Wortschatz verbergen. Mit Begriffen wie Bletzen, kroalt wurde das Bayrisch-Wissen der Senioren abgefragt.
Die hatten wiederum viel Spaß bei der aktiven Teilnahme und der Diskussion um die sehr Ortsverbundenen Begriffe und Ausdrücke.
Als dann von Rosy Lutz Verse vom "Oida Kuchakasten", dem eigenen Ehemann als „Beifahrer“ oder auch dem Weg zum Wertstoffhof vorgetragen wurden, fand sich so mancher Zuhörer nach ein paar Zeilen in der Geschichte sehr schnell selbst wieder.
Die Referentin wurde mit viel Applaus verabschiedet und gab den Senioren noch den Spruch „Deands dös Bayrisch mehr verwenden, sonst wern ma alle hochdeutsch enden“ mit auf den Weg.
Bei Kaffee, Kuchen, dem Austausch der „Kühbacher Neuigkeiten“ ging ein „cooler“, sauguader! Seniorennachmittag mal wieder zu Ende.

(Text und Fotos: Franz Czech)

 

Übrigens:
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„Komm lieber Mai“… 
... war im Pfarrhof Kühbach das Thema des gut besuchten Seniorennachmittags am 6. Mai 2015. Für den Referenten, Gerold Sedlatschek, war es einmal mehr ein Heimspiel bei den Kühbacher Senioren. Seine vorgetragenen Geschichten von Hexen, dem Gebet zum heiligen Hubertus, die sich alle zwischen Jägerlatein und seiner Lebenserfahrung abspielen, hörten die Senioren gebannt zu. Auch die musikalische Gestaltung mit extra für den Mai ausgesuchten Liedern wurden von Sedlatschek und seinem Enkel „Lorenz“ an der Klarinette frühlingshaft vorgetragen. All diese fröhlichen Lieder lockten die sanges-freudigen Senioren mit automatischer „Textverfolgung“ an der großen Leinwand zum kräftigen mitsingen und anschließendem Applaus. Mit der Aufforderung nach einer musikalischen Zugabe, dem „ausführlichen „Ratsch“ über so manche Kühbacher Neuigkeit bei Kaffee und Kuchen, ging der Nachmittag mal wieder viel zu schnell vorbei.

(Text und Fotos: Franz Czech)

 

Kühbacher Senioren unterwegs!
Bei strahlendem Sonnenschein starteten die Kühbacher Senioren am Mittwoch, 8. April 2015, wieder zu Ihrem Halbtagesausflug nach Mindelstetten. Im voll besetzten Bus wurden die Teilnehmer von Reiseleiterin Maria Dreiucker zu den Einzelheiten informiert. Nach Ankunft in der Pfarrkirche Mindelstetten wurde eine kurze Andacht (gelesen von Herta Huber und Schwester Irmengild) abgehalten.

Beim anschließenden Besuch im Informationszentrum gab es viel Information zum Leben und Wirken der Hl. Anna Schäffer. Eine sehr anschauliche Filmdokumentation vertiefte bei jedem einzelnen Senior nochmal das Empfinden für die am 21. Oktober 2012 von Papst Benedikt XVI. in Rom zur Heiligen erhobenen Anna Schäffer. Der so schnell vergangene Nachmittag endete mit einem Zwischenstopp in Richtung Kühbach im „Wirtshaus am Auwaldsee“ in Ingolstadt. Beim gemütlichen zusammen sitzen und teilweise großen Portionen auf dem Teller stellte so mancher Senior fest, wie hungrig Reisen machen kann.

Gut gestärkt gab es bei der restlichen Heimfahrt im Bus natürlich wieder viel zu erzählen und beim Aussteigen zufriedene Gesichter über den gelungenen Ausflug.

(Text und Fotos: Franz Czech)

 

Vortrag "Wildkräuter vor der Haustüre" 
Am 4. März lud der Seniorenkreis Kühbach zu Vortrag "Wildkräuter vor der Haustüre" ein. Referentin war Ines Hirschhorn aus Schmiechen.

Sie brachte auch ein Rezept mit: "Gründonnerstagssuppe"

(Text und Foto: Franz Czech)

Das Rezept und Informationen dazu gibt es hier zum Download: