Pfarrkirche "St. Martin" in Unterbernbach

Die Pfarrkirche St. Martin zählt zu den ältesten Gotteshäusern im Wittelsbacher Land.

Pfarrkirche St. Martin, Unterbernbach, Aussenansicht

Ihr Vorgängerbau, eine kleine Kapelle, soll um 1180 entstanden und dem heiligen Veit geweiht gewesen sein. Vitus ist auch noch heute der zweite Kirchenpatron. Der gotische Sattelturm wurde in der ausgehenden Renaissance oder im Frühbarock mit Voluten geschmückt. Das Juwel des Gotteshauses, der spätgotische Chor, ist nach einer aufgefundenen Datierung im Gewölbe im Jahr 1488 erstellt worden. Das Langhaus wurde 1875, anstelle des wohl auch spätgotischen Gemeinderaumes, unter teilweiser Verwendung des alten Mauerwerks neu errichtet. Die Innenausstattung wird geprägt durch die neugotischen Hoch- und Seitenaltäre, sowie dem Deckengemälde, welches die Thematik des 1. Weltkrieges aufgreift.

Eine Besonderheit im die Pfarrkirche umgebenden Friedhof ist ein großer Stein, der an einen Mehlsack erinnert.

Pfarrkirche St. Martin, Unterbernbach, Innenansicht
Im Friedhof ein Stein, Mehlsack genannt, an dem auch eine Sage haftet